Sollte ein Termin vor Ort einmal nicht möglich sein, gibt es die Möglichkeit einer Fernberatung.
Diese sollte aber nur in absoluten Ausnahmefällen angewandt werden, da man nur aufgrund des Planes einer Wohnung oder eines Hauses und ein paar Bildern sicherlich nicht alle Aspekte des Feng Shui korrekt anwenden kann.
Räume wirken auf Fotos meist anders als sie wirklich sind. Auch die nähere Umgebung des Wohnortes muß bei einer solchen Beratung völlig außer Acht gelassen werden.
Im Rahmen einer Fernberatung kann also lediglich festgestellt werden, welche Bereiche der Wohnung oder des Hauses prinzipiell für die Bewohner eher günstig oder eher ungünstig sind.
Allerdings ist eine Fernberatung immer noch wirksamer als gar keine Beratung und kann bei schwerwiegenden Problemen durchaus ein Lösungsansatz sein.
Für eine Fernberatung braucht ein Berater folgende Unterlagen:
− Namen und Geburtsdaten aller Personen, die in Ihrer Wohnung, im Haus leben
− Das Baudatum des Hauses (Bei Mietobjekten kann der Vermieter sicherlich weiterhelfen)
− Das Einzugsdatum
− Den Bauplan des Hauses oder der Wohnung. Ideal sind hier natürlich die Architektenpläne, wobei auch detallierte handgezeichnete Skizzen brauchbar sind. Diese sollten jedoch möglichst maßstabsgetreu sein. Folgende Pläne sind im einzelnen notwendig:
− Bei einem Einfamilienhaus, jeweils ein Grundrissplan pro Stockwerk, wobei Pläne unbewohnter Keller- und Speicherräume nicht unbedingt dabei sein müssen. Bei einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, ein Plan der Wohnung und einen Plan des gesamten Hauses, mit der Angabe, wo sich die zu betrachtende Wohnung im Haus befindet.
− Die Möbelstücke sollten in diesen Plänen eingezeichnet sein, sowie die Benennung der einzelnen Räume (Schlafzimmer, Kinderzimmer, ect..) Eine ungefähre Skizze der näheren Umgebung ist sinnvoll. Eventuell vorhandene Straßen, Flüsse oder Bäche, Eisenbahnlinien, Nachbargebäude ect. sollten darauf ersichtlich sein.
− Angaben zur Wohnung, ist es eine Mietwohnung oder eine Eigentumswohnung ect…
− Die genaue Himmelsrichtung (Kompassmessung) der Haustüre und bei Mehrfamilienhäusern auch die der Wohnungstüre. Wie Sie die Kompassmessung durchführen und welche Art Kompass Sie dafür benötigen erfahren Sie hier: – Kompassmessung –
− Eventuelle große Umbaumaßnahmen oder Sanierungen, sofern diese am Haus stattgefunden haben. (Auch hier können Sie den Vermieter / Eigentümer fragen). Dabei spielen normale (Fassaden-) Renovierungen keine Rolle, lediglich Umbauten, die das Gesamtbild (Wintergarten) oder die innere Aufteilung des Hauses verändert haben, sind von Interesse
− Einschneidende Vorkommnisse wie z.B. Brand, große Sturmschäden, z.B. abgedecktes Dach ect..
− Fotos von der Wohnung oder dem Haus, am besten 2-3 Bilder pro Raum, je ein Bild, das die Aussicht aus jedem Fenster zeigt und einige Bilder, die das Haus insgesamt zeigen. Je mehr Bilder Sie senden, desto genauer wird der Eindruck von der Gesamtsituation.
Sie sollten möglichst detailiert beschreiben, welche Probleme Sie gerade beschäftigen und aus welchem Grund Sie diese Beratung wünschen. Dabei sollten Sie nicht aus falscher Zurückhaltung Problemstellungen verschweigen, denn je mehr der Berater über Sie weis, desto präziser kann er Ihnen helfen.
Der Berater erstellt daraufhin eine Analyse Ihrer derzeitigen Situation mit Vorschlägen, wie Sie Ihre Gesamtsituation verbessern können oder eventuell vorhandene Probleme bekämpfen und lösen können.





