Die EU verkauft unser Wasser!

Wasser ist die Grundlage unseres Lebens und einige der wenigen Dinge die der Mensch immer und zu jeder Zeit zur Verfügung haben muss. Nicht umsonst wurde der freie Zugang zu Wasser von der UN zum Menschenrecht erklärt.

Hier in Deutschland und fast überall in der EU wird die Wasserversorgung von den Kommunen geleistet, das Trinkwasser gehört der Allgemeinheit, bezahlt wird lediglich für die Bereitstellung. Denn dazu ist ja mehr oder weniger Technik nötig.

EU will unser Menschenrecht verkaufen

Lobbyisten haben sehr lange dafür gekämpft und vermutlich auch Unsummen dafür bezahlt. Die EU plant nun eine Zwangsprivatisierung der Wasserversorgung, angeblich um leere Staatskassen zu füllen. Was natürlich nur ein vorgeschobener Grund ist, denn an einer verkauften Wasserversorgung verdient nicht die Staatskasse sondern der Konzern der sie gekauft hat.

In den Medien wird das Thema verständlicherweise verschwiegen, die neue Regelung soll klammheimlich – mal wieder am Bürger vorbei – verabschiedet werden. Unser Trinkwasser wird dadurch vom Allgemeingut zum Milliardenschweren Spekulationsobjekt, mit drastischen Folgen für uns.

In Portugal hat man damit schon begonnen, in der Gemeinde Pacos de Ferreira wurde der Verkauf gegen den Willen der Bürger schon durchgesetzt wie der WDR in seiner Sendung Monitor zeigt.

Die Folgen

Um 400 Prozent! sind die Preise dort in wenigen Jahren gestiegen, jedes Jahr kommen mindestens weitere 6 Prozent dazu. für viele Menschen wird Wasser zum Luxusgut, einige haben bereits jetzt Probleme es zu bezahlen.

Der vorgeschobene Grund ist die Sanierung der Staatskassen, die an einem Verkauf der Wasserversorgung aber nur ein mal verdienen und danach nie wieder. Leidtragende sind die Bürger die mit hohen Preisen, schlechter Qualität und Abhängigkeit von einigen wenigen multinationalen Konzernen leben müssen.

Aber nicht nur Krisenländer sind betroffen, ohne großes Aufheben darum zu machen, hat Brüssel die Forderungen erweitert und will nun für alle EU-Länder eine Marktöffnung erzwingen. Ist die erst einmal durchgesetzt, haben Städte und Kommunen kaum noch eine Chance. Denn Wasserkonzessionen müssen künftig öffentlich ausgeschrieben werden und die Kommunen können mit den dann folgenden Dumpingangeboten der großen Konzerne nicht mehr mithalten.

Die Folgen sind die totale Abhängigkeit von einigen großen Konzernen, horrende Kosten (denen man ja nicht mehr auskommt) und wie die bereits privatisierten Beispiele zeigen oft auch schlechtere Qualität.

Da wundert es nicht, dass einige Stimmen schon von der EU als kriminelle Vereinigung sprechen, denn nahezu jede neue Richtlinie die erlassen wird, hilft lediglich einigen Konzernen und nicht dem Bürger. Das reicht bis hin zu den hirnrissigen Hilfszahlungen, die letztendlich immer bei einigen Banken landen und nicht bei Staaten oder gar Völkern.

Die Lösung

Abhilfe schafft nur ein radikaler Gesinnunsgwandel und vor allem eine wache Bevölkerung, die bei der nächsten Wahl deutlich zeigt, dass die etablierten Parteien ihr Vertrauen verspielt haben – für immer! Die EU mag im Grundgedanken ja eine tolle Sache sein, aber NICHT unter der Herrschaft einiger Großkonzerne. Das ist Diktatur und hat mit Demokratie schon lange nichts mehr zu tun.

Eine EU-kritische Wahlalternative sind derzeit die freien Wähler, ansonsten hilft alles was nicht mit den etablierten Parteien zusammenhängt, Informationen bietet auch die Wahlalternative 2013. Denn ein Wandel muss her, das ist die Grundvoraussetzung für eine Veränderung.


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2 Kommentare »

  Stefan Brönnle schrieb am 16 Dezember 2012 um 10:26 Uhr:

…und hier kann man dagegen protestieren

http://www.right2water.eu/de

  Gerhard Zirkel schrieb am 16 Dezember 2012 um 20:12 Uhr:

Schon erledigt

Gerhard

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