Sie trinken Kaffee?

Kaffeetablett Feng ShuiDa wir gerade schon bei exzentrischen Gestalten der Feng Shui Szene sind, noch eine kleine Geschichte die sich vor etwa einem Jahr ereignet hat.

Ich war zu einem Gespräch bei einem potentiellen Kunden eingeladen, einem mittelständischen Unternehmen. Dort kam ich, natürlich mit Schuhen, und auch ansonsten in üblichen Businessklamotten an.

Die Begrüßung war sehr freundlich, im Konferenzraum angekommen bot mir der Geschäftsführer auffällig vorsichtig etwas zu trinken an. Er hätte Mineralwasser, diverse Säfte, sogar grüner Tee wäre da oder halt Kaffee.

Ich wählte den Kaffee, worauf sich die zurückhaltende Miene meines Gegenüber schlagartig aufhellte. Er schien richtig erfreut zu sein, über meine Getränkewahl.

Der Grund klärte sich auch alsbald auf. Ich war nicht der erste Feng Shui Berater den man eingeladen hatte. Der Kollege der zuvor dort war, muss wohl in recht barschem Ton verkündet haben, dass er Kaffee prinzipiell ablehne, gefolgt von einer wahrhaft niederschmetternden Rede über die spirituellen und medizinischen Gefahren die von diesem teuflischen Gesöff ausgehen würden.

Man stelle sich vor:

Eine kleine Runde aus Geschäftsführer und zwei seiner leitenden Angestellten, alle drei eine Kaffee vor sich und ein Feng Shui Berater, der ihnen lautstark und in vorwurfsvollem Ton ihr Getränk madig macht.

Fast klar, dass die Chancen des besagten Kollegen nicht gerade gut standen. Zudem muss er auch sonst einen etwas esoterischen Eindruck gemacht haben.

Gerhard Zirkel
Ganz normaler Mensch
www.feng-shui-direkt.de
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9 Kommentare »

  Silvia Schneider schrieb am 10 März 2009 um 12:05 Uhr:

Hallo Gerhad,
so klappt das ja nie mit deiner “Exzentrik”. Eine Idee wäre ja vielleicht, dass du nach dem Angebot eines Kaffees dir dann erst die Schuhe ausziehst, um ihn dann bafuß zu genießen : )
Man würde sich bestimmt Jahre an dich erinnern.

Silvia

  Hedwig Seipel schrieb am 10 März 2009 um 13:50 Uhr:

Hi Gerhard,

hat der Kaffee geholfen?

Hetti

  Gerhard Zirkel schrieb am 10 März 2009 um 14:38 Uhr:

Der Kaffee hat geholfen – zumindest habe ich den Kunden bekommen

Den Kaffee nur barfuß trinken, würde gehen – aber nur unter laufendem Murmeln okkulter Beschwörungsformeln :)

Gerhard

  Sylvia schrieb am 10 März 2009 um 15:23 Uhr:

@Ing. Gerhard Jacobs *Herr Kaffeepause*:

Ich hab Dich noch nie Beschwörungsformeln murmeln gehört, wenn Du bei minus 7 Grad auf Terrasse BARFUSS Kaffee trinkst :-)

  Kira schrieb am 11 März 2009 um 14:47 Uhr:

Ja, das Image von Feng-Shui-Beratern ist manchmal durchaus fragwürdig. Ich berate ebenfalls und trinke zwar selten Kaffee, jedoch leidenschaftlich gerne Cola. Auch dies hat schon so manches Mal für erstaunte Blicke gesorgt. Nun, was für Helmut Schmidt und Karl Lagerfeld recht ist (beide bekennende Cola-Trinker), kann für einen Feng-Shui-Berater nicht schlecht sein, oder? ;-)
Ich wünsche in jedem Fall viel Erfolg bei der Feng-Shui-Beratung!
Belustigte Grüße, Kira

  Sven schrieb am 11 März 2009 um 18:44 Uhr:

Da ich kein Gelübde auf mich genommen habe, irgendein Getränk, nicht trinken zu dürfen; kann ich immer ganz aus dem Vollen schöpfen.
Meistens trinke ich Wasser , am liebsten Leitungswasser aus dem Wasserhahn. Der Vorteil:
Dieses, mein Lieblingsgetränk wenn ich bei Kunden bin, hat immer jeder zu Hause, und macht keine Umstände.

Gruß Sven

  Gerhard Zirkel schrieb am 11 März 2009 um 20:18 Uhr:

Cola? welch teuflisches Gesöff – wie kann man nur – als Feng Shui Berater! .. :) Cola bevorzuge ich meistens auf längeren Autofahrten – als Vorstufe zum Red Bull.

Zuhause ist es bei mir auch meistens Leitungswasser, das muss man wenigstens nicht in Kisten anschleppen.

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 12 März 2009 um 09:01 Uhr:

Nach jahrelanger Erfahrung und den Blick in so manche Kaffeetasse bzw. in viele Küchen, habe ich die Gewohnheit beim ersten Besuch entweder gar nichts zu mir zu nehmen oder nur Wasser, eingeschenkt aus einer frisch aufgemachten Flasche. Dies hat rein biologische Gründe.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste ;-)

Hetti

  Gerhard Zirkel schrieb am 12 März 2009 um 09:04 Uhr:

Ach Hetti, was uns nicht unmittelbar tötet, macht uns nur härter :)

Gerhard

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