Juli 23, 2009 at 21:04
·in Kategorie im Garten
Nach dem es ihn nun doch schon drei Jahre gibt, habe ich es geschafft ihn mir endlich persönlich anzusehen. Den sagenumwobenen „Feng Shui Kurpark“ in Lalling.
Der unter dem Motto „FENG SHUI und ALTES WISSEN“ stehende Kurpark soll eine Verbindung eingehen, zwischen der westlichen und der östlichen Betrachtung von Natur und deren Zusammenhängen. Er soll dem Besucher helfen, sich zu entspannen.
Nun, der erste Eindruck war nicht ganz so entspannend, 1,- Euro Parkgebühr wurde fällig. Ich verstehe das ja in Städten, nur der Park liegt auf freiem Feld, ohne Auto schier unerreichbar. Aber irgendwie müssen sich Schranke und Parkautomat ja finanzieren.
Der zweite Eindruck war dann wirklich entspannend. Ein schöner Park, idyllisch am Hang gelegen, mit (Bade)See, Streuobstwiese, Feuchtgebiet und harmonisch geschwungenen Wegen.


Nett gemacht die direkte Vergleichsmöglichkeit westlicher und östlicher Gartenbautechniken, von den Kelten über Zen bis zum Feng Shui. Auch wenn der Feng Shui Garten mit einem etwas veralgten Teich momentan nicht wirklich etwas her macht.


Die Badehose hatte ich leider nicht dabei, denn überraschenderweise ist der im Herzen des Parks gelegene Kursee auch als Badesee zu verwenden.
Ergänzt wird das Angebot des Feng Shui Parks Lalling durch einen Störzonenlehrgang, den ich auf de Schnelle leider nicht testen konnte, einen Organweg und ein Keltenhaus.
Etwas Erklärung zum Thema Feng Shui gibt es auch, allerdings nur der übliche „Feng Shui ist 7000 Jahre alt“ und „Feng Shui heißt Wind und Wasser“ Quatsch. Eigentlich schade, denn an dieser Stelle hätte man so manches Vorurteil beseitigen und so manche wertvolle Information liefern können.
Stattdessen wiederholt man nur den üblichen Mainstream-Unsinn. Aber wie auch immer, der Park ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Zumal wenn man ohnehin in der Gegend unterwegs ist.
Mehr dazu werde ich demnächst noch an anderer Stelle veröffentlichen …
Gerhard Zirkel
Feng Shui Parkbesucher
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de
Stichwörter:Feng Shui, Garten, Kurpark, Lalling, Park
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Hallo Gerhard!
Schranke und Parkautomat wurden erst installiert, nachdem man auf der Suche nach einer Einnahmequelle war, um den Park pflegen zu können. Eintritt für den Park selber darf nicht verlangt werden, weil er mit EU-Fördergeldern gefördert worden ist. Und die Pflege kostet trotz des ehrenamtlichen Engagements von Mitgliedern des Vereins (Name ist mir entfallen) Geld.
Zum Badesee: Im 1. Jahr wäre der See vor lauter badenden Leuten fast gekippt, weil der Bewuchs noch nicht die Größe und damit Reinigungskraft hatte, die nötig gewesen wäre, um alles im Lot zu halten. Pech war nur, dass die Gemeinde schon im Vorfeld der Eröffnung den See “ausdrücklich” zum Badesee erklärt hatte und das dann nicht mehr zurücknehmen konnte.
Störzonenlehrpfad: Ich bin ihn mit der Rute abgegangen. Ist alles da.
Herzliche Grüße,
Sonja
Feng-Shui-Park-Vorbeifahrerin
Sylvia schrieb am 24 Juli 2009 um 11:59 Uhr:
Lalling
Naja, man kann sich seinen Namen nicht immer aussuchen.
Ich hätte da jetzt eher ein Bierzelt oder so vor Augen
Hallo Sonja,
über die laufende Finanzierung hatte man im Vorfeld wohl nicht so viel nachgedacht
Den Tümpel als Badesee auszuweisen war wirklich keine gute Idee. Da sind schon größere Seen umgekippt und mussten mit viel Aufwand saniert werden.
@Sylvia
Prost
Gerhard
Sven schrieb am 28 Juli 2009 um 19:51 Uhr:
Hi Gerhard,
das nenne ich strebsam. Urlaub und Business zu verbinden. Danke für die Bilder. Viel Kies und wenig Bäume. Oder liegt das an deinen Bildausschnitten? So richtig kann ich mich mit der Idee noch nicht anfreunden, das in einem Feng Shui Garten der Kies dominiert. Besonders wenn der von Stauden durchwachsen wird. Ja entweder geharkte Kiesflächen, oder Staudenbeete, die zuwachsen.
Gruß Sven
Hi Sven,
für den Blog und seine Leser tu ich alles
Der gesamte Park wird sicher nicht vom Kies dominiert, der spezielle Feng Shui Garten allerdings schon. Der wirkt ein bischen wie eine kleine Kiesgrube, die langsam verwildert.
Das runde Ding mit den Steinen drin ist der Zen-Garten, wobei mich da die Stauden auch etwas irritiert haben.
Die Bäume im Park sind alle noch recht klein, ich denke in 10 Jahren sieht das schon anders aus – wenn die Parkgebühr die Pflege lange genug finanzieren kann.
Gerhard
Hallo Gerhard,
wie kommst du auf die Idee, dass der Badesee ein Tümpel wäre? Der Badesee ist das große Wasser oben mit den zwei Stegen, das kleinere Wasser weiter unten ist ein normaler Teich, der nicht als Badeteich vorgesehen ist und so auch nicht genutzt wird.
Herzliche Grüße,
Sonja
Hallo Sonja,
ist mir schon klar, der kleine Tümpel ist der Feng Shui Teich und der große Tümpel der Badeteich
Dennoch ist der große Tümpel eigentlich zu klein um als Badesee genutzt zu werden, zumal es in der Gegend nicht gar so viele weitere Badeseen zu geben scheint. Als ich dort war, war er zumindest sehr stark frequentiert.
Hier in der Nachbaschaft gibt es einen See, der etwa fünf mal so groß ist wie der Lallinger See, aber dennoch jedes Jahr umkippt, weil der die Belastung nicht verkraftet. Und der hat noch eine deutlich größere Uferzone.
Gerhard
@ Sylvia
Zum Namen “Lalling”. Das Bayerische Fernsehen hat in einem Beitrag ganz bewusst (als witzige Einlage) “La-Ling” draus gemacht. Klingt doch gleich ziemlich chinesisch, oder?
Herzliche Grüße,
Sonja
Sylvia schrieb am 30 Juli 2009 um 07:33 Uhr:
@ Sonja:
Ja, also das ist ganz nach meinem Geschmack
Da würd ich dann sofort einen Urlaub bu chen
mit lieben Grüßen
Sylvia
Hallo, liebe Kurpark-Interessenten!
Ich freue mich immer sehr, dass “unser Kurpark” auf so viel Aufmerksamkeit stößt!
Seit der Eröffnung hat der Kurpark unzählige Besucher angezogen und viele Freunde gefunden. Der Kurpark und auch die Gastronomie im Sommer sind eine Bereicherung für die ganze Region Lallinger-Winkel!
Durch die vorhandene Infrastruktur und den kostenlosen Eintritt ist das Baden ausgesprochen attraktiv. Vielleicht auch wirklich zu attraktiv und mit zu viel Besuchern, wie zuvor diskutiert.
Eines der Ziele bei der Errichtung des Parks war aber die Schaffung einer Bademöglichkeit für die Bevölkerung von Lalling und der Gäste des Ortes, dass nun aber der halbe Bayerische Wald in Lalling Badet war nicht absehbar.
Im ersten Kurparkjahr wurde ohne Vorankündigung das Baden tageweise verboten. Diese Aktion hat den Besucherstrom recht schnell verringert – wer fährt denn schon gerne umsonst.
In jedem Fall ist der Park eine Bereicherung für die gesamte Region und das Baden sollte nicht als störend empfunden werden – es ist das LEBEN im Park!
Schöne Grüße!
Volker Thum
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