Teure Kolleginnen, werte Kollegen, hochverehrte Leserinnen und Leser,

2010_03Kreativität und gesundes Distanz hatte der Februar von uns gefordert. „Was wird gebraucht?“ gepaart mit „Was ist machbar?“ war das Leitmotiv des letzten Monats. Und was haben wir erlebt?

Ein weiteres Gaspedal macht von sich reden. Dieses Mal gehört es zu Citroen (www.boersennews.de . . . /133547879).

Die EU übernimmt die Kontrolle über Griechenlands Finanzen (www.welt.de . . . Finanzen.html). Wurde auch höchste Zeit! So wie es aussieht, hat Griechenland noch nie das entsprechende Kriterium erfüllt. Welche(r) hochrangige(r) Politiker hat denn da weggeschaut? Oder hat sich da etwa, nach feinster griechischer Art, ein Entscheidungsträger die rosarote Brille mit dicken Scheinen verzieren lassen? Vielleicht sind ihm ja jetzt wichtige Einnahmequellen weggebrochen und er muss mit Ackermann IV sein Dasein fristen.

Als eine CD mit den Daten deutscher Steuersünder der Bundesregierung zum Kauf angeboten wurde, kochten die Emotionen gewaltig hoch. Ehrlich, ein schadenfrohes Grinsen, Kategorie XXL, konnte ich mir wahrlich nicht verkneifen. Wahrscheinlich schrien die am lautesten, die bei der schweizerischen Bank Credit Suisse ein Konto hatten und sich ihrer nicht mehr weißen Weste bewusst wurden. Ein schönes Beispiel für einen noch schöneren Lawineneffekt. Die Nachricht über die Existenz der CD erschien am 03.02.2010. Am 15.02.2010 – an dem Tag wurde noch im Parlament über den Kauf der CD heftigst debattiert – lagen den Behörden bereits 291 Selbstanzeigen vor und der Fiskus rechnet alleine daraufhin mit dreistelligen Millionenbeträgen an zusätzlichen Einnahmen. An dieser Stelle können wir nur auf die Knie fallen und inbrünstig beten, dass die Mehreinnahmen von denen, die das Sagen haben, sinnvoll ausgegeben werden.
Und so ganz nebenbei wurde in Zusammenhang mit bewusster CD Frau Bundeskanzlerin wegen Anstiftung zur Hehlerei angezeigt (www.zeit.de . . . dimension) Was sagt man dazu?!?!
Übrigens, ich hab’ da auch noch ne CD. Angebote erbeten unter BTrieb@888Beratungen.de

Ich hatte immer gedacht, Geld ist das einzige, was die Politiker aller Couleur mit einander verbindend vereinigt. Wenn es parteiübergreifende Einigkeit gibt, dann nur auf dem Gebiet der Diätenerhöhungen. Hier irrt der Schreiber gewaltig. Andrea Ypsilanti, der einst übelst von einigen ihrer eigenen Genossen mitgespielt wurde, wendet sich wieder an die Öffentlichkeit (www.echo-online.de . . . 616302). Zusammen mit Parteigenossen, Grünen und der Linkspartei ist sie Mitgründerin des ,,Institut solidarische Moderne” (http://www.solidarische-moderne.de). So muss es aussehen, wenn „Was wird gebraucht?“ gepaart mit „Was ist machbar?“ realisiert wird :-)

Wie auch immer wir den Februar erlebt und empfunden haben, er muss nun weichen und dem März Platz machen.
Was er wohl zu bieten hat, der 3. Monat dieses Jahres?
Wir werden denken, im März ist die Schickimicki-Gesellschaft allgegenwärtig: Kopf in den Wolken, glitzernde Fassaden, gaaaaanz viel Schein, ganz wenig Sein. Die Fortgeschrittenen bauen sich ihre Luftschlösser, leben darin und lassen ihren Therapeuten die Miete kassieren. Wir werden auch angeberisches Protzen mit Dingen erleben, die man nicht braucht, um die zu beeindrucken, die man nicht kennt. Wem jetzt der Gedanke vom Jahrmarkt der Eitelkeiten kommt, liegt richtig. Auch wenn es das ist, was wir sehen und erkennen werden, ist es nicht das, was das Universum von uns erwartet. Wir dürfen schon den Kopf in den Wolken haben und uns große Vorhaben in den schillerndsten Farben ausmalen. Richtig, die Zeit ist reif für Visionen und die ganz großen Pläne. Aber nur, wenn wir mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. Wir müssen unbedingt für Stabilität sorgen, sonst bauen wir auf Sand. Nicht alle Konstrukte auf unsicherem Untergrund haben eine so lange Lebensdauer wie der schiefe Turm von Pisa. Ohne solide Basis geht nichts. Und wenn wir etwas erreichen wollen, unsere Ziele verwirklicht sehen wollen, dann müssen wir die Ärmel aufkrempeln und anfassen. Von nix kommt nu mal nix. Der März bietet uns ein ganz gewaltiges Potential, wir müssen es nur nutzen. Also: träumt nicht Euer Leben, sondern lebt Eure Träume.

Einen visionären März wünscht Euch
Bodo Trieb
www.888Beratungen.de
www.fengshui-beratershop.de/lit_bodo_tong_shu.html

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