Häuser des Jahres

Gerhard Matzig und Wolfgang Bachmann: Häuser des JahresDie Architektur ist die einzig wahre Möglichkeit, ein gesellschaftlich tragbares Heim zu erschaffen. Architekten sind die Hüter des guten Geschmacks und ein sinnvolles Ergebnis entsteht nur durch das totale Ignorieren des Bauherren. Das vermittelt so mancher Architekt und – mit leicht ironischem Unterton – das Vorwort zu diesem Buch.

In der Praxis läuft es oft genau so, aber eben nicht immer. Was sich deutlich am Ergebnis zeigt, denn nur das perfekte Zusammenspiel von Architekt und Bauherr ergibt am Schluss ein gutes Ergebnis.

Genau das haben die Macher der 50 im vorliegenden Buch vorgestellten Häuser geschafft, die sich alle auf einem architektonisch sehr hohen Niveau bewegen, aber in Zusammenarbeit mit dem Bauherren entstanden sind und nicht gegen ihn.

Entstanden ist die Zusammenstellung durch einen Wettbewerb, der vom Deutschen Architekturmuseum, dem InformationsZentrum Beton, dem Baumeister, der Welt am Sonntag sowie dem Callwey Verlag veranstaltet wurde.

Aus gut 200 Einreichungen wählte die Jury 50 Projekte aus und aus diesen gingen dann ein Preisträger, drei Auszeichnungen und 15 Anerkennungen hervor – und dieses Buch.

Darunter sind nicht nur großzügige Villen und moderne Kuben aus Beton und Glas, sondern auch gemütliche Stadthäuser, Holzhäuser und sogar ein umgebauter weiterlesen …

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Häuser des Jahres

Der Traum vom eigenen Haus ist so etwas wie ein Urwunsch der Menschheit. Oft aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht, aber doch latent vorhanden. Menschen die sich diesen Traum verwirklichen gibt es dennoch mehr als genug und deshalb auch Berufe die ihnen dabei behilflich sind.

Allen voran natürlich die Architekten, dicht gefolgt von Baubiologen, Innenarchitekten, Feng Shui Beratern, Geomanten und vielen mehr. Sie alle arbeiten im Idealfall Hand in Hand mit dem Bauherren und erschaffen sein ganz persönliches Paradies.

Denn nur das perfekte Zusammenspiel von Architekt und Bauherr ergibt am Schluss ein gutes Ergebnis. Oft kommt dabei sogar ein herausragendes Projekt heraus und diese zu finden bzw. zu prämieren haben sich das Deutschen Architekturmuseum, das InformationsZentrum Beton, der Baumeister, die Welt am Sonntag sowie der Callwey Verlag vorgenommen.

Von einer Jury, bestehend aus Peter Cachola Schmal (Direktor des DAM), Sebastian Finckh (J. Mayer H. Architects, Berlin), Dr.-Ing. Wolfgang Bachmann (Herausgeber Baumeister), Prof. Dr.-Ing. Paul Kahlfeldt (Professor der TU Dortmund), Thomas Kaczmarek (InformationsZentrum Beton) und Prof. Gerhard Matzig (Journalist, Kritiker und Buchautor) wurden im April 2011 aus rund 200 Einsendungen, 50 Projekte ausgewählt.

Daraus wurden dann ein Preisträger, drei Auszeichnungen und 15 Anerkennungen – und ein Buch. Großer Wert wurde bei der Auswahl der Häuser auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt.

Die 50 Bauprojekte werden Vorgestellt, zahlreiche großformatige Fotos, detaillierte Beschreibungen der Bauvorhaben, Pläne und teilweise auch Preisangaben finden sich zu jedem der Häuser.

Darunter sind nicht nur ultramoderne Kuben aus Beton, obwohl die auch ihren Reiz haben, sondern auch gemütliche Holzhäuser, ein umgebauter Stall, großzügige Villen und kleine Stadthäuser. Letztendlich ein Abriss der Geschmäcker, so dass sich vermutlich fast jeder Leser dieses Buches mit wenigstens einem der vorgestellten Projekte identifizieren kann.

Fazit:

Das vorliegende Buch ist aber nicht nur ein Bilderbuch für Häuslebauer, sondern viel mehr ein gutes Stück Inspiration und eine Planungshilfe für Architekten, Bauherren oder beratende Berufe wie Geomanten, Baubiologen und Feng Shui Berater.

Sowohl aus Sicht der Raumpsychologie als auch aus Sicht gewöhnlicher Wohnender sind die vorgestellten Häuser sicher nicht alle gleich gut. Manche dürften für die Bewohner eine ganze Menge Probleme bereithalten, andere dagegen scheinen wirklich das zu halten, was die Architektur verspricht.

Aber letztendlich ist es ohnehin der Bauherr, der das Sagen hat und nicht nur der Architekt.

Die Autoren:

Gerhard Matzig ist Journalist, Architekturkritiker und Buchautor.

Wolfgang Bachmann ist der Herausgeber der Architekturzeitschrift Baumeister.


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Gerhard Matzig und Wolfgang Bachmann
Häuser des Jahres
Callwey Verlag, 2011, 272 Seiten
Format: 30,2 x 23,6 x 3 cm
ISBN-10: 3766719017
ISBN-13: 978-3766719010

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Schöner Wohnen: Das Fertighausbuch

Schöner Wohnen: Das FertighausbuchDas Fertighaus hat in manchen Kreisen immer noch einen etwas schlechten Ruf. Speziell bei den Bauherren, die vor 30 oder 40 Jahren gebaut haben und das Fertighaus noch so kennen, wie es damals war.

Grundrisse aus dem Katalog, Standarddesign, kaum flexibel und der deutschen Denkweise vom “Haus für die Ewigkeit” nicht gewachsen. Das war damals das Fertighaus.

Heute sieht das schon ganz anders aus, mittlerweile ist das Fertighaus, speziell wenn es um Holzhäuser geht, dem Stein-auf-Stein Bau oft überlegen. Sowohl was die Geschwindigkeit beim Bau und Flexibilität bei der Planung angeht als auch bei Aspekten wie Ökologie, Nachhaltigkeit und natürlich Preis.

Längst sieht man Holz nicht mehr nur als heimeligen Baustoff für gemütliche Hütten sondern als Baustoff der Zukunft, der Wohngesundheit mit Klimaschutz vereint. Auch bei Aspekten wie Brandschutz und Schallschutz steht das Holzhaus seinen Kollegen aus Stein in nichts mehr nach, ja übertrumpft sie zuweilen sogar.

Was Holz im Fertighausbau so alles leisten kann, erfährt der Leser in diesem Buch. Es stellt nicht nur 45 einzigartige Holz-Fertighäuser vor, es liefert auch eine ganze Menge Hintergrundwissen und Ausblicke in die Zukunft des Fertighausbaus.


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Schöner Wohnen: Das Fertighausbuch

Schöner Wohnen: Das FertighausbuchDas Fertighaus hat in manchen Kreisen immer noch einen schlechten Ruf. Speziell bei den Bauherren, die vor 30 oder 40 Jahren gebaut haben und das Fertighaus noch so kennen, wie es damals war.

Grundrisse aus dem Katalog, Standarddesign, kaum flexibel und der deutschen Denkweise vom “Haus für die Ewigkeit” nicht gewachsen. Dafür aber deutlich günstiger und schneller erstellt als ein Stein-auf-Stein Haus. Das war damals das Fertighaus.

Die Vorteile haben sich bis Heute erhalten, die Nachteile sind allerdings komplett verschwunden. Heute werden Fertighäuser genauso individuell geplant wie alle anderen Häuser auch, sie werden nur nicht vor Ort gebaut, sondern in der Werkstatt. Und das mit höchster Qualität, speziell wenn es um Holzhäuser geht.

Denn die sind seit einigen Jahren schon absolute Innovationsmotoren. Kaum ein Jahr vergeht in dem nicht unzählige Neuheiten in der Verarbeitung von Holz herauskämen oder sich Architekten in neuen Superlativen gegenseitig übertrumpfen. Längst gibt es Entwürfe für Hochhäuser aus Holz und für riesige Hallen.

Längst sieht man Holz nicht mehr nur als heimeligen Baustoff für gemütliche Hütten sondern als Baustoff der Zukunft, der Wohngesundheit mit Klimaschutz vereint. Auch bei Aspekten wie Brandschutz und Schallschutz steht das Holzhaus seinen Kollegen aus Stein in nichts mehr nach, ja übertrumpft sie zuweilen sogar.

Was Holz im Fertighausbau so alles leisten kann, sieht der Leser bei den 45 im Buch vorgestellten Landhäusern, Stadthäusern und Villen. Jedes individuell geplant und für sich gesehen ein Schmuckstück.

Vom Familienhaus in grüner Wiese mit ausladendem Satteldach über futuristische Kuben an Hängen mit Blick über Täler oder das Vorstadthaus mit Zeltdach. Vom kleinen Haus für Singles bis hin zu 400-Quadratmeter-Anwesen.

Ob mit Holzfassade, verputzt oder verklinkert, so dass niemand auf die Idee käme ein Holzhaus vor sich zu haben. Fast alles Denkbare ist dabei und fast alle Preisklassen ebenfalls. Denn so ein Holz-Fertighaus muss weder teuer noch billig sein, auch das bleibt den Wünschen und dem Geldbeutel der Bauherren überlassen.

Vorgestellt werden alle Objekte mit großformatigen Bildern, beschreibenden Texten, technischen Daten und natürlich Grundrissen.

Um den Leser an dieser Stelle nicht mit seinen, sicher aufkeimenden Visionen vom neuen Holzhaus alleine zu lassen, folgt nun eine Menge Wissen, verpackt in mehreren Essays und Fachartikeln.

Albert Einsteins Sommerhaus wird beispielsweise vorgestellt, das bereits 1929 ein Holzfertighaus war und bis Heute wegweisend für die Fertighausarchitektur ist. Weiter geht es mit Berichten zur Geschichte des Fertighausbaus, zu Architekturwettbewerben, Hochhäusern aus Holz, architektonischen Meisterwerken und Skulpturen, neuen und innovativen Holzwerkstoffen und Fertigungsverfahren, Trends und natürlich Ökologie.

Neue Werkstoffe, wie beispielsweise Brettsperrholz, Furnierschichtholz oder Brettstapelholz werden bei dieser Gelegenheit ebenso vorgestellt wie neue Konzepte zu Verarbeitung und Nutzung des Werkstoffes Holz.

Fazit:

Auf alle die sich beruflich als Architekt, Baubiologe, Geomant oder Feng Shui Berater oder privat als Bauherr mit dem Thema Hausbau beschäftigen wird das vorliegende Buch schnell eine große Faszination ausüben.

Zeigt es doch deutlich, was alles möglich ist und wohin die Reise des Holzhausbaus noch gehen wird. Es zeigt, dass Holz die perfekt Symbiose aus Behaglichkeit und Wohngesundheit auf der einen Seite und Ökologie und Nachhaltigkeit auf der anderen Seite möglich macht.


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Schöner Wohnen
Das Fertighausbuch
Callwey, 2011, 215 Seiten
Format: 27 x 23,6 x 2,2 cm
ISBN-10: 3766719319
ISBN-13: 978-3766719317

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Wir planen und bauen unser Haus

Beate Bühl, Bettina Seeger und Matthias Ullmann: Wir planen und bauen unser HausDas eigene Haus ist der Traum vieler Menschen und sicherlich ein Traum fast aller Leser dieses Portals. Die grundsätzliche Entscheidung ein Haus zu bauen fällt meist relativ schnell, insbesondere dann, wenn man in Gegenden mit hohen Mietpreisen lebt.

Alles was nach dieser Entscheidung kommt ist allerdings nicht mehr ganz so schnell erledigt, von der ersten Planung über die Finanzierung bis zur Fertigstellung vergehen schon mal Jahre und es existieren zahllose Möglichkeiten große Fehler zu begehen. Damit das nicht passiert gibt es das folgend vorgestellte Buch.

Die Autorin Beate Bühl beginnt ihre Ausführungen mit einigen grundlegenden Überlegungen zu Vor- und Nachteilen eines Eigenheims. Wobei sie klar die Vorteile überwiegen lässt, schließlich geht es ja ums Bauen.

Es folgt die …

… Für angehende Bauherren ist das Buch so etwas wie eine Schritt für Schritt Anleitung ins Glück. Kaum etwas gibt es, das hier nicht erwähnt wird. Bis auf die Notwendigkeit einer Raumpsychologischen und Geomantischen Untersuchung, aber daran sind wir ja gewöhnt.

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen, für den dürfte das Buch jedenfalls die nahezu perfekte Einstiegslektüre darstellen. Zumal nicht nur technische Aspekte zu finden sind, sondern auch finanzielle. Von den Grundstückspreisen bis hin zu Baumaterial wird fast alles behandelt, in diesem Buch findet man sogar für Kleinkläranlagen Preise.


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Die ganze Buchvorstellung findet sich unter: Wir planen und bauen unser Haus


Gerhard Zirkel

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Feng Shui Beratung für gewerbliche Neubauprojekte

Wie viel kostet es, ein Geschäftsgebäude zu planen und zu bauen? Ob es nun für die eigene Firma ist oder eine Kapitalanlage spielt keine Rolle. Ein paar Hunderttausend oder gar ein paar Millionen sind schnell ausgegeben.

Nur zu dumm, wenn sich der gewünschte Geschäftserfolg hernach nicht einstellt. Die eigene Firma läuft nur schleppend, die Vermietung des Objektes will nicht so recht voranschreiten oder die Mieter wechseln andauernd.

Die Ursache liegt nicht selten am Gebäude selbst. Es kann noch so toll aussehen und noch so repräsentativ gelegen sein, wenn die Energie weiterlesen …

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Wir planen und bauen unser Haus

Beate Bühl, Bettina Seeger und Matthias Ullmann: Wir planen und bauen unser HausDas eigene Haus ist der Traum vieler Menschen und sicherlich ein Traum fast aller Leser dieses Portals. Die grundsätzliche Entscheidung ein Haus zu bauen fällt meist relativ schnell, insbesondere dann, wenn man in Gegenden mit hohen Mietpreisen lebt.

Alles was nach dieser Entscheidung kommt ist allerdings nicht mehr ganz so schnell erledigt, von der ersten Planung über die Finanzierung bis zur Fertigstellung vergehen schon mal Jahre und es existieren zahllose Möglichkeiten große Fehler zu begehen. Damit das nicht passiert gibt es das folgend vorgestellte Buch.

Die Autorin Beate Bühl beginnt ihre Ausführungen mit einigen grundlegenden Überlegungen zu Vor- und Nachteilen eines Eigenheims. Wobei sie klar die Vorteile überwiegen lässt, schließlich geht es ja ums Bauen.

Es folgt die Finanzierung, denn ohne die läuft gar nichts. Es sei denn man hat das Geld für ein Haus mal eben auf dem Sparbuch oder es geerbt. Die grundsätzlichen Möglichkeiten einer Baufinanzierung werden einfach und verständlich aufgeführt, sowie die damit verbundenen Risiken.

Weiter geht es mit Überlegungen zur Art des Hauses und des Grundstückes. Was soll es ein? Lieber ein freistehendes Einfamilienhaus oder ein Reihenhaus? Lieber stadtnah oder auf dem Lande? Ist das alles geklärt, das Grundstück gefunden und sind auch eventuell bestehende Baulasten aufgespürt, geht es endlich an die Planung des Hauses.

Von dessen Bauform über Wärmedämmung, Eingangsbereich bis Wintergarten folgt nun eine ganze Reihe von Denkanstößen. Wie viele Zimmer braucht man und wie findet man ganz leicht die perfekte Anordnung heraus? Wie hält man die Planung aber dennoch so flexibel dass man sie jederzeit ändern und erweitern kann? Denn Flexibilität wird heutzutage auch beim Hausbau groß geschrieben.

Nun gehts ans Material und zwar sowohl das der tragenden Konstruktion als auch das der Fassade und anderer Bauteile. Das Bauen mit Holz verdient hier ein eigenes Kapitel, gewinnt es doch zunehmend an Beliebtheit.

Dämmstoffe mit übersichtlicher Anwendungstabelle, Dachkonstruktionen in den verschiedenen Ausführungen, Decken und Bodenkonstruktionen in Hinblick auf Belastung, Trittschall- und Wärmedämmung machen den Rohbau komplett.


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Jetzt geht es in den Bereich der Installationen, mit einem einführenden Abstecher in die Energie-Einspar-Verordnung und deren Auswirkungen auf den modernen Hausbau.

Sind die technischen Wünsche grundlegend geklärt, braucht der Bauherr einen geeigneten Architekten oder Bauplaner. Wie man den findet, was er machen kann und darf und wie hoch die Kosten dafür sind, erklärt ein eigenes Kapitel, ebenso die richtige Absicherung des Bauvorhabens. Damit man hier nicht unsinnige Versicherungspolicen unterschreibt und sinnvolle vergisst.

Nun kann die Baugenehmigung beantragt werden, wie das geht und was es zu beachten gilt, folgt jetzt. Ist der Bau genehmigt, kann endlich losgelegt werden. Wer handwerklich geschickt ist, kann selber anpacken. Was dabei zu beachten ist, wird Schritt für Schritt erklärt, von der Versicherung für helfende Freunde bis zum richtigen Werkzeug.
Das Ausheben der Grube, die Vermessung und die Erstellung des Rohbaus folgen. Was muss beachtet werden, was darf man selbst machen und was nicht?

Ein essentiell wichtiger Punkt darf nicht fehlen, nämlich wie es eine Familie schaffen kann, auch nach dem Abenteuer Bau noch eine Familie zu sein und kein zerstrittener Haufen. Und wie sollen die Kinder den Neubau und den Umzug verkraften? Apropos Umzug, auch der wird mit vielen hilfreichen Tipps beschrieben.

Im letzten Teil des Buches geht es noch mal richtig ins Detail. Noch einmal wird Schritt für Schritt der Bau eines ganzes Hauses durchgegangen, von der Baugrube bis zur Fassade. Das jetzt vermittelte Fachwissen soll verhindern, sich hinterher mit übersehenen Baumängeln herumärgern zu müssen.

Zu guter Letzt folgen Tipps und Hinweise zur richtigen Bauabnahme und ein paar Herstelleradressen.

Fazit:

Für angehende Bauherren ist das Buch so etwas wie eine Schritt für Schritt Anleitung ins Glück. Kaum etwas gibt es, das hier nicht erwähnt wird. Bis auf die Notwendigkeit einer Raumpsychologischen und Geomantischen Untersuchung, aber daran sind wir ja gewöhnt.

Obwohl bei den Ausführungen durchaus auch raumpsychologische Aspekte zur Sprache kommen, aber eben nicht systematisch und auch nicht als solche gekennzeichnet. Was aber auf jeden Fall immer wieder angesprochen wird, sind Baubiologische Aspekte und sogar mehrfach das Thema Elektrosmog.

Auch aus Ökologischer Sicht hat das Buch einiges zu bieten. Insbesondere was die Auswahl der Baustoffe angeht. Natürlich ist an dem Buch auch in der Hinsicht nicht alles perfekt, beispielsweise wird Tropenholz mit FSC-Siegel als brauchbare Alternative dargestellt, ohne den Hinweis, dass FSC außerhalb Europas bestenfalls fragwürdig ist und Tropenholz niemals eine sinnvolles Material sein kann – es sei denn man lebt in den Tropen.

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen, für den dürfte das Buch jedenfalls die nahezu perfekte Einstiegslektüre darstellen.

Die Autoren:

Beate Bühl ist als Mitarbeiterin der Redaktion „Das Haus“ zuständig für Sonderhefte zu den Themen Bauen und Renovieren. Als Eigentümerin eines vielfach umgebauten Hauses in einem oberbayerischen Bauerndorf kennt sie die Wünsche und Probleme des Bauherrn aus erster Hand.

Bettina Seeger und Matthias Ullmann sind Münchner Architekten, die das Buch komplett überarbeitet und ergänzt haben.


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Beate Bühl, Bettina Seeger und Matthias Ullmann
Wir planen und bauen unser Haus
Callwey, 2011, 256 Seiten
Format 23,8 x 23 x 2 cm
ISBN-10: 3766718835
ISBN-13: 978-3766718839

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Das ultimative Wohnbuch

Terence Conran: Das ultimative WohnbuchIn den letzten paar Jahrzehnten hat kaum ein Bereich unseres Lebens eine schnellere und vielseitigere Wandlung vollzogen als unser Wohnraum. Noch in den 70er Jahren als rein praktisch orientierter Aufenthaltsbereich aus drei Zimmern, Küche, Bad und völlig unberührt von der Modewelt, hat sich das bis Heute grundlegend geändert.

Immer noch suchen wir zwar hauptsächlich Schutz und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden, das aber bitte stets auf der Höhe der Zeit und passende zur Mode. Der Lifestyle umfasst längst auch die eigenen vier Wände.

Natürlich technisch immer auf dem neuesten Stand, mit flexiblen Wohn- und Arbeitsbereichen, viel Licht, dennoch Geborgenheit und vor allem stilvoll. Das bringt schon ambitionierte Innenarchitekten an ihre Grenzen und diejenigen unter uns die sich gerne selbst einrichten sowieso.

Da kommt ein Buch wie das vorliegende von einem Meister seines Fachs gerade recht. Ob Alt- oder Neubau, Mietwohnung, Eigenheim oder Traumhaus, Terence Conran vermittelt darin Basiswissen rund um das Thema Wohnen.

Der Autor beginnt praktischerweise mit dem flexiblen Wohnraum den die erste eigene Wohnung schon aus Platzgründen bereitstellen muss. Aber auch in späteren Lebensabschnitten soll sich das Haus den Menschen anpassen und nicht umgekehrt.

Er schreibt im ersten Teil des Buches über die verschiedenen Möglichkeiten der Raumaufteilung, über die Beziehung vom Wohnen zum Arbeiten. Er behandelt die Stadtwohnung genauso wie das Ferienhaus oder das Familienheim.

In Teil 2 geht es ans Gestalten der eigenen vier Wände. Möglichkeiten Einbauten, Umbauten, Neubauten und Renovierungen durchzuführen werden ansprechend dargestellt. Dabei kommen neben den rein gestalterischen Aspekten auch die Kostenplanung und die Machbarkeitsprüfung zur Sprache, bevor es Schritt für Schritt an die Umsetzung geht.


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Im dritten Teil werden Details behandelt, wie Materialien, Beleuchtung, Möbel und Textilien. Von Holz, seiner Verarbeitung und Pflege über Beton, Fliesen und Ziegel bis hin zu Kunststoff, Glas und Metall.

Türen, Fenster und alle anderen Bestandteile eines Hauses oder einer Wohnung kommen Schritt für Schritt an die Reihe, so dass auch der Laie gut nachvollziehen kann, was wann zu tun ist.

Dazwischen erläutert der Autor immer wieder anhand von Fallbeispielen die verschiedensten Wohnsituationen. Zahlreiche großformatige Fotos unterstützen ihn dabei, dem Leser die Planung und Ausstattung der Räume zu erläutern.

Ein Adressverzeichnis für alle Belange des Wohnens, Bauens und Einrichtens rundet die Ausführungen ab.

Fazit:

Sowohl für den ambitionierten Laien als auch für Profis aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Feng Shui und Gestaltung stellt dieses Buch eine wertvolle Planungs- und Ausführungshilfe dar.

Es ist quasi die Mischung aus einem Styleguide und einem Heim- und Handwerkerbuch. Sowohl innovative Design-Ideen als auch praktische Einrichtungstips zeigen, wie Wohnräume der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation angepasst werden können.

Der Autor:

Sir Terence Conran ist Möbelproduzent, Einzelhändler und einer der führenden Designer der Welt. Er ist der Gründer der Habitat-Kette und machte damit gutes, modernes Design für jedermann erschwinglich.

Seit dem Jahre 1990 baut er kontinuierlich eine beeindruckende Firmengruppe auf, die in den Bereichen Design, Einzelhandel und Gastronomie tätig ist. Terence Conran hat bereits eine Vielzahl erfolgreicher Bücher zu Einrichtungsthemen und über Gartengestaltung veröffentlicht.


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Terence Conran
Das ultimative Wohnbuch
Callwey, 2011, 272 Seiten
Format: 31,6 x 25,2 x 1,8 cm
€ 19,95
ISBN-10: 3766718819
ISBN-13: 978-3766718815

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Das Circularium – ein ganz spezieller Entwurf

Das Circularium UmgebungsplanFolgend ein Artikel zum recht interessanten Entwurf eines Kornkreismuseums, dem Circularium. Angefertigt von Architekt Dipl. Ing. Werner Vogl im Dezember 2010.

Kornkreise, Phänomene in hochstehenden Getreidefeldern, Zeichen und Piktogramme, oft mehrere hundert Meter im Durchmesser oder Längenausdehnung werden zur Sommerzeit überall in der Welt, insbesondere in Südengland in reife Felder „gezaubert“, manchmal in wenigen Augenblicken und am helllichten Tag.

Trotzdem leugnen offiziellen Stellen die nicht irdische Urheberschaft und behaupten, alle diese Zeichen wurden von Menschenhand „geschaffen“. Viele Indizien sprechen aber einen völlig andere Sprache: wie haben das Menschen in so kurzer Zeit geschaffen? Wieso gibt es weder Konstruktionszeichnungen der besonders großen und komplizierten Piktogramme und dazu passende Urheberansprüche der ausführenden Menschen?

Hier soll nun weiterlesen …

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Heiliger Raum

Stefan Brönnle Heiliger RaumArchitekten, Geomanten, Feng Shui Berater, sie alle beschäftigen sich mit dem Schaffen von Räumen. Meist ganz profanen Räumen wie Wohnhäusern, Geschäftsgebäuden oder Gartenanlagen, heilige Räume gehören eher nicht dazu.

Um genau die geht es allerdings im vorliegenden Buch, um sakrale Bauten mit denen der Mensch seit je her versucht hat, sich mit dem Kosmos zu verbinden. Mit Umweg über verschiedene Mächte und Gottheiten, die natürlich von Kultur zu Kultur variieren.

Die Grundlagen dieser Sakralarchitektur sind dabei auffallend einheitlich, egal ob es sich um eine steinzeitliche Kultstätte oder eine katholische Kirche handelt. Grund genug, sie sich einmal näher anzusehen.

Die Basis der Konstruktion heiliger Räume hat der Mensch dabei schon immer in der Natur gesehen, denn die war lange vor den ersten umbauten Räumen da. Die Kräfte des Himmels und der Erde waren die Ausgangspunkte.

So versuchten die ersten gebauten Räume genau diese Aspekte aufzunehmen und die Grundbestandteile Wasser (Reinigung und Sitz der Götter), Stein (Ewigkeit) und Pflanze (Bäume und Sträucher) mit aufzunehmen. Der Makrokosmos wurde im Mikrokosmos kopiert.

Ebenso wurde die Anordnung von Sakralbauten an ganz greifbaren Dingen angelehnt, an die Körperform der Göttin Erde bzw. die der Frau beispielsweise. Insbesondere Höhlentempel erinnern ohnehin schon an den Mutterleib und gebaute Tempelanlagen sind oft zumindest Symbolisch an den Körper der Frau angelehnt.

Selbst bei den christlichen Kirchen kennt man solche Prinzipien, zumindest bei denjenigen mit Haupt- und Querschiff. Sie scheinen dem Korpus Christi nachempfunden.

Weitere Aspekte sind nicht unmittelbar in der Umgebung des Menschen sichtbar sondern stellen eher theoretische Merkmale dar. Die Mitte beispielsweise die in jeder Kultur eine Rolle spielt, nicht nur im Zusammenhang mit Sakralbauten. Durch die Mitte führt die Weltenachse, axis mundi, ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Architektur von München über Indien bis Bali, denn sie verbindet die materielle mit der geistigen Ebene.

Der dritte wichtige Aspekt ist die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen, die ebenfalls in nahezu jeder Kultur eine wichtige Rolle spielt. Das alles natürlich kombiniert mit der Symbolik des jeweiligen Kulturkreises, und seiner Vorgänger, von materiellen Symbolen bis hin zur Zahlensymbolik.

Im zweiten Teil des Buches geht es mehr um die praktische Auswahl heiliger Stätten, denn die stehen immer an einen ganz speziellen Ort. Das beweist die Geschichte berühmter sakraler Anlagen, die teilweise über viele tausend Jahre von verschiedenen Kulturen und Religionen stets aufs neue als Kultplatz genutzt wurden.


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Was einen solchen Platz ausmacht, beschreibt der Autor nun im Detail. Von geologischen und radiästhetischen Gegebenheiten, über diverse Ley- und Drachenlinien bis hin zu Einstrahlpunkten und dem geistigen Fokus.

Dass diese Elemente auch im christlichen Sakralbau vorhanden sind, beweist er anschließend mit einigen Beispielen. So kann sich der Leser auch selbst auf die Suche nach den genannten Phänomenen machen. Die nächste Kirche liegt ja nie weit entfernt.

Nun geht es noch einmal zurück zu den Richtungen und ihren Qualitäten, bzw. ganz allgemein zu den Grundlagen der räumlichen Orientierung und einigem Grundwissen zur Astronomie. Denn an der Lage von Sonne, Mond und Sternen orientiert sich schon seit Urzeiten die Ausrichtung von Kultstätten, Tempeln und Kirchen, der Kompass wurde erst spät und nur sehr zögerlich dafür verwendet. Von ihrem Verständnis hängt also das Verständnis für die alten und neuen Baumeister ab.

Es folgen einige sehr bekannte Beispiele, von den Tempeln auf Malta über Stonehenge und Newgrange, die Bauten der Inka und Maya bis hin zu christlichen Kathedralen. Sie alle folgen in ihrer Architektur astronomischen Gegebenheiten die kaum alle zufällig sein können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Proportionierung dieser Bauwerke, die sich an den Proportionen der Umgebung wie Pflanzen und natürlich auch wieder astronomischen Gegebenheiten orientiert. Und natürlich am jeweiligen Ortsmaß, das ebenfalls erläutert wird.

Den Abschluss findet das Buch in einer kurzen Anleitung wie jeder Leser sich seinen eigenen heiligen Raum schaffen kann, wenn er möchte.

Fazit:

Das Buch von Stefan Brönnle liefert einen umfassenden Abriss der Theorie und Technik menschlicher Sakralbauten von der Steinzeit bis Heute. Der Leser bekommt eine sehr gute Vorstellung davon, dass die uns heute bekannten Kirchen und Tempel keineswegs zufällig da stehen wo sie stehen.

Sie alle befinden sich genau an dem Platz, der es ihnen erlaubt jene Heiligkeit zu entfalten die sie ausmacht. Für Geomanten, Feng Shui Berater und Architekten eine wertvolle Ergänzung zum vorhandenen Fachwissen und für Laien ein spannender Einstieg in die Thematik.

Der Autor:

Stefan Brönnle absolvierte Ausbildungen in Qi Gong, Radiästhesie, Taijiquan, Focusing, sowie verschiedenen Wahrnehmungstechniken. Seit 2006 leitet er das Institut INANA. Heute ist der Zwillerpreisträger von 2008, Berater, Ausbilder für Geomantie und Gastautor hier auf www.haus-bau-planung.de


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Stefan Brönnle
Heiliger Raum
Neue Erde Gmbh, 2010, 208 Seiten
Format: 20,8 x 14,4 x 1,6 cm
€ 16,80
ISBN-10: 3890605443
ISBN-13: 978-3890605449

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