Traumberuf Immobilienmakler

Man sieht im Fernsehen immer einmal Sendungen, in denen es darum geht, verschiedene Immobilien an den Mann zu bringen. Oftmals denkt man sich dabei: „Eigentlich kein schlechter Beruf“. Doch welche Aufgaben hat ein Immobilienmakler und wie kann man Immobilienmakler werden? Ist das Ergreifen des Berufs nur über eine Ausbildung möglich oder gelingt dies auch über einen so genannten Quereinstieg?

1. Die Aufgaben eines Immobilienmaklers

Entgegen vieler Annahmen ist die Arbeit als Immobilienmakler eigentlich ein Bürojob. Neben der Prüfung von Verträgen und der Grundstücksbewertung erstellt ein Makler auch Angebote und Exposés. Zudem setzt er sich mit den Behörden wie dem Grundbuchamt, Finanzamt, Katasteramt und auch mit Banken in Verbindung, so dass sich der potentielle Käufer um fast nichts kümmern muss. Weiter führt man als Makler Beratungsgespräche mit Käufern und Verkäufern. Eine weitere wichtige Aufgabe eines Maklers ist das Finden und Zusammenstellen verschiedener auf die Interessen des Kunden passenden Objekte und Angebote. Die Wertermittlung von Objekten ist dabei ebenfalls eine Aufgabe. Weitere Aufgaben eines Immobilienmaklers sind die Besichtigung von Objekten mit Interessenten, sowie die Akquise, also der Neukundengewinnung.

2. Immobilienmakler als Ausbildungsberuf

Die richtige Berufsbezeichnung lautet Immobilienkauffrau/-mann. Die Ausbildung setzt einen Realschulabschluss voraus. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Hier lernt man alles, was die Aufgabenbereiche eines/einer Immobilienkaufmanns/-frau umfasst. Die Ausbildungsvergütung liegt dabei zwischen 700,00 EUR und 780,00 EUR im ersten Ausbildungsjahr bis ca. 1000,00 EUR im dritten Ausbildungsjahr. Die Ausbildung beinhaltet neben der Tätigkeit in einem Unternehmen im Bereich der Immobilienwirtschaft den Besuch einer Berufsschule. Dies kann an einzelnen Wochentagen sein oder auch als Blockunterricht. Eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bietet die beste Einstiegsmöglichkeit in den Beruf. Spätere Weiterbildungsmöglichkeiten sind beispielsweise der Abschluss als Fachwirt.

3. Immobilienmakler als Quereinsteiger

Von Vorteil ist neben einem Verkaufstalent auch ein hohes Maß an Engagement. Immobilienmakler als Quereinsteiger arbeiten zum größten Teil freiberuflich, weswegen ein Gewerbeschein benötigt wird. Der Vorteil hierbei ist, dass man zunächst auch nur nebenberuflich im Bereich des Immobilienmaklers arbeiten kann. Wer keinerlei Kenntnisse in diesem Berufsfeld hat sollte sich unbedingt mit Fachlektüre und Informationsblättern der Industrie- und Handelskammern auseinandersetzen. Weiter kann man Kurse an einschlägigen Akademien und Volkshochschulen absolvieren, welche das Handwerk eines Immobilienmaklers näher erläutern und dem Quereinsteiger unabdingbares Wissen vermitteln. Neben der wichtigen Theorie ist es auch nötig, einiges an Praxiserfahrung zu sammeln. Wer noch gar keine Erfahrungen in dem Bereich hat und selbst noch keinen Kundenstamm hat, könnte über ein Praktikum in einem Maklerbüro oder bei städtischen Wohnungsgesellschaften ein Praktikum machen. Weiter ist es auch möglich, über eine Fernuniversität einen Abschluss als Immobilienmakler zu erlangen.
Die IHK bietet zudem einen Lehrgang für werdende Immobilienmakler an, welchen man mit einem Zertifikat abschließt. Dieser erhöht die Chancen am Markt ungemein.

Egal auf welchem Wege man auch Immobilienmakler wird, ob über den direkten Weg mittels einer Ausbildung oder als Quereinsteiger mit einem Zertifikatskurs, wichtig ist vor allem, dass man sich für den Bereich der Immobilienwirtschaft interessiert und diszipliniert das Handwerk erlernt. Da dieser Beruf dienstleistungsorientiert ist, ist das eigene Auftreten von besonderer Bedeutung. Nur wer vertrauenswürdig und freundlich ist, wird weiterempfohlen. Ein Immobilienmakler lebt von seinen Kunden.

Weitere Informationen finden zu diesem Thema finden sich auf: wie-immobilienmakler-werden.de

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