April 28, 2009 at 19:29
·in Kategorie für Einsteiger
Dass Feng Shui „Wind und Wasser“ heißt und irgendwie alt ist, das wissen die meisten Menschen wohl schon und liegen damit auch genau richtig. Nur wenn es darum geht, wie alt es ist und wann wer wo was entwickelt hat, wird es schwierig.
Manfred Kubny hat ja erst kürzlich ein ganzes Buch dazu geschrieben, im Regal eines Profis sollte das auch keinesfalls fehlen.
Aber zurück zum Thema, der Begriff des Feng Shui ist lange nicht so alt wie man vermuten möchte und lange nicht so alt wie die Technik die er beschreibt. Erstmals erwähnt wurde er zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert und zwar im Zang Shu, dem Buch der Gräber. Der Autor Gou Pu beschrieb darin das Konzept „das Wasser erhalten und den Wind speichern“.
Der landwirtschaftliche Zusammenhang verwundert nicht, denn damals war man eben Landwirt – wenn man nicht gerade Bücher über Gräber verfasst hat. Letztendlich beschreibt er in seinem Werk, dass man das Wasser korrekt verteilen und dem Wind ausweichen müsse um überleben zu können.
Heute hat man dazu wohl Versicherungen und die Gentechnik, muss auf die Umgebung also keine Rücksicht mehr nehmen … – aber das ist ein anderes Thema.
Gerhard Zirkel
Lieferant kleiner Informationshäppchen
www.feng-shui-direkt.de
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Stichwörter:Buch, Feng Shui, Gentechnik, Grab, Monsanto
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Christine schrieb am 28 April 2009 um 22:44 Uhr:
Danke für den ausführlichen Artikel, wusste nicht dass es einen Zusammenhang mit der Landwirtschaft gibt.
Sylvia schrieb am 29 April 2009 um 09:42 Uhr:
Lieferant von kleinen Informationshäppchen find ich gut
Eventuell könnte man noch erwähnen, dass Feng Shui ursprünglich, wie auch QiGong z.B., immer dazu gedient hat, gezielt lebenserhaltende und lebensverlängernde Massnahmen zu setzen.
Man machte Beobachtungen und leitete aus diesen Gesetzmäßigkeiten ab, deshalb ist es auch sinnlos, dass logisch ableiten zu wollen.
Und da fördernde Maßnahmen in der Umgebungsgestaltung doch mehr oder weniger individuell ausfallen werden, sehe ich es auch als verfehlt an, hier eine Art *kollektive Individuation* draus machen zu wollen.
Da ja immer das Thema *wissenschaftlicher Anspruch* und Studien, die die Wirksamkeit belegen sollen im Raum schweben, frag ich mich schon, wie man z.B. Individuation beweisen soll.
Jemand eine Idee ?
Dass mit dem Geld & FS kam übrigens erst sehr viel später dazu.
Sylvia
Hi Sylvia,
das, das “Geld & Feng Shui” kam erst relativ spät auf. Ganz zu Anfang ging es ums nackte Überleben, dann um Ahnenverehrung und politische Vorteile und irgendwann halt nur noch um Geld.
Ich hab mich dazu erst kürzlich auf meiner Seite ausgelassen: http://www.feng-shui-direkt.de/html/geschichte_des_feng_shui.html
Gerhard
PS: Von Studien halte ich seit meiner Zeit im Chemiebereich gar nichts mehr …
Sylvia schrieb am 29 April 2009 um 10:23 Uhr:
@PS: Genau, trau nie einer Studie, die du nicht selbst gefälscht hast
Alles immer eine Frage der Rahmenbedingungen und Gummi-Parameter, die ich der Auswertung zugrunde lege.
Sylvia
Auch PS: Ich finde es interessant, dass genau zu dem Zeitpunkt, wo Monsanto ja das Schweinepatent anmelden will (wollte), die Schweine nun zurückschlagen in Form von der Grippe.
Wart mal ab, vielleicht sind ja nur die Monsanto-Schweine (ich mag diese zweideutigen Begriffe) immun gegen die Grippe – ein Schelm der böses dabei denkt …
Die Vogelgrippe kam ja auch erst nachdem das Medikament dafür auf Lager war.
Gerhard
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