Hawthorne-Effekt

Unter dem Hawthorne-Effekt bezeichnet man das Phänomen, dass Versuchspersonen in einem Feldversuch nicht nur von den gewünschten Versuchsbedingungen, sondern vom Versuch selbst und von den Forschern beeinflusst werden.

Entdeckt wurde er in den 1920er Jahren bei Experimenten in den Hawthorne-Werken (Illinois, USA). Damals versuchte man, die Arbeitsleistung in der Fabrik der Western Electric Company in Chicago (USA) zu steigern.

Im ersten Schritt wollte man die Auswirkung der Helligkeit am Arbeitsplatz auf die Arbeiter testen und erhöhte die Lichtleistung kurzzeitig. Daraufhin stieg zwar die Arbeitsleistung, allerdings war das auch bei der Kontrollgruppe unter normalen Bedingungen zu beobachten.

Offenbar fühlten sich die Arbeiter alleine durch die Tatsache, dass sie an einem Versuch teilnahmen, dass sich überhaupt jemand für ihre Arbeit interessierte, schon derart positiv bestätigt, dass es zu einer Steigerung der Produktivität kam.

In Bezug zum Feng Shui, speziell dem Business Feng Shui, kann das natürlich bedeuten, dass alleine durch die Durchführung einer Feng Shui Analyse bereits eine gewisse Verbesserung der Situation innerhalb eines Unternehmens erzielt werden kann.

In der Praxis hängt die Arbeitsleistung vermutlich von derart vielen Faktoren ab, dass immer die Gesamtsituation betrachtet und danach gehandelt werden muss. Sowohl in der westlichen Psychologie als im östlichen Feng Shui gibt es eben keine Pauschalaussagen.


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