Und immer wieder die Energiesparlampen

Die Energiesparlampen schaffen es nicht aus den Schlagzeilen. Gestern berichtete das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin „Markt“, dass die Lampen Dämpfe freisetzen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Unter den gefundenen Schadstoffen fanden sich vor allem Phenole und Styrol und zwar in ziemlich hohen Konzentrationen. Aber genau bei solchen Stoffen sollte man laut Peter Braun, Sachverständiger für Innenraumschadstoffe, auch geringste Konzentrationen meiden, da diese bereits das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen.

Auf Nachfrage von “Markt” bei verschiedenen Herstellern, betonten diese nur immer wieder, die Ausgasungen seien nicht gesundheitsschädlich und würden festgelegte Grenzwerte nicht überschreiten.

Peter Braun empfiehlt allen Verbrauchern, Energiesparlampen nicht im unmittelbaren Atembereich zu verwenden, also nicht als Schreibtischlampe und Nachttischlampe.

Wer sich den ganzen Beitrag ansehen möchte, findet ihn hier.

Birgit Geistbeck – Glühbirnenhorterin
www.birgit-geistbeck.de
www.entruempeln-blog.de

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2 Kommentare »

  Bert schrieb am 26 April 2011 um 10:05 Uhr:

Ich lach mich tot. Erst werden die alten Glühbirnen Stück für Stück aus dem Verkehr gezogen. Der umweltbewusste Bürger rüstet sein Heim daraufhin auf Energiesparlampen um, um dann zu erfahren dass diese Leuchtmittel gesundheitliche Gase emittieren. Was kommt als nächstes?

  Birgit Geistbeck schrieb am 26 April 2011 um 13:58 Uhr:

Als nächstes kommt das Verbot der Energiesparlampen :-O Hoffentlich!

Es steckt eben eine Menge Geld hinter der Energiesparlampenvorschrift! Wer denkt das schon an die Gesundheit der Bürger. Die Pharmaindustrie muss doch auch etwas verdienen.

Außerdem gilt in Deutschland bei der Einführung neuer Technologien die sog. Unschädlichkeitsvermutung, heißt man darf erst mal alles auf den Markt “werfen”, wenn sich nach Einführung zeigt, dass die Technologie gesundheitsschädlich sein könnte, wird geprüft (aber erstmal nicht vom Markt genommen).

Es ist das ewige Spiel: Zuerst das Geld, dann die Gesundheit und Moral.

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