Wenn an ein wenig in die Welt der Quantenphysik eintaucht, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass die “Quantenwelt” vom “Chaotischen” und “Unschärfen” regiert wird. Deshalb tut sich die treue Gefolgschaft der Newton’schen Weltordnung so schwer mit den nebulösen Zuständen.
Kleine Fußnote: das ist auch einer der Gründe, warum die asiatische Lebensphilosohie von Vertretern derselben Strömung als “dummes Zeug” abgestempelt wird. Um sie zu begreifen, muss man das Unscharfe lieben
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Neuste Meldungen der Wissenschaft lassen aber hoffen, dass die beiden Perspektiven bald doch noch auf einen Nenner zu bringen sind. Die Quanten sind gar nicht so chaotisch und unberechenbar als man bisher angenommen hat. Wissenschaftler aus Oxford, Bristol und Berlin (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie) haben im gemeinsamen Experiment Kobalt-Niobat-Kristalle (die sich besonders gut für quantenphysikalische Experiment eignen) in einen durch Magnetfeldveränderung verursachten “quantenkritischen Zustand” versetzt. Dabei haben die Forscher beobachtet, dass die Atomketten zu schwingen begannen. Radu Coldea, Professor an der Oxford Universität, der die Forschung leitet, stellte fest, dass die beiden ersten Frequenzen der beobachteten Schwingung exakt im Verhältnis 1,618… zueinander stehen. Diese Zahl entspricht genau dem “Goldenen Schnitt”! Er ist davon überzeugt, dass es kein Zufall ist, sondern dass die natürliche Proportion sich in der Struktur “versteckt” und den chaotischen Quanten perfekte Harmonie verleitet. Alan Tennant, ein weiterer Forscher des Experimentes sagte: „Bemerkenswert ist, dass man in einem Quantensystem, dem die Heisenbergsche Unschärfe zugrunde liegt, keine Unordnung findet, sondern die perfekte Harmonie.“
Ich denke, Laotse & Co. hätten mit moderner Ausdrucksweise diese Tatsache nicht besser auf den Punkt bringen können.
Mit harmonischen Grüßen
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de
Quelle: Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie vom 06.01.2010





