Goldfisch

Der Goldfisch (Carassius auratus auratus) gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ist vermutlich eine Zuchtform des asiatischen Giebels (Carassius auratus gibelio). Dieser stammt ursprünglich aus dem ostasiatischen Amurbecken, ist heute aber auch in Europa in freier Wildbahn anzutreffen. Die grau gefärbte Wildform Chi Yü ist in China bis Heute ein beliebter Speisefisch.

Goldfische werden bis zu 35cm lang und besitzen ein knöchernes Skelett. Zuchtformen bleiben meist deutlich kleiner.

Hierzulande kennt man den Goldfisch hauptsächlich aus Gartenteichen, Aquarien oder den unsäglichen Goldfischgläsern. Weniger bekannt ist seine Verwendung als Versuchstier, was vor allem auf seine einfach Haltung zurückzuführen ist.

Die meisten Zuchtformen sind in Europa nahezu unbekannt, hier sieht man ihn hauptsächlich in seiner Urform in Teichen und Aquarien. Die auch hierzulande bekannteren Formen sind der Schleierschwanz, der Teleskopfisch, der Löwenkopf, der Perlschupper, das Blasenauge und der Ranchu.

Der Name Goldfisch leitet sich wohl von seiner goldgelben bis roten Farbe ab, obwohl es mittlerweile Zuchtformen in nahezu allen erdenklichen Farben gibt.

Feng Shui:

Im Feng Shui gelten Goldfische als Glücksbringer und sollen negative Energie abwehren. Oftmals sieht man Aquarien mit Goldfischen im Eingansgbereich von Chinarestaurants oder chinesischen Unternehmen.

Dabei wird oftmals vergessen, dass die Haltung eines Fisches ein gewisses Fachwissen voraussetzt und selbstverständlich Arbeit verursacht. Ein Aquarium sollte nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn auch die Bereitschaft vorhanden ist, sich in die Materie einzuarbeiten und es dauerhaft zu pflegen.

Nicht wenige Tiere vegetieren nur vor sich hin und werden ersetzt wenn sie “kaputt” sind. Das ist sicherlich kein gutes Feng Shui und ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.


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