Berg
Berge haben im Feng Shui seit je her eine zentrale Bedeutung. Immerhin kommt eine der beiden Schulen der Raumpsychologie Feng Shui, die Landschaftsschule, aus einer sehr bergigen Gegend und beschäftigt sich zu einem großen Teil mit Gebirgsformationen und deren Wirkung auf den Menschen.
Die Bedeutung von Bergen wird schon bei grundsätzlichen Methoden und Denkmodellen wie der der vier Tiere (bzw. fünf Tiere) deutlich. Die ideale Position eines Hauses in der Landschaft wird durch einen Berg hinter dem Haus (symbolisch die Schildkröte) und zwei etwas kleineren Bergen rechts und links neben dem Haus (symbolisch Tiger und Drache) bestimmt.
Dieses Modell ist bis hin zur Position unseres Bettes oder Schreibtisches anwendbar.
Aber nicht nur die Landschaftsschule beschäftigt sich mit Bergen. Auch für die Kompassmethoden wie die fliegenden Sterne sind sie wichtig. Die beste Energiekonstellation nützt uns nichts, wenn sie nicht optimal von der Landschaft unterstützt wird. Ein Bergstern ohne Berg wird seine Wirkung verfehlen.
Aber wenn Berge so wichtig sind, was macht man dann in Gegenden ohne Berge, in Städten oder auf dem flachen Land?
Auch dort gibt es Berge, auch wenn sie nicht so deutlich zu sehen sind wie in den Alpen. Häuser oder Bäume, sogar Sträucher oder kleine Erdhügel können als Berg wirken.
So kann ein fehlender Berg hinter dem Haus (sofern einer nötig ist) durch geschickt gepflanzte Bäume oder notfalls durch einen Geräteschuppen hergestellt werden.
Natürlich kann auch das Nachbarhaus als Berg wirken, was nicht selten problematisch ist. Denn Nachbarhäuser entstehen, im Gegensatz zu wirklichen Bergen, plötzlich an Stellen an denen man sie gar nicht gebrauchen kann. Besonders in Neubaugebieten stellen die über Nacht aus dem Boden schießenden “Berge” of genug jegliche Berechnung auf den Kopf.
Stichwörter:Berg, feng shui lexikon
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