Teure Kolleginnen, werte Kollegen, hochverehrte Leserinnen und Leser,

2010_05Bestandsaufnahme und damit verbundener Neuanfang war das große Thema im April.

In luftverkehrsberuhigten Zeiten hatten wir wahrlich genügend Gelegenheit dazu, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen. Nachdem am 14. April 2010 auf Island der Vulkan Eyjafjallajökull erneut ausgebrochen war , wurde der Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas für mehrere Tage ganz oder zumindest teilweise eingestellt. Auch wenn viele Flughafenanwohner die plötzliche verordnete Ruhe genossen, war doch das Geschrei über wirtschaftliche Schäden groß und es wurde auf Milliarden-Euro-hohem Niveau gejammert. Klar, es flogen ein paar Tage lang keine Flugzeuge, dafür hatten aber andere Transportunternehmen wie z.B. die europäischen Bahnunternehmen dermaßen hohe Zuwachsraten, dass zum Teil eine Überlastung der Züge im internationalen Verkehr beobachtet werden konnte. Da wurde natürlich so gut wie gar nicht drüber berichtet. So etwas ist ja keine Katastrophenmeldung, das interessiert den gemeinen Konsumenten nicht. Nach einem Messflug über Deutschland kehrten wir dann wieder zum „normalen“ Alltag zurück. Übrigens, wer sich für den Bericht des Messfluges der DLR interessiert, findet ihn unter http://www.dlr.de . . . April-2010.pdf.
Mir kam dieser Vulkanausbruch wie ein Befreiungsschlag von Mutter Erde vor. So wie wir Zweibeiner Fliegen und Mücken, die ständig nervend um uns herumdüsen, mit wedelnden Handbewegungen, Fliegenklatschen oder gar chemischen Keulen versuchen niederzumachen, hat sich die Erde in unseren Breiten eine Befreiungsschlag gegönnt und sich eine kleine Auszeit genommen. Sie wollte sicherlich auch einfach mal wieder die Ruhe genießen und sich mit der ausgestoßenen Aschewolke mit frischen Mineralien versorgen und regenerieren.
Oder sollen wir das ganze etwas biblicher betrachten und uns nach dem 2. Buch Samuel Kap.13, Vers 19 Asche auf’s Haupt streuen und Buße tun?

Bei der großen Bestandsaufnahme in Sachen Straßenverkehrsordnung hat sich die Republik wegen plötzlich nicht mehr gültiger Verkehrsschilder in Schilda verwandelt (http://blog.strafrecht . . .ungueltig/). Peinlich, peinlich! Und ne Verschwendung unserer Kfz-Steuer obendrein. Nett beschrieben unter www.informelles . . . deutschland/
Gab es da nicht mal nen Film „denn sie wissen nicht, was sie tun“? Übrigens auch ein Bibelspruch, Lukas 23, 30.

Auch neue Projekte gab es. Mit gleich 2 neuen Projekten trat Herr Zirkel an die Öffentlichkeit, mit www.der-buchleser.de/ und mit www.reiseinfo-bali.de . Beide erfreuen sich schon nach kurzer Zeit großer Beliebtheit. Klasse, Gerhard, weiter so!

Ein vergleichsweise etwas größeren Projekt ist ebenfalls im April an den Start gegangen. Alpha Ventus, der erste deutsche Offshore-Windpark, der 45 km nördlich von Borkum etwa 60 MegaWatt umweltfreundliche Energie liefern soll, ist seit dem 27.04.2010 in Betrieb (www.weser-kurie . . . Strom.html). Wahrlich, ein Schritt in die richtige Richtung.

Soweit der April. Wenden wir uns nun dem Mai zu.
Im Wonnemonat Mai werden wir uns mit ganz große Thema Beziehungen beschäftigen. Damit wir damit zurecht kommen, wird er uns mit Erkenntnissen versorgen. Diese mögen zum Teil neu sein, fallen aber eher in die Kategorie „stimmt . . . hab’ ich aber schon lange nicht mehr dran gedacht!“. Wenn wir uns auf uns selbst besinnen und uns in Verbindung mit unseren Lebens- und Arbeitsgemeinschaften betrachten, finden wir leicht heraus, was wirklich wichtig ist, im Leben. Wir müssen unser Verständnis von uns selbst und der Welt, mit und in der wir leben, überdenken und entscheiden, was wir tun wollen und wie wir leben wollen. Was auch immer wir tun wollen (westliche Denkweise) oder was auch immer wir lassen wollen (asiatische Denkweise), dürfen nicht bloße Lippenbekenntnisse bleiben, sondern müssen nach außen sichtbar in die Tat umgesetzt werden. Erst das Umsetzen stärkt unser Vertrauen in ins selbst und gibt uns neuen Schwung.
Die anderen haben nur eins im Sinn: den schnöden Mammon. Sie leben nach der Maxime „Geld ist nicht alles – Aktien und Immobilien gehören schließlich auch dazu“. Sicherlich, es ist wichtig, dass wir unseren Lebensunterhalt verdienen. Aber wir dürfen dem nicht alles andere opfern. Vor allem nicht die Menschlichkeit. Wir dürfen es uns selbstverständlich gut gehen lassen und wir dürfen uns auch unseren Erfolg gönnen und ihn genießen. Aber bitteschön nicht auf Kosten anderer. Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht . . . definitiv der falsche Slogan für den Mai.
Der neue Monat hält uns an, inne zu halten und Einfühlsamkeit und Verständnis für uns und ganz besonders für andere (vielleicht auch für die anderen) zu entwickeln.
Gemeinsam geht es nun einmal besser. Wer einen anderen Menschen kennenlernt, lernt zugleich sich selber kennen, sagt ein asiatisches Sprichwort. Ein schöner Gedanke, oder?! Wer sich mit eben diesem Gedanken nicht wirklich anfreunden kann, dem sei gesagt: mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.

Einen wonnigen Mai wünscht
Bodo Trieb
www.888Beratungen.de
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