Kraftplatz – eine Einführung

In den letzten Jahren wurden sogenannte „Kraftplatzwanderungen“ sehr populär. Die Teilnehmer werden dabei an bestimmte Plätze in der Landschaft geführt wo man dann „etwas spüren“ kann. Was man da spürt und warum man etwas spürt dazu gibt es von den Veranstaltern oft keinerlei oder nur sehr unbefriedigende Auskünfte.
Deshalb möchte ich in diesem kurzen Artikel mal darlegen was denn nun ein Kraftplatz wirklich sein kann.

Ich möchte hier ganz bewusst alle Bereiche zum Thema Wasseradern, Gitterlinien, Leylines und dergleichen mal beiseite lassen. Ich will hier ein Phänomen beschreiben das bisher noch nicht wirklich in das Bewußtsein der Menschen vorgedrungen ist.

Vorwegschicken muß ich folgende Unterscheidung:

Ein Kraftplatz ist kein Ort der Heilung! Ein Kraftplatz ist ein Ort an dem sich bestimmte Energien konzentrieren. Egal um welche Energien es sich dabei handelt, immer geht es um den Austausch von Energien der Erde mit jenen des Universums.

Dieser Austausch findet permanent und auf der gesamten Oberfläche statt. Auf der Oberfläche gibt es allerdings bestimmte Orte an denen dieser Austausch intensiver vonstatten geht als an anderen Stellen. Ich spreche von Berggipfeln, alten Bäumen, Wegkreuzungen und bestimmten geologischen Formationen im Boden die den Energieaustausch begünstigen.

Jeder, und zwar ausnahmslos jeder Gipfel eines Berges ist ein Kraftort. An diesen exponierten Stellen konzentriert sich die „alte“ Energie der Erde und wird mit „frischer“ Energie aus dem Universum ausgetauscht. Dieser Energiefluß findet mit schwankender Intensität permanent statt.

Die „alte“ Energie setzt sich aus natürlichen Komponenten und menschlich erzeugten Teilen zusammen. Ein Hauptbestandteil der Energie in den Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte ist menschlich erzeugte Angst. Jeder Mensch der nicht im Zustand völliger Bewußtheit lebt, erzeugt automatisch Angst.
Seine Identifikation mit dem Ego und dem Verstand läßt gar keine andere Möglichkeit zu. Seit Menschengedenken gibt es diverse Herrscherklassen die sich virtuos darauf verstehen diese Angst für ihre Zwecke zu nutzen. Je dichter der Angstsmog ist, in dem die Menschen leben, um so leichter sind diese manipulier- und regierbar.

Um nun einen ordentlichen Angstsmog auf der Oberfläche einer Region zu erzeugen muß man verhindern, daß diese wertvolle Angst einfach auf natürlichem Wege ins Universum abgeleitet wird. Natürlich ist es schwierig die gesamte Oberfläche zu versiegeln. Daher hat man begonnen jene Stellen zu verschließen die einen konzentrierten Austausch begünstigen. Wie z.B. die Berggipfel. Aus diesem einfachen Grund findet man in Europa kaum einen Gipfel der kein Kreuz tragen muß. Diese „geweihten“ Kreuze auf den Gipfeln versiegeln den Berg und verlangsamen so ganz erheblich den Energieaustausch.

Neben den Bergen gibt es natürlich noch eine ganze Reihe anderer Plätze die den Austausch begünstigen. Das sind zum Beispiel Kreuzungen von alten und intensiv genutzten Wegen, sehr alte Bäume, alte geologische Formationen. Auch diese Plätze müssen versiegelt werden. Fast jede Kreuzung großer Verkehrwege hat irgendwo in ihrem Bereich einen kirchlich geweihten Bildstock oder ähnliches der die gleiche Aufgabe wie ein Gipfelkreuz übernimmt. Bestimmte Stellen in den Landschaft wurden einfach mit Kirchengebäuden, Klosteranlagen oder neuerdings mit Einkaufszentren oder Bürokomplexen versiegelt. Und nicht umsonst stehen heute noch viele Klöster auf sehr prominenten Plätzen in der Landschaft.

Die ersten Anfänge dieser Machenschaften in Europa gehen sehr weit zurück. Wie schon erwähnt übernehmen große alte Bäume im Flachland, ähnlich der Berggipfel, eine Austauschfunktion. Daher findet man in Europa schon seit sehr langer Zeit kaum große und mächtige Bäume. Eine der wichtigste Taten Kaiser Karl des Großen war es die von den „heidnischen“ Sachsen als heilig verehrte Weltesche zu fällen. Dieser Akt war keineswegs nur symbolisch zu sehen. Es ging dabei eben genau um diesen Effekt. Den Baum zu fällen und eine Unterbrechung des konzentrierten Energiestromes zwischen Himmel und Erde herzustellen. Die Machtdemonstration des neuen Herrschers war dabei nur ein willkommener Zusatznutzen.

Die Urbarmachung und Landnahme durch die Klöster meinte also in erster Linie das Fällen aller alten Bäume damit sich ein Angstmilieu bilden kann das die dort lebenden Menschen in die Hände der neuen Herrscher zwingt. Aus den gleichen Gründen werden heutzutage die Urwälder gerodet und niemand von den herrschenden Stellen sagt was dagegen. Weder die weltlichen und noch weniger die geistlichen Herrscher dieser betroffenen Staaten haben irgendein Interesse daran diese Vorgänge zu stoppen. Das man mit dem geschlagenen Holz enorm viel Geld verdient ist auch hier nur ein willkommener Nebeneffekt.

Der wirklich wichtige Effekt ist eindeutig. Die Angst bleibt auf der Oberfläche und konzentriert sich dort von Tag zu Tag. Den großen Nutzen daraus ziehen selbstverständlich die Geschäftsführer der wohl ältesten und bösartigsten Organisation die bis heute besteht.

Seit einigen Jahren findet eine Energieerhöhung unseres Planeten statt. Diese Erhöhung hat viele unterschiedliche Auswirkungen. Eine kleine aber sehr wichtige Auswirkung ist, daß sich nun langsam die Versiegelungen auflösen. Der Austausch wird weniger behindert. Die versiegelten ausleitenden Stellen werden immer durchlässiger. Es ist nur mehr sehr schwierig möglich die alten Versiegelungen dicht zu halten. Daher versucht man im Gegenzug die eintretende Energie aus dem Universum zu beeinflussen um so die Balance weiter zu stören. Die immer weiter ausgebauten Handynetze, Richtfunkstrecken und Fernsehtürme sollen als neue Versiegelungen an anderen Stellen großflächig die eintretende Energie aus dem Universum zerhacken und reflektieren. Diese Versuche können aber die Erhöhung keinesfalls aufhalten. Die Gnadenfrist für die bisherigen Herrscher wird nur unbedeutend verlängert.

Zusätzlich wird massiv versucht die Produktion von Angst zu steigern. Die Menschheit wird pausenlos mit irgendwelchen Krankheiten, Finanzkrisen, politischen und militärischen Konflikten, sozialen Problemen usw. drangsaliert um jeden einzelnen dazu zu bringen wenigstens einmal pro Tag eine Panikattacke zu erzeugen. Wirtschaft, Finanz, Regierungen und Medien sind hier gefügige Handlanger eines perfiden Systems das die Menschheit seit vielen Jahrhunderten unter Kontrolle hält.

Es nützt aber alles nichts. Der Aufwachprozeß ist nun mal eingeleitet und die Versiegelungen gehen auf.

Das ist langfristig natürlich extrem erleichternd für die gesamte Menschheit. Im Moment jedoch verlangt das eine erhöhte Aufmerksamkeit wenn man sich in der Nähe dieser sich öffnenden Kraftplätze befindet. Wie bei einer warmen Sektflasche drückt nun die Jahrhunderte lang zurück gehaltene Angst heraus. Ein längerer Aufenthalt in so einem austretenden Energieschaum ist nicht ratsam. Massive Panikschübe, Depressionsanfälle und Verstärkung von Gewaltbereitschaft können die Folge sein.

Wenn man nun z.B. in die Berge geht und dort die Gipfel stürmt so sollte man sich die Formationen sehr genau ansehen. Die wenigsten Gipfel haben ein genau ausgewogenes Austauschverhältnis bei dem sich einleitende und ausleitend Energie die Waage halten. Meist wird die eine oder die andere Kraft überwiegen. Der Aufenthalt auf einem ausleitenden Gipfel sollte daher extrem verkürzt ausfallen. Im Flachland verhält es sich genau so. So sollte man z.B. Kreuzungen mit verstärkter ausleitenden Funktion mit sehr erhöhter Aufmerksamkeit passieren. Solche Kreuzungen weisen sehr oft ein erhöhtes Unfallaufkommen auf.

Ist nun ein Aufenthalt an einem ausleitenden Platz unumgänglich so sollte man sich innerlich, so weit es geht von Ego und Verstand abkoppeln und einen Zustand der gegenwärtigen Bewußtheit einleiten. Denn die unvermeidlich auftretenden Beschwerden werden so nicht als Gefahr gesehen sondern nur vom wahren Ich beobachtet. Man ist also in dem eigentlich natürlichen Zustand des Menschen und gegen alle psychischen Angriffe gefeit. Angst ist ein Produkt des Egos. Wenn ich mich nicht mit dem Ego in mir identifiziere, so nehme ich die Angst zwar zur Kenntnis aber ich beziehe sie nicht auf mich als Bedrohung.

Einleitende Plätze sind ebenfalls eher mit Vorsicht zu betreten. Einerseits ist die geistige Anbindung ans Universum an so einem Platz natürlich um ein Vielfaches leichter als wo anders. Deshalb wurde ja der Platz versiegelt. (Denn wo käme man denn hin wenn einfach jeder an einen einleitenden Kraftort gehen könnte und da ganz einfach mit seinem höheren Selbst Zwiegespräche führen könnte. Das soll doch wohl bitteschön nur vor dem Altar oder im Beichtstuhl geschehen.)

Andererseits kann es an so einem einleitenden Platz ebenso zu bestimmten Beschwerden kommen, wenn man unbewußt und ahnungslos ist. Die eintretende Energie ist ziemlich hoch schwingend. Das kann den menschlichen Körper schnell an seine Grenzen führen. So wie die Sonne im Sommer für eine Zeit lang als angenehm empfunden wird und dann aber zur Belastung werden kann. So verhält es sich mit der Energie aus dem Universum. Es wird einfach recht schnell zu viel und der Körper reagiert. Jeder auf seine Weise.

Eine echte Kraftortwanderung ist also auf keinen Fall ein lustiger Spaziergang für den Sonntagnachmittag. Man sollte schon ganz genau wissen was sich dort abspielt und wie man mit den möglichen Auswirkungen umgehen soll.

Versiegelungen von Kraftorten können selbstverständlich auch aktiv aufgehoben werden. So wie z.B. bei den jährlichen Bergmessen und Gipfelweihen die Versiegelungen erneuert werden, so kann man sie auch wieder entfernen. Eine Aufhebung der Kraftort-Versiegelung ist nicht schwierig. Eine einfache starke Lichtsäule ist ausreichend genug um die kirchliche Weihe erheblich zu schwächen. Man sollte aber auf die Auswirkungen vorbereitet sein. Keinesfalls sollte so etwas als spiritueller Event für unerfahrene Menschen auf diesem Gebiet durchgeführt werden. Das wäre extrem fahrlässig und würde unerfahrene Teilnehmer unnötig belasten.

Kraftorte gibt es also tatsächlich. Es gibt davon mehr als sich die meisten Menschen im Moment bewußt sind. Und diese Kraftorte haben einen ganz erheblichen Einfluß auf jeden einzelnen von uns. Vielleicht sehen sie nun bei ihrer nächsten Landpartie die Dinge mal aus einer anderen Perspektive oder gehen mit offenen Augen durch ihre Stadt und verstehen plötzlich warum gerade da eine Kirche steht oder dort ein Fernsehturm. Und warum gerade hier das Einkaufszentrum so gut funktioniert und an anderer Stelle die Läden dicht machen. Oder warum es an der einen Kreuzung fast täglich kracht und an vergleichbarer anderer Stelle fast nie.

Augen auf.

Klaus Haase
www.lichtsaeule.eu


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