Qimen Dunjia – der Klient

Immer mal wieder berichte ich hier zum Thema der chinesischen Strategietechnik des Qimen Dunjia. In Deutschland ist sie leider noch wenig verbreitet, was sicher daran liegt, dass sie für die europäische Denkweise sehr exotisch oder zumindest äusserst abstrakt wirkt.

Und wenn dann doch mal Interesse besteht, dann geht es in der Regel um die Bestimmung günstiger Termine für wichtige Ereignisse von der Hochzeit bis zur Firmengründung oder es geht um Streitigkeiten aller Art.

Aber das Qimen Dunjia kann viel mehr, gerade wenn es um die Ausarbeitung komplexer Strategien geht oder die Analyse größerer Vorhaben. Seit kurzer Zeit habe ich einen sehr interessanten Klienten, bei dem es sich mal um ein ganz anderes Themengebiet dreht.

Er ist im Finanzsektor tätig und möchte mit Hilfe des Qimen Dunjia ein weiteres Instrument nutzen, seine Investitionen abzusichern. Für mich ist das ein überaus interessanter Auftrag, zumal ich mit Finanztransaktionen wie er sie tätigt bislang kaum Erfahrung habe.

Letztendlich handelt er mit allem was die Börse so hergibt, inklusive hochspekulativer Dinge wie CFDs. Genau an dieser Stelle stellte sich mir schon die erste Frage: „Was zum Teufel sind CFDs?“. Zum Glück ist mein Klient überaus geduldig mit mir und hat es mir erklärt, ansonsten hätte ich die nötigen Infos auch aus dem Netz erhalten. Auf Seiten wie banktip.de ist das Prinzip gut erklärt.

Es geht letztendlich um die Wette auf eine Kursentwicklung, beispielsweise einer Aktie. Man investiert also nicht in den Kauf einer Aktie, sondern man investiert in eine bestimmte Kursentwicklung. Entwickelt sie sich wie vorgesehen, kann der Spekulant damit viel Geld verdienen. Tut sie das nicht, kann er aber auch alles verlieren.

Denn er hat ja keine Aktie gekauft, die auch bei einem Kursverlust nie ganz wertlos wird, sondern er hat nur eine Wette auf die Entwicklung abgeschlossen. Und das geht auch mit einem sog. Hebel, der die Gewinne bei einer guten Entwicklung verhundertfachen kann – aber mit Pech auch die Verluste und die können sogar größer sein als das eingesetzte Kapital.

Wer sich bei CFDs verspekuliert, wird also nicht nur das eingesetzte Kapital verlieren, sondern auch Haus und Hof. Ein kleiner Fehler oder eine kleine Unachtsamkeit genügt dazu, oft geht es beim Kauf und Verkauf um Minuten. In der Regel laufen solche Wetten auch nur einen Handelstag lang, manchmal nur ein paar Stunden, weshalb man Leute wie meinen Kunden auch als Daytrader bezeichnet.

Natürlich ist die Methode des Qimen Dunjia viel zu komplex um sie innerhalb von Minuten anzuwenden. Hat mein Klient also so einen CFD laufen, muss er selber sehen wie er klarkommt. Aber ich kann im Vorfeld das Vorhaben analysieren und ihm sagen ob es Erfolg verspricht und ob irgendwelche versteckten Risiken auftauchen. Und das funktionierte die ersten paar Versuche ausnehmend gut, wir sind beide äusserst gespannt wie sich die Zusammenarbeit entwickelt. Vermutlich werde ich in der nächsten Zeit noch einige Male darüber berichten.


Ähnliche Artikel:

Gastautor werden? Möchten Sie gerne einen Gastartikel auf Haus Bau Planung veröffentlichen? Kein Problem, hier finden Sie die nötigen Infos: Gastautoren ... >>

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

1 Kommentar »

  Qimen Dunjia – der Klient, es geht weiter … schrieb am 29 Juli 2013 um 11:33 Uhr:

[…] kürzlich berichtete ich über einen mehr als spannenden Auftrag in Sachen Qimen Dunjia. Mein Klient spekuliert an der […]

Ihr Kommentar: Bitte beachten: Regeln für Kommentare

HTML-Tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>