Gärten ohne Grenzen

Das Sommerrätsel ist schneller gelöst als ich es je erwartet hätte. Ja, es ist ein Foto aus dem „Garten für den Frieden“ in Bitche. Der Garten gehört zu dem Projekt „Gärten ohne Grenzen“, das sich über das Saarland und Westpfalz in Deutschland sowie Lothringen in Frankreich erstreckt. Die Idee umfasst insgesamt 26 Gärten, in denen Kunst und Kultur, Nutzgarten und Gaumenfreunden in erfahrbarer Art präsentiert werden. Näheres ist unter www.gaerten-ohne-grenzen.de zu erfahren.

Den Garten in Bitche bzw. sein Prospekt habe ich zufällig in einem Museum in Straßburg entdeckt. Bitche lag zwar nicht direkt auf dem Heimweg, doch wir nahmen gerne den Umweg in Kauf (die Autobahnen waren ohnehin dicht). Dafür wurden wir auch wirklich belohnt. Der Garten schenkte uns ein einmaliges Erlebnis für alle Sinne. Aus geplantem Stündchen für die Besichtigung sind locker vier Stunden geworden. Mehr zu dem Garten findet sich unter www.ville-bitche.fr .

Nun aber zu dem Bildrätsel. Sternachat hat bereits das wichtigste genannt: es ist der Himmel über einer Ruheoase. Der Teil des Gartens heißt „Der Garten von Marcel“ und wurde als Ort des Mittagsschläfchens unter einem Olivenbaum, umgebend vom Lavendelduft und Sonnenzirpen der Grillen gestaltet. Das ganze sieht nicht nur grandios aus, man kann sich darin vollkommen entspannen. Die zwei Bilder versuchen die Stimmung ein wenig wieder zu geben.

Diese wunderschöne Oase war nur ein von vielen Höhepunkten des Gartens. Zu meinem zweiten Lieblingsbereich wurde der „Water Glass Garden“ der Architekten Fern Adler und David Grisley. Sie kreierten ein einzigartiges Gartenkunstwerk in der Tradition der romantischen englischen Gärten. Hier ein Zitat aus dem Führer des Gartens: „Ein Haufen Birkenholzscheite, der von gemischten und perfekt gepflanzten Einfassung umgeben ist, ergibt einen fast undurchdringlichen, eingeschlossenen Ort. In dessen Mitte entfaltet sich unter einer Kuppel dunstig blauer Glocken ein futuristischer Wassergarten. In den Sprudelnden Becken wachsen Himalaja-, Schachtelhalm, Wassersalat und Seerosen.“

Sehr spannen zu beobachten war auch das „Bienenland“ im der Art eines afrikanischen Dorfes. Man kann zwar das innere des Bienenparadieses nicht betreten, doch mithilfe raffinierter Gucklöcher und Fenster kann man die Bienchen wunderbar beobachten.

Mehr verrate ich nicht! Fahrt einfach hin, es lohnt sich. Es steht zwar kein Feng Shui drauf, doch drin ist jede Menge davon.

Mit gärtnerischen Grüßen

Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

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1 Kommentar »

  Sylvia schrieb am 1 August 2009 um 11:51 Uhr:

Hi Hetti,

Mehr ! Bitte.

:grin:

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