„Max und Moritz“, die Lausbuben-Geschichten von Wilhelm Busch kennen Sie sicher. Einiges über die fünf Wandlungsphasen als Grundlagenwissen im Feng Shui haben Sie wahrscheinlich auch schon gehört. Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Die Geschichten von „Max und Moritz“ und die dabei so anschaulich beschriebenen Figuren eignen sich bestens, um die fünf Wandlungsphasen zu erklären.
Auf diese Idee bin ich nicht selbst gekommen, sondern Dr. med. Antonius Pollmann, Autor des Buches „Fünf Wandlungsphasen in fünf Streichen“. Darin beschreibt er die Grundprinzipien der Chinesischen Medizin am Beispiel der Geschichten von Max und Moritz.
Für Feng Shui interessierten gehen die medizinischen Ausführungen vielleicht ein wenig zu sehr in die Tiefe, doch die Erläuterungen zu den fünf Wandlungsphasen sind einfach wunderbar.
An der Charakterfigur vom Lehrer Lämpel lernen wir das Wichtigste über die Wandlungsphase Metall, die für die Trockenheit des Herbstes steht. Genauso trocken, humorlos und hager ist der in Jahre gekommene Lehrer, der sich stets geordnet und in sachlicher Art ausdrückt. Max und Moritz spielen ihm einen Streich mit seiner Pfeife, die sie explosionsartig präparieren. Ein kräftiger Atemzug des Lehrers (Atem-Lunge-Metall) und es macht „Rums!“. Das Feuer der Explosion hat das Metall gesprengt (kontrolliert) und dem armen Lehrer seine letzten Haare verbrannt.
In ähnlicher Weise lernen wir mit Schneidemeister Böck die Wandlungsphase Wasser und mit Meister Bäcker die Wandlungsphase Erde näher kennen. Das Holz wird am Beispiel von Onkel Fritz anschaulich gemacht und für Feuer steht Bauer Mecke Pate.
Leider ist das bereits in vierter Auflage im Karl F. Haug Verlag erschienene Buch nicht ganz einfach erhältlich. Bei Amazon werden gebrauchte Exemplare für über 170,-€ gehandelt. Zum normalen Preis kann das Buch bei fachbuch-schaper.de bezogen werden.
Mich persönlich hat das Buch sehr inspiriert und ich werde es mit Freude bei den anstehenden Seminaren und Webinaren nutzen, um den Worten des großen Wilhelm Busch zu folgen:
„Also lautet ein Beschluß:
Daß der Mensch was lernen muß.-
Daß dies mit Verstand geschah,
War Herr Lehrer Lämpel da.-
Bis bald im Klassenzimmer,





