Dezember 4, 2008 at 10:29
·in Kategorie Architektur
und möglichst alles rund ohne Ecken und Kanten. So soll es doch immer beim „Wohlfühl-Schöner-Wohnen-Feng Shui“ sein. Wie langweilig! Es sind doch auch bei uns Menschen die Ecken und Kanten, die uns interessant machen.
Dass so ein geschwungenes Gebäude gar nicht langweilig aussehen und durchaus auch Kanten haben kann, zeigt das Guggenheim Museum in Bilbao. Mein Mann hat mir diese Bilder aus Bilbao mitgebracht.
Wenn das mal kein außergewöhnliches Gebäude ist. Was das Feng Shui dieses Museums betrifft, bin ich nicht so sicher, ob das so optimal ist (ist nur anhand der Bilder auch nur schwer zu beurteilen). Wohnen möchte ich das auf jeden Fall nicht drin. Aber für ein Museum scheint diese Form zu funktionieren.



Birgit Geistbeck
(mit vielen Ecken und Kanten)
www.fengshui-geistbeck.de
Stichwörter:Ecken, Feng Shui, Geschwungen, Gruibingen, Guggenheim Museum
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Eingefleischten Simpsons-Fans wie mir kommt das Gebäude des Designers Frank Gehry natürlich bekannt vor. Bekommt doch auch Springfield ein solches Ding, nur dass es in der Folge zu einem Gefängnis und Homer zu einer Ratte wird …
In der Simpsons-Folge wird auch gezeigt wie solche Gebäude erbaut werden – sehr aufschlussreich: http://simpsonspedia.net/index.php?title=GABF08
Gerhard Zirkel
Maria schrieb am 4 Dezember 2008 um 11:11 Uhr:
Wegen mir hätten sie diese Gruselspinne auf dem unteren Bild ruhig weglassen können. *waaaahhhhh*
Dieses komische Vordach auf der Säule hätte (wenn man mich gefragt hätte) auch nicht sein müssen. Sieht aus wie ein Riesen-Lid, das gleich runterklappt, wenn man das Streichholz rauszieht. Ist das Museum innen wirklich soooo langweilig???
Ansonsten: Witzig…. warum nicht.
Das Guggenheim Museum in New York ist dagegen eine richtige Wohltat, sowohl außen als auch innen. Das hat wohl ein/e andere ArchitektIn gebaut? Außen ist es einfach rund (ich habe nichts gegen eckige Gebäude, wenn sie in sich stimmig sind
) und innen zieht sich die Ausstellungsfläche wie in einem Schneckenhaus nach oben.
Herzliche Grüße!
Sonja M. Berndl
Hallo,
das Guggenheimmuseum ist von einem der berühmtesten Architekten des 20. Jhdts erbaut worden, nämlich von Frank Lloyd Wright http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Lloyd_Wright. Wenn ich mich richtig erinnere hat er seine erste Berühmtheit dadurch erlangt, dass er erdbebensichere Gebäude entworfen hat – die Technik dazu hat er sich in Asien abgeschaut.
Das hat mit dem Dekonstruktivismus von Frank Gehry gar nichts zu tun
Viele Grüße
Bettina Ziegler
Hallo Bettina,
das Ding von Frank Gehry ist auch Erdbebensicher – was soll da noch kaputt gehen?
Gerhard
Ganz ähnlich Frank Gehry`s Museumsbau in Herford. Sozusagen bei mir um die Ecke. Vom Hauptbahnhof Bielefeld mit Zug und zu Fuß keine 30 Minuten.
Zu meiner Schande habe ich das Museum bis heute noch nicht besucht. Ich kenne es nur vom dran vorbei fahren. Das Museum gilt als Perle in unserer Region.
Ich werde deinen Bericht zum Anlass nehmen, das Museum zu besuchen und es mit Feng Shui Augen betrachten und versuchen es als dritte Haut zu erspüren.
Demnächst mehr, irgendwann 2009.
Sven
Hallo Gerhard,
da gebe ich dir recht *g*
Zumal ich – gerade aus Feng Shui Sicht – eine Architekturströmung, die sich “Dekonstruktivismus” nennt, mehr als bizarr finde.
Besonders interessant sind auch die Bauten von Peter Eisenman. Ich erinnere mich an ein Haus, in dem aus architekturtheoretischen Erfordernissen quer durch’s schlafzimmer eine offene Fuge im Fußboden (an dieser Stelle MUSSTE einfach einer negativer Träger sein) verläuft. s. auch hier: http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Peter-Eisenman-Der-Mann-Mahnmal/539033.html
Nützlich kann Dekonstruktivismus natürlich schon sein: Eisenman hat ja auch das Holocaust-Denkmal in Berlin gebaut. Jetzt zeigen sich erste Risse in den Betonstelen – und niemand weiss, ob diese “Dekontruktion” Absicht war (Ergo auch kein Verklagen des Architekten möglich
)
Grüße Bettina
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