Die Hausratversicherung. Wie die richtige finden?

Das Thema Hausratversicherung haben wir hier vor einiger Zeit schon einmal besprochen, siehe hier. Dass eine solche Versicherung Sinn macht dürfte ausser Frage stehen, zumal die Beiträge dafür nicht sonderlich hoch sind. Es muss ja nicht einmal ein großer Schaden sein, es genügt schon ein undichter Waschmaschinen- oder Spülmaschinenschlauch um den Boden und die Möbel zu beschädigen.

Jeder der schon einmal einen Wasserschaden hatte kann bestätigen, wie wenig Wasser nötig ist um einen großen Schaden anzurichten. Ohne Hausratversicherung wird das schnell unangenehm teuer, auch wenn der Schaden zunächst gering erscheint.

Dass eine abgeschlossen werden sollte, ist also klar. Die Frage ist nur bei welcher Gesellschaft? Da die Beiträge eher gering sind, werden die meisten Versicherungsnehmer bei der Gesellschaft abschließen, bei der sie auch andere Verträge haben.

Das ist nicht unbedingt verkehrt, ein wenig vergleichen schadet allerdings nicht und vor allem sollten die Versicherungsbedingungen und die Versicherungssumme genau studiert werden. Denn je nach Gesellschaft unterscheiden sich beispielsweise die Dinge, die vom Versicherungsschutz ausgenommen sind.

In der Regel sind das natürlich Schäden durch Krieg und durch Kernkraft, interessanterweise scheinen die Versicherungsgesellschaften diese Form der Energieerzeugung keinesfalls als so harmlos anzusehen wie und die Politik das weismachen will, denn sonst bräuchte es einen solchen Ausschluss nicht.

Aber daneben schließen manche Versicherer auch Schäden durch Blitzschläge aus, wenn der Blitz ausserhalb des eigenen Grundstückes einschlägt, oder Schäden durch Versengung ohne Brand, ein Beispiel dafür wäre die typische Wunderkerze die ein Loch in den Teppich brennt.

Schäden durch Diebstahl ohne Einbruch sind ebenfalls oft ausgeschlossen oder jene durch Trickdiebstahl. Wichtig ist auch der Ausschluss von Schäden durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Fenster bei Unwetter. Denn das kann gerade in Dachwohnungen schnell passieren. Dinge wie Fahrraddiebstähle aus Kellern sind nicht überall automatisch mitversichert, auch Aquarien und Wasserbetten müssen meist separat angegeben werden.

Der andere Punkt ist die Versicherungssumme, die von den Gesellschaften meist aus der Wohnfläche ermittelt wird. Es muss genau geprüft werden, ob diese Summe auch ausreichend ist. Sind besonders wertvolle Möbel oder andere Wertsachen in der Wohnung, kann sie ggf. nach oben korrigiert werden.

Ist das alles geklärt, sollte ein wenig recherchiert werden, wie sich die Gesellschaft im Schadensfall verhält. Wird sofort gezahlt, oder ist mit Schwierigkeiten zu rechnen? Kommt gleich ein Gutachter oder dauert das? Und so weiter.

Ein Anhaltspunkt für gute Versicherer sind natürlich Tests und Bewertungen, ein Beispiel ist die Hausratversicherung der AachenMünchener, die von der renommierten Rating-Agentur Franke & Bornberg mit der Bestnote FFF ausgezeichnet wurde.

Solche Bewertungen finden sich gerade im Web zuhauf, ein wenig Recherche kann also nicht schaden. Auch einen Ansprechpartner vor Ort zu haben ist nie verkehrt, ansonsten findet sich der Geschädigte schnell in nervigen Callcentern wieder. Und das ist so ziemlich das letzte, was nach einem Schaden zu gebrauchen ist.


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