Der Feng Shui Garten

Feng Shui Garten Teil 1Es wird wieder Sommer in Deutschland und mit den ersten Sonnenstrahlen kommt die Lust, den eigenen Garten auf Vordermann zu bringen. So mancher möchte mehr machen als nur den Rasen zu mähen und die Hecke zu schneiden. Es wird gegraben, gestaltet und gebaut was das Zeug hält.

Aber nicht jeder arbeitet einfach so drauflos, ein Garten kann durchaus so angelegt werden dass er, außer einfach nur schön zu sein, eine wichtige Funktion wahrnimmt.

Der Garten um das eigene Haus herum stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Menschen und seiner Behausung auf der einen Seite und der Umgebung auf der anderen Seite dar. Was liegt also näher, als die Möglichkeit der Gartengestaltung zu nutzen um neben dem Garten gleich noch das eigene Leben auf Vordermann zu bringen.

Ein bewährter Ansatz ist dabei die chinesische Raum- und Landschaftspsychologie Feng Shui.

Die Grundlagen des Feng Shui:

Das Grundprinzip ist rein psychologisch. Schon lange weiß man auch hierzulande, dass der Mensch zu bis zu 95% von seinem Unterbewusstsein gesteuert wird. Dieses wiederum interagiert ständig mit unserer Umgebung.

Nur etwa ein Siebtel der Umgebungseinflüsse denen wir tagtäglich ausgesetzt sind nehmen wir dabei bewusst wahr. Der große Rest wird von unserem Gehirn verarbeitet ohne dass uns das jemals bewusst wird.

Wir Menschen werden also von unserer Umgebung beeinflusst ohne das bewusst wahrnehmen oder gar steuern zu können.

Gerade unser Wohnumfeld bestimmt auf diesem Wege maßgeblich über unser Befinden, unsere Ausstrahlung, unsere Leistungsfähigkeit und unseren Erfolg im Leben. Gibt uns unser Wohnumfeld nicht die Lebenskraft die wir im täglichen Leben brauchen, werden wir nie so erfolgreich sein wie wir sein könnten.

Da diese Zusammenhänge eben weder bewusst wahrnehmbar noch bewusst steuerbar sind, wurde im asiatischen Raum ein Methodenpaket entwickelt, um diese Wechselwirkungen berechenbar und damit sichtbar und beeinflussbar zu machen. In China wird dieses Methodenpakete etwa seit dem Mittelalter als Feng Shui bezeichnet.

Die Funktionsweise:

Die Basis einer jeden Feng Shui Berechnung ist die genaue Analyse sämtlicher Umgebungseinflüsse die der Mensch wahrnehmen kann. Das sind neben den bewusst wahrnehmbaren Dingen wie Farben, Formen, Landschafts- und Gebäudeformationen, Geräusche, Gerüche etc. auch unsichtbare Einflüsse wie beispielsweise die Himmelsrichtungen, Baudaten von Gebäuden und natürlich die Geburtsdaten der dort lebenden Menschen.

Aus diesen Basisdaten kann ein Gebäude, ein Grundstück oder ein ganzer Landstrich auf seine raumpsychologische Wirkung hin analysiert werden.

Im nächsten Schritt lassen sich gezielt Maßnahmen treffen, die Situation zu optimieren oder bei Neubauprojekten gleich richtig zu bauen und zu gestalten.

Dabei ist Feng Shui absolut unabhängig vom geplanten Bau- und Gestaltungsstil. Auch wenn Feng Shui aus China stammt, muss der chinesische Stil keinesfalls übernommen werden.

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1 Kommentar »

  Der Feng Shui Garten Teil 2 schrieb am 13 April 2011 um 21:01 Uhr:

[...] Fortsetzung von Teil 1 [...]

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