Erfolgreiche Gewohnheiten – zuerst einmal das Buch

erfolgreiche GewohnheitenIch hatte es ja bereits angekündigt, den Test der YuKoN Methode von Jörg Weisner (www.erfolgreiche-gewohnheiten.de). Die Basis dazu ist sein Buch „Vergiss Selbstdiziplin, Erfolgreiche Gewohnheiten bringen dich voran“.

Jeder Mensch ist zu 100% diszipliniert – die erste Kernaussage des Buches gibt einem schon zu denken. Warum haben dann so viele Menschen so viele Probleme damit abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören oder Sport zu treiben? Wenn doch alle zu 100% diszipliniert sind?

Das Problem dabei ist, dass Disziplin im Bewusstsein abläuft, während wir aber zu 95% vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Für einen Feng Shui Praktiker ist das nicht neu, immerhin arbeiten wir auch mit den unbewussten 95%, nur dass wir die Einflüsse unserer Umgebung nutzen.

Disziplin alleine bringt uns also nicht weiter, aber was dann?

Der Buchtitel verrät es schon, die Gewohnheit. Anstatt uns ständig selbst mit Dingen zu quälen die wir eigentlich tun müssten, können wir sie uns genauso gut angewöhnen. Dann laufen sie nämlich ganz automatisch im Unterbewusstsein ab. Wie das geht, verspricht das Buch uns zu lehren.

Die Methode an sich ist simpel, der Autor geht davon aus, dass es für gewöhnlich 21 Tage dauert bis man sich etwas angewöhnt hat. Man muss es also nur schaffen 21 Tage durchzuhalten, was gar nicht so leicht ist. Die meisten Vorsätze sind viel schneller wieder vergessen.

Es braucht also einen Anreiz und für den sorgt das YuKoN Armband von TeNo. Der Clou daran ist, dass man auf das nackte Basisarmband beliebig viele verschiedene Elemente aufziehen kann in beliebiger Kombination.

Für jeden Tag an dem man sein Vorhaben durchgezogen hat, gibt es ein Element dazu. Lässt man einen Tag aus, nimmt man sie alle wieder herunter. Da man das Armband ständig dabei hat und es ständig sieht, ergibt sich ein gewisser Anreiz die 21 Tage durchzuhalten, man möchte ja nicht ständig von vorne anfangen.

Das Buch liest sich auf jeden Fall recht gut, die Methode wird durch viele Beispiele, Erfahrungsberichte und Hintergrundwissen anschaulich erklärt. Nach dem Lesen bin ich der Meinung, dass die Theorie schon mal Sinn macht.

Was die Praxis bringt wird sich zeigen, das erste Vorhaben steht auch schon fest. Ich werde versuchen, meine in letzter Zeit immer mehr entgleisenden Arbeitszeiten zu ordnen. Ich werde mir vornehmen, jeden Tag spätestens um 8.00 Uhr morgens aufzustehen – ein kleiner Anfang aber um die Methode zu testen genau richtig.

So bald ich also aus Berlin wieder zurück bin, geht es los – ich werde berichten, im Idealfall um 8.00 Uhr morgens.

Gerhard Zirkel
gewohnt erfolgreicher Berater
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de

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10 Kommentare »

  Claudia schrieb am 28 Februar 2009 um 08:20 Uhr:

Hallo Gerhard…

Du schreibst “ich werde versuchen…” das ist kein sehr deutliches Signal an Deine 95% Unbewusstes…
immer schön im Präsens formulieren. Allein diese innere Hürde zeigt meistens schon, wie es um die Vorsätze bestellt ist.
Viel Glück bei der Umsetzung, ich nutze derzeit @21T bei Twitter. Gleiches Prinzip, aber im Gegensatz zu Teno kostenlos.

LG, Claudia

  Gerhard Zirkel schrieb am 28 Februar 2009 um 15:50 Uhr:

Hallo Claudia,

das “versuchen” bezog sich auch eher auf die Methode als auf das Ziel.

Teno kostet zwar, ist aber schöner …

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 28 Februar 2009 um 17:10 Uhr:

Hi Gerhard,

so ganz ist mir das Ganze nicht schlüssig. Einerseits hilft Disziplin nicht weiter, anderseits muß man sehr diszipliniert sein, um 21 Tage mit einer neuen Gewohnheit durchzuhalten. Wo ist der Unterschied?

Grüße
Hetti

  Gerhard Zirkel schrieb am 28 Februar 2009 um 18:06 Uhr:

Hi Hetti,

den Unterschied macht das Armband – da wird die Disziplin nämlich zur Freude über das neue Element das du dir jeden Tag aufziehen darfst. Dazu kommen die Verlustängste, denn so bald du nicht durchhältst, sind die Elemente wieder weg.

Nach den 21 Tagen ist dir dein Vorhaben zur Gewohheit geworden und du machst es Automatisch.

Gerhard

  Sylvia schrieb am 28 Februar 2009 um 20:27 Uhr:

Ge-Wohn-heit müsste es eigentlich heissen.

Man kann sich natürlich auch 21 Tage daran gewöhnen, das Armband nicht anzulegen.
Das erspart auch gleich die Verlustängste :-)

Was ich nicht besitze, kann ich auch nicht verlieren.

Sylvia

  Sylvia schrieb am 28 Februar 2009 um 20:27 Uhr:

Ge-Wohn-heit müsste es eigentlich heissen.

Man kann sich natürlich auch 21 Tage daran gewöhnen, das Armband nicht anzulegen.
Das erspart auch gleich die Verlustängste :-)

Was ich nicht besitze, kann ich auch nicht verlieren.

Sylvia

  Sylvia schrieb am 28 Februar 2009 um 20:29 Uhr:

Das kommt davon, wenn man auf fremden Macs arbeitet, da kommt alles gleich doppelt ;-)

  Hedwig Seipel schrieb am 1 März 2009 um 09:54 Uhr:

Hi Gerhard,
also wenn es wirklich so weit sein sollte, dass unsere Handlungsweise durch Verlustängste eines Armbands gesteuert werden, dann sollten wir mal auf einen “Psychoblog der Betroffenen” umstellen ;-)
Aber im Ernst, wenn der Trick mit einem Armbändchen wirken soll, dann müsste ein Wasserfallposter ebenso wirksam sein. Auch hier projiziert man eine Erwartungshaltung hinein und verknüpft die inneren Motivatoren mit der Wirkung eines Gegenstandes. Und noch etwas haben beide Dinge gemeinsam – sie machen reich. Den Betroffenen an Erfahrung und den Verkäufer am Kontostand.

Grüße
Hetti

  Sven Christeleit schrieb am 1 März 2009 um 11:58 Uhr:

Die Idee mit den 21 Tagen finde ich prinzipiell gut. Ich gebe nur zu Bedenken, dass die guten Handlungsweisen in der Fastenzeit ( die bekanntlich länger als 21 Tagen dauert), oft im Rest des Jahres nicht zur Anwendung kommen.
Als Kostentipp: Beim Selbermacher und anderen Bastelläden, gibt es Kettchen zum Selberbauen. Da kann man/frau sich 21 Teile für einen Armring selbst zusammensuchen.

( Kenn mich gerade ganz gut aus in der Kettchenscene, durch die Aufgabe Geschenke für Kindergeburtstage zu kaufen)

Gruß Sven

  Gerhard Zirkel schrieb am 1 März 2009 um 14:18 Uhr:

@Hetti
Einen Psychoblog fände ich gut :) Ich hatte nur das wiedergegeben, was im Buch stand. Was sich tatsächlich tut, werde ich berichten. Vielleicht dient das Armband auch nur als Erinnerung…

@Sven
Klar kann man das Armband auch selber machen. Der Autor besteht auch gar nicht auf das TeNo Armband.

Gerhard

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