Buchsbaum / Buxus sempervirens

Unter dem Buchsbaum verstehen wir im Allgemeinen den gewöhnlichen Buchsbaum Buxus sempervirens. Der Buchs ist ein immergrünes Gehölz, das bis zu 8 Meter hoch werden kann und in Südwest- und Mitteleuropa sowie Nordafrika und Westasien heimisch ist.

Der Name kommt vermutlich vom griechischen “pyxos” aus dem dann das lateinische “Buxus” und schließlich Buchsbaum wurde. Hierzulande spielt der Buchs eine große Rolle in der Gartengestaltung und war schon den alten Griechen und Römern bekannt.

In Deutschland fand er im 13. Jahrhundert erstmal schriftliche Erwähnung. Richtig in Mode kam der Buchs während der Renaissance, die akkurat geschnittenen Buchshecken wurden für so manchen Prachtgarten zum unentbehrlichen Gestaltungselement.

Wohlhabende Bürger ahmten diese Mode nach, weshalb man auch heute noch niedrige Buchshecken in den Gärten alter Bauernhäuser findet. Die Pflanze ist übrigens in allen Teilen giftig, wurde traditionell aber dennoch als Heilmittel gegen Husten, Magen- und Darmkrankheiten und teilweise Malaria verwendet.

Im Feng Shui, speziell in der Gartengestaltung, kommen Buchsbäume vor allem dann zum Einsatz, wenn man akkurat geschnittene geometrische Formen haben möchte. Zudem sorgt er als immergrünes Gehölz auch im Winter dafür, dass im Garten eine gewisse Struktur sichtbar ist.

Er gehört wie alle Pflanzen zur Wandlungsphase Holz, neben weiteren Zuordnungsmöglichkeiten je nach Schnittform.

Traditionell sagt man ihm nach, er würde böse Geister fernhalten. Man findet Buchssträucher oft rechts und links vom Eingang älterer Häuser mit ähnlicher Funktion wie die chinesischen Fu-Hunde.


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