Buchtipp: Das Kinderzimmerbuch

Kinderzimmerbuch Jana Jung Julia SchmidtZur Abwechslung mal wieder etwas leichte Kost und zwar „das Kinderzimmerbuch“ von Jana Jung und Julia Schmidt, erhältlich in den Farben Blau und Rosa, beim Callwey Verlag. Keine Sorge, das Thema Kinderzimmer ist bei mir nur im Zuge dieser Rezension und manchmal bei Feng Shui Beratungen interessant. Ich bleibe dem Blog also noch eine Weile erhalten.

Unsere Kinderzimmer prägen uns bzw. unsere Kinder fürs Leben, entsprechend viel Sorgfalt sollte auf deren Gestaltung verwendet werden. Nur nicht zu viel, denn das Designerzimmer aus dem Katalog wirkt schnell langweilig. Ein Kinderzimmer muss eine Seele haben und leben.

Die Gestaltung von Kinderzimmern und dem Rest der Wohnumgebung erlebt derzeit einen wahren Boom, zumindest in manchen Medien, den dieses Buch auf eine charmante Weise aufgreift. Die Autorinnen zeigen auf, wie man selbst mit begrenzten Mitteln und etwas Fantasie die schönsten Kinderparadiese schaffen kann. Auch wenn der Platz mal nicht ganz so üppig ist oder man mehrere Kinder in einem Raum unterbringen muss.

Angefangen von den Besonderheiten eines Babyzimmers über das Kinder- bis zum Jugendzimmer, liefert das Buch nette Anregungen, hilfreiche Tipps und so manchen wertvollen Hinweis auf mögliche Problemstellen.

Fazit:

Für diejenigen unter uns, die sich auch im Fernsehen gerne die ganzen Einrichtung- und Schöner Wohnen-Sendungen ansehen ist dieses Buch ganz sicher spannend.

Sogar Feng Shui wird kurz erwähnt und, man höre und staune, es findet sich sogar die Aussage dass es hierzulande viel zu viel mit Esoterik vermischt wird und sich oft fernab der Originallehre bewegt. Für ein solches Buch eine erstaunlich tiefgründige Aussage.

Die Autoren:

Jana Jung arbeitet als freie Redakteurin und Autorin im Bereich Design und Wohnen. Sie konzipiert und realisiert Buchkonzepte und ist als Stilberaterin tätig, unter anderem für die Pro7-Sendung „Avenzio“. Sie lebt und arbeitet in München.

Julia Schmidt arbeitete mehrere Jahre als Moderedakteurin bevor sich ihre Leidenschaft für das Interiordesign durchsetzte. 2004 eröffnete sie in München den Einrichtungsladen „Julies“. In dem liebevoll ausgewählten Sortiment dreht sich fast alles um Babys und Kinder.

Jana Jung und Julia Schmidt
Das Kinderzimmerbuch
2008. 140 Seiten
Format 28,2 x 25,6 x 1,8 cm
€ [D] 29,95-
ISBN 978-3766717849 – rosa
ISBN 978-3-7667-1748-1 – blau

Gerhard Zirkel
Analyse und Optimierung von Raum-Mensch Beziehungen
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de

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10 Kommentare »

  Sven schrieb am 13 Januar 2009 um 06:27 Uhr:

Was heißt hier ” keine Sorge”?
Das war das Zimmer, das im letzten Grundriss fehlte.
Mit Grüßen

Sven

  Gerhard Zirkel schrieb am 13 Januar 2009 um 10:13 Uhr:

Nee, nee, nee, vor dem Kind (den Kindern) muss ich erst Reich werden :)

Gerhard

  Maria schrieb am 13 Januar 2009 um 10:36 Uhr:

Kinder SIND Reichtum! Jedenfalls in China, und in Afrika, und in Italien….

okok, in München nicht, da finden Kinderkrippen ja schon gar keine Räume mehr, weil die Nachbarn den Lärm nicht mögen. Wahrscheinlich wurden in München und Umgebung die Kinderzimmer bereits abgeschafft. Damit es keiner merkt, gibts jetzt Bücher über Kinderzimmer. So nach dem Motto: “Träumen darf man ja”.

  Birgit Geistbeck schrieb am 13 Januar 2009 um 10:52 Uhr:

Zum Thema “muss ich erst Reich werden” kann ich nur sagen: Wo ein Häschen, da ein Gräschen (das hat man mir einmal gesagt).

Und zum Thema Kinderzimmerbücher: Ich kenne zwar diese beiden speziellen Bücher nicht, aber Kinderzimmer sehen nicht aus wie in diesen “Schöner Wohnen” Büchern (jedenfalls nicht lange oder nur, wenn man die Kreativität der Kinder massiv einschränkt). In Kinderzimmern sollte es so aussehen, dass Kinder sich wohlfühlen und das tun sie nun mal in so total durchgestylten Zimmern nicht. Das kann wohl jeder, der Kinder hat, bestätigen.

Birgit
Mutter einer sehr kreativen Tochter

  Gerhard Zirkel schrieb am 13 Januar 2009 um 11:34 Uhr:

Also in München sind Kinder definitiv Armut. Erstens wird man mit Kind schon bei der Wohnungssuche schief angeschaut, dann findet man weder Kinderbetreuung noch Kindergartenplatz und so bald es in die Schule kommt wird es entweder zum Proleten oder man muss dermaßen viel Geld für die richtigen Klamotten ausgeben, dass es keinen Spaß mehr macht … – jeweils abhängig von Wohngegend und Schule.

Deshalb alles zu seiner Zeit, aufgeschoben ist nicht aufgehoben … :)

Gerhard

  Hedwig Seipel schrieb am 13 Januar 2009 um 13:00 Uhr:

Hi Gerhard,

nur keine Angst ;-) . Kinder sind auch nur Menschen und es gibt bekanntlich solche und solche… Und außerdem haben Kinder ihre Vorbilder und es sind nun mal die Eltern, ob wir es wollen oder nicht. Also bemühe Dich ein gutes Vorbild zu sein und schon gibt es viel weniger Probleme ;-) .
Deine abwartende Haltung kann ich aber gut verstehen. Ich war 37 Jahre lang fest davon überzeugt, keine Kinder zu wollen. Mit 38 und meiner Tochter im Arm habe ich erst das Glück des Lebens verstanden… und es hält an.

Hetti

  sven schrieb am 13 Januar 2009 um 14:37 Uhr:

hi hetti,
und ich dachte du wärst gerade 35.

hi gerhard,
wer auf einen günstigen zeitpunkt wartet um kinder zu bekommen, verpasst ihn. :;)

  Hedwig Seipel schrieb am 13 Januar 2009 um 19:52 Uhr:

Hi Sven,

mit Feng Shui bleibt man jung! ;-) . Danke für die Blumen,

Hetti

  Silvia Schneider schrieb am 14 Januar 2009 um 17:21 Uhr:

Hallo Gerhard,
auch ich möchte dir sagen: der wirkliche Reichtum, der bleibt sind unsere Kinder. Und Kinder brauchen keine materiell reiche Eltern, um glücklich aufzuwachsen, aber auch keine “zu alte” Eltern bzw. “alten Vater”.
Das wirkliche Abenteuer im Leben ist unsere Kinder ein kurzes Stück begleiten zu dürfen. Danach sind wir wieder auf der Suche nach neuen Abenteuern “zweiter Klasse”

Sag also später nicht, es hätte dir keiner was gesagt :) )

Silvia

  Jürgen Schnitzler schrieb am 14 Januar 2009 um 21:52 Uhr:

Hi Gerhard,

ich schließe mich auch an:
Je später Du Dein Kind oder Deine Kinder bekommst, desto mehr bereust Du es, nicht schon früher Vater geworden zu sein….

Jürgen

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