Es geht doch ums Geld

Dieses Video habe ich gerade über den Feel-better-Blog gefunden. Gar nicht blöd was der Mann da sagt, zeigt es doch deutlich auf warum Feng Shui keine Esoterik sein kann:

Immerhin ging es im Feng Shui schon immer um den Erhalt von Macht und Geld der herrschenden Familien. Auch heute geht es in Asien ausschließlich um Geld wenn Feng Shui zum Einsatz kommt. Um das Geld der Unternehmen nämlich. Dieses ganze schöner-wohnen-eso-pastellfarben-gequatsche ist eine Erfindung der westlichen Welt.

Gerhard Zirkel
Analyse und Optimierung von Mensch-Geld Beziehungen
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de


Wer dennoch danach strebt, Geld zu besitzen und es auch noch mit sich herumtragen möchte, der braucht natürlich eine Herren Geldbörse. Ganz ohne Geld geht es halt doch noch nicht.


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13 Kommentare »

  Hedwig Seipel schrieb am 19 Januar 2009 um 12:17 Uhr:

Hi Gerhard,

der Typ ist echt gut. Seine Äußerung “wir verteufeln das, was wir nicht haben” passt wie Faust aufs Auge und das nicht nur in Bezug aufs Geld.
Trotzdem stimme ich Dir nicht zu, dass Feng Shui nur aufs Geld ausgerichtet ist.
Eine weitere Bedeutung oder ein anderes Ziel im Feng Shui “zu verteufeln” könnte auf eigenen Mangel hindeuten ;-) .

Grüße
Hetti

  Silvia Schneider schrieb am 19 Januar 2009 um 14:55 Uhr:

Hallo Gerhard,
es geht immer nur ums Geld, überall auf der Welt. In der noch so kleinsten Hütte, egal wo, ist es so. Klar kann der, der viel hat auch viel geben, wenn er wil! Jeder nach seinen Verhältnissen.
Im Feng Shui geht es auch viel um Geld, dass ist meine Meinung und es wird bestätigt. Jeder der sich damit auskennt und damit beschäftigt, ob Kunde oder Berater will den rechtzeitigen Wasserstern , Wasserdrachen und alle anderen Möglichkeiten wenn irgendmöglich nutzen, oder sucht gezielt nach vielversprechenden Objekten diesbezüglich um materiellen Reichtum zu sammeln. Gesundheit ist zwar auch gut, kommt aber bei den meisten hintendran. Wer ist heute schon noch gesund??? Dank Pharmaindustrie immer weniger Menschen . Mit Geld wird man schon wieder gesund und hat alle Möglichkeiten. Wie ein Spruch schon heißt: “Lieber reich und gesund als arm und krank” und viele würden auch die Variante nehmen “Lieber reich und krank, als arm und gesund”.Für mich als Beraterin steht außer Frage, dass Feng Shui nicht nur auf Geld ausgerichtet.
Grüße
Silvia

  Hubert Geurts schrieb am 19 Januar 2009 um 17:49 Uhr:

Ihr Lieben,

in meinen Beratungen erlebe ich immer wieder wie wichtig Geld wird – wenn es nicht vorhanden ist. Ohne Geld können wir aus meiner Erfahrung nicht glücklich werden. Umgekehrt macht Geld nicht glücklich, wenn es vorhanden ist und wir keine lebenswerte Einstellung zu uns und unseren Mitmenschen haben.

Sonnige Grüße

Hubert

  Long Wang schrieb am 20 Januar 2009 um 02:06 Uhr:

Liebe Feng Shui Berater,

gerade beim Thema Geld sehe ich eigentlich keinen Unterschied zwischen Esoterik und Feng Shui. Eine Beratungsleistung kostet Geld und ich als Kunde erhoffe mir davon einen Effekt. Ein Unternehmen ist eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel Geld zu verdienen. Wäre ich ein Feng Shui Berater, würde ich den Effekt meiner Dienstleistung so beschreiben: Mit Feng Shui kannst du deinen Unternehmensgewinn steigern. Wäre ich ein Wahrsager mit einer Glaskugel, würde ich den Effekt meiner Dienstleistung so beschreiben: Mein Blick in die Zukunft hilft dir, die richtige Entscheidung zu treffen und du kannst deinen Unternehmensgewinn steigern. Für eine Privatperson würde ich den Effekt meiner Dienstleistung so beschreiben, dass es auf ihre Bedürfnisse passt…

Viele Grüße aus Berlin :)
Long Wang

  Gerhard Zirkel schrieb am 20 Januar 2009 um 06:53 Uhr:

@Hetti
Dann müsste ich aber doch das Geld verteufeln :)

@Long Wang
Der nette Herr im Film sagt ja gerade aus, dass die Esoterik das Geld verteufelt – zumindest offiziell. Deshalb meine Aussage, Feng Shui könne keine Esoterik sein, denn im Feng Shui geht es um Geld. Ansonsten kommuniziere ich Feng Shui genau so – es dient dazu den Unternehmensgewinn zu steigern, war schon immer so, wird immer so sein.

In der Szene ist es halt sehr auffällig, dass gerade spirituell angehauchte Kollegen niemals zugeben würden dass auch ihre Arbeit auf Geld ausgerichtet ist. Denn Geld ist doch böse – dabei ist es nicht das Geld das böse ist, Geld ist nur Mittel zum Zweck …

Gerhard Zirkel
Böser unesoterischer und unspiritueller Geld-Berater

  Sven schrieb am 20 Januar 2009 um 18:43 Uhr:

Geld ist ein Stück Lebenskraft.
Es ist völlig legitim, wenn jemand mit einer Dienstleistung, ( eine Feng Shui Beratung ist eine Dienstleistung), Geld verdient.
Und wenn eine Dienstleistung dazu dient, die Haupteinnahmequelle für sich selbst und oder die Familie zu sein, muss die Summe so hoch sein, dass der Dienstleister davon Leben kann.

Die Orientierung nach einem Stundenlohn zwischen dem eines Automonteures und einem Coatch oder Steuerberater ist legitim.

Diese verkorkste Vorstellung, man müsse am Hungertuch leiden, wenn man mit einer gottgegebenen Fähigkeit arbeitet, mag für sogenannte gottgegebene Fähigkeiten gelten.
Aber auch da nicht.
Es gibt viel Armutselend bei den praktizierenden Schamanen( Priester) in Nepal, und viele flüchten deshalb aus ihrer Berufung. Der Irrsinn in der Katholischen Kircher, dass Priester nicht heiraten und Kinder zeugen dürfen , ist auch allein der kosten wegen , eingeführt worden.
Das ist für mich bei Feng Shui etwas ganz anderes. Ich bin ja kein Priester, esoterischer Scheinheiliger oder anderswie religiös gelenkter Berater.
Ich Berate nach einer erlernbaren Technik und meinem Verstand und meinem Gefühl.

Wenn ich damit Geld verdiene und zugleich mit Freude meinen Lebensunterhalt verdienen kann, ist das gut.
Wenn nicht , ist das schlecht.
Das Spenden sollte natürlich jeder nicht vergessen. Je mehr, je besser.

  Long Wang schrieb am 21 Januar 2009 um 12:01 Uhr:

@Herhard Zirkel

Aaah, jetzt erst verstehe ich die Kritik am Esoterik-Kollegen-Kreis… Ich war zunächst davon ausgegangen, es ging hier um eine inhaltliche Abgrenzung Feng Shui vs. Esoterik. Diese Grenze lässt sich in meinen Augen nicht ziehen – zumindest nicht unter dem Aspekt Geld.

Im Hinblick auf die Kollegen halte ich ein Pauschalurteil aber auch für schwierig. Es gibt sicher eine Reihe von “Feng Shui Astrologen” mit gespielt sozialer Ader, die vor ihrer Kundschaft Geld verteufeln, im inneren Ihres Herzens jedoch genauso frustriert und unglücklich weil mittellos sind, wie ihre unvermögenden Klienten. Es gibt aber sicher ebenso viele Berater, für die der Beruf auch gleichzeitig Berufung ist. Und wenn Leidenschaft mit ins Spiel kommt, verliert Geld schnell seine Bedeutung ;)

Meines Erachtens geht es hier wieder um das alte Glaubwürdigkeitsproblem. Ein esoterisch angehauchter Lebensberater aus dem Feng Shui Bereich ist doch viel authentischer, wenn er seiner Kundschaft vorlebt, dass man auch mit wenig glücklich sein kann. Menschen beanspruchen Lebensberatung doch häufig, weil sie unglücklich sind und etwas in ihrem Leben ändern wollen, sprich: weil ihre Ansprüche nicht mit der Realität Schritt halten. Wenn da jetzt ein Immobilienmaklertyp mit Goldkettchen daherkommt und Wasser predigt, würde auch Feng Shui nicht funktionieren.

Schwieriges Business, würde ich sagen.

Viele Grüße aus Berlin
Long Wang

  Gerhard Zirkel schrieb am 21 Januar 2009 um 12:32 Uhr:

Schwieriges Business vor allem deshalb, weil Feng Shui überhaupt nicht für Lebensberatungen gemacht wurde.

Feng Shui wurde entwickelt um einem elitären Kreis die perfekte Umgebung zur Erhaltung ihrer Macht zu beschaffen. Feng Shui anzuwenden um unglückliche Menschen glücklich zu machen oder gar spitrituellen Halt zu geben ist meiner Meinung nach keine gute Idee. Deshalb die Abgrenzung zu den Esoterikern.

Feng Shui ist nicht esoterisch, sondern eine Methode raumpsychologische Zusammenhänge zu analysieren und Umgebungen zu entwickeln die bestimmten Menschen zum Erfolg verhelfen.

Mit Lebensberatung hat Feng Shui nichts zu tun, das ist eine typisch “westliche” Erfindung.

Gerhard Zirkel

  miyamoto schrieb am 21 Januar 2009 um 16:31 Uhr:

Ich denke die Schlußfolgerung: Esotheriker, Sekten und Kirchen verdammen Geld also bin ich keine Sekte und keine Kirche und kein Esotheriker ist ein wenig “kurz gesprungen”.

Im übrigen will Bruno Würtenberger (so heißt der geniale Schweizer) ja mit seiner Botschaft keinen Zusammenhang von Geld mit Esotherik herstellen sondern seinen Zuhörern klar machen, daß viel Geld haben etwas positives, ja erstrebenswertes ist. Quasi eine unbeschwert positive Einstellung zum Geld und zur Bescheidenheit, die es seiner Ansicht nach nur gibt, wenn man Geld im Überfluß hat. Darum lasst uns nach Bescheidenheit streben

MM

  Gerhard Zirkel schrieb am 21 Januar 2009 um 17:10 Uhr:

Hi Miyamoto,

schon klar, meine Aussage war natürlich etwas provokant. Dennoch ist gerade im Kollegenkreis immer wieder festzustellen, dass Feng Shui als Wohlfühllehre und Lebensberatung verkauft wird, während um das Thema Geld vordergründig ein großer Bogen gemacht wird. Viele Menschen sind offenbar der Auffassung, dass Geld böse sei und derjenige der offensichtlich danach strebt auch.

Dabei bietet Feng Shui gerade für Unternehmen riesige Chancen die oftmals ungenutzt bleiben, weil die Unternehmer Feng Shui nicht als Chance sehen sondern als esoterisches Hausfrauenthema (Originalton eines Bekannten). Das ist auch der Grund, warum ich hier im Blog so oft auf dem Thema Geld herumreite.

Der beste Ansatz wäre meiner Meinung nach, gleichzeitig nach Geld und Bescheidenheit zu streben. Denn dann lässt es sich gut leben und nebenbei noch anderen Menschen helfen. Der Weg ist allerdings nicht einfach, denn unweigerlich steigen mit dem Einkommen auch die Ansprüche.

Gerhard Zirkel

  Sonja M. Berndl schrieb am 21 Januar 2009 um 18:06 Uhr:

Hallo,

ich habe mich mal mit dem Begriff “Esoterik” beschäftigt (Details kann man in meinem Blog nachlesen). Das Ergebnis in Kürze: Esoterik hat als Ziel die Erleuchtung. Da Feng Shui nicht die Erleuchtung sucht, kann Feng Shui nicht mit Esoterik in Bezug gesetzt werden. Soviel dazu.

Nun zum Thema Geld. Geld ist in unserer Gesellschaft wichtig und jede/r will es bzw. braucht unterschiedlich viel davon. So viel dürfte klar sein. Die Diskussionen über sehr gut verdienende ManagerInnen und ÄrztInnen sind ein Zeichen von Neid (wertfrei! ist nur eine Feststellung). Neid darauf, dass jemand mehr verdient und man das selber verdienen möchte. Das trauen sich nur die wenigsten laut zu sagen. Deshalb wird dem Geld angehängt, es sei böse oder schlecht. Was natürlich nicht sein kann. Geld an und für sich ist wertfrei. Nicht wertfrei ist, was man damit macht. Wenn man damit einen Killer engagiert ist das ethisch vielleicht doch “böse”? Aber dann ist nicht das Geld “böse”, sondern die Dienstleistung, die man damit gekauft hat. Obwohl derjenige, der einen Killer engagiert, wahrscheinlich auch meint, es sei richtig.

Geld ist unsere Währung, mit der wir Waren und Dienstleistungen eintauschen können. Daran bemisst sich der Wert der getauschten Sache. Wie will man es auch sonst machen? Trotzdem geht es in den Feng-Shui-Beratungen nicht immer um Geld, sondern auch um andere Themen, die im übertragenen Sinne auch etwas mit Zufriedenheit zu tun haben. Bei einer aktuellen (privaten) Beratung von mir z. B.: da geht es eindeutig um eine andere Sache, nicht um Geld. Geld ist bei denen genügend da. Und das Thema Geld kam auch nicht zwischen den Zeilen zum Vorschein. Weil es nicht das Thema ist. Ich gebe Gerhard schon recht, manchmal wird vordergründig irgendetwas anderes als Ziel genannt, und wenn man sich dann weiter unterhält, kommt zwischen den Zeilen dieses Thema durch. Dieser Umweg muss wahrscheinlich sein, weil es in unserer Gesellschaft eben nicht anders “erlaubt” ist. Letztendlich ist das nur Ausdruck von “Mangeldenken”.

Genügend Geld zu haben ist ein schönes Gefühl. Da wird mir jede/r zustimmen. Und wenn man eine Arbeit macht, die bezahlt wird und dabei auch noch Spaß macht, dann “arbeitet” man eigentlich auch nicht mehr. Aber auch das ist in unserer Gesellschaft oft verpönt. Schließlich muss man sein Geld im Schweiße seines Angesichts verdienen… Das ist alledings ein anderes Thema.

Herzliche Grüße,
Sonja M. Berndl
die, die sich über ein schönes Honorar freut :-) ) (dann stimmt die Energie, die ausgetauscht wird auch).

  Hedwig Seipel schrieb am 21 Januar 2009 um 18:16 Uhr:

Hi Sonja,

ein schöner Beitrag. Vor allem die Definition der Esoterik könnte einige Kollegen “erleuchten” ;-) .
Für mich ist Geld eine Selbstverständlichkeit in unserem Leben hier und heute. Wenn Geld richtig fließt (nehmen und geben) besteht auch kein Bedarf sich damit theoretisch auseinander zu setzen.

Grüße
Hetti mit dem Geldfluss

  Ursu La stille G. schrieb am 22 Januar 2009 um 22:18 Uhr:

Hi Gerhard : – )

provokant hin — proviant her

dem kleinen feng shui berater dürstet es sehr …

oder anders geschrieben:

Bescheidenheit, Bescheidenheit, verlaß mich nicht bei Tische,
und gib daß ich zu jeder Zeit, das größte Stück erwische …

Grüße aus der Schicksalsweberstadt nahe Berlin nach Berlin …

das ps.: Gosen sucht noch einen Investor für zwei Säle mit 588 qm oder einen Vortragssaal mit 328 Plätzen

http://www.berg-park-gosen.de/

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