Rauf und runter,

trifft nicht nur auf Aktienkurse, sondern seit gestern auch auf meinen neuen Schreibtisch zu.

Eine echt klasse Sache, so ein höhenverstellbarer Schreibtisch! Endlich kann ich auch im stehen arbeiten und damit ein wenig mehr für meinen Rücken tun. Ich sitze täglich bis zu 12 Stunden am Schreibtisch (an Bürotagen ohne Seminar oder Beratung) und das habe ich bereits deutlich im Rücken gespürt. Zuerst investierte ich in einen bequemen Stuhl mit Wipp-Mechanik, der schon für Entlastung sorgte, doch meine Hüften und die “vier Buchstaben” mochten das ewige Sitzen gar nicht. Also schaute ich mich nach Stehpulten oder ähnlichem um. Dabei fand ich den Schreibtisch, der nicht nur höhenverstellbar (70 bis 117cm), sondern auch riesig groß (200cm) und schön abgerundet ist. Preis und Qualität stimmen auch. Manchmal ist halt Feng Shui drin, auch wenn es nicht drauf steht!

So, das war der erste Beitrag, den ich im Stehen geschrieben habe :-) !

Sonntägliche Grüße
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

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11 Kommentare »

  Gerhard Zirkel schrieb am 23 November 2008 um 16:33 Uhr:

Ein Beitrag sozusagen aus dem Stehgreif :)

Das Problem kenne ich auch, spätestens nach 12 Stunden sitzen machen sich diverse Zipperlein bemerkbar. Ein neuer Stuhl nebst Tisch stehen bei mir Anfang nächsten Jahres an.

Gerhard Zirkel

  miyamoto schrieb am 23 November 2008 um 17:12 Uhr:

Interessante Einstellung. Passt das zu Deiner Einstellung zum Feng Shui?
Solltest Du nicht vorher was anderes Ändern?
Deine Einstellung zu Dir selbst, bevor Du Deinen Schreibtisch verstellst?
Meinst Du die Arbeit an einem höhenverstellbaren Schreibtisch macht Dich jetzt weniger kaputt?
Das Ki fließt nicht besser zu Deinem Kopf, nur weil du manchmal stehst…

  Gerhard Zirkel schrieb am 23 November 2008 um 17:57 Uhr:

@miyamoto
Stellvertretend ein Kommentar von mir: Feng Shui ist eine Methode, die Wirkung unserer Umgebung gezielt so zu verändern, dass sie uns optimal unterstützt. Hier wurde die Wirkung des Schreibtisches zu verändert, dass er optimale Unterstützung bietet – Feng Shui in Reinkultur, es muss nicht immer der große Zusammenhang sein.

Das Ki oder Qi ist meiner Meinung nach ein Erklärungsmodell um komplexe Zusammenhänge in uns und unserer Umgebung erklärbar zu machen. Ob es wirklich fließt bleibe dahingestellt.

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 23 November 2008 um 18:21 Uhr:

Hi miyamoto,

eine sehr weise Ansicht. Doch in dem Fall geht es nicht um mein Kopf, sondern um mein Hinterteil, das nach stundenlangem Sitzen einfach weh tut ;-) .

Gruß
Hetti

  Sven schrieb am 23 November 2008 um 19:02 Uhr:

Ich finde den Einwand von miyamoto berechtigt. Er/ sie möchte gewiss auf die fehlende Bewegung hinweisen die jeder Körper benötigt um lange und aktiv zu Leben. Und Bewegung und geistige Fitness hängen eng zusammen.
Da Hetti als “alte” Sportlerin um diese Zusammenhänge weis, mache ich mir auch keine Sorgen. Wobei 12 Stunden Sitzen am Stück, schon ganz schön lange sind.
Gruß
Sven

  Hedwig Seipel schrieb am 23 November 2008 um 19:51 Uhr:

Hi Sven,
keine Sorgen :-) . Außerdem wurde mit dem Schreibtisch ein nettes Heftchen mit tollen Übungen für Zwischendurch geliefert.

Gruß
Hetti

  Granit Arbeitsplatten schrieb am 24 November 2008 um 22:21 Uhr:

Finde ich eine Klasse Idee. Gerade im Schreibtisch alltag bewegt man sich viel zu wenig. Ausserdem kann der Schreibtisch auf feiern auch als Bar dienen.

  Gerhard Zirkel schrieb am 24 November 2008 um 23:06 Uhr:

Also mir würde es gewaltig stinken, wenn ich “Granit Arbeitsplatten” heißen würde – und noch mehr wenn ich mich bei der Spam-URL vertippen würde – funktioniert so etwas eigentlich noch in irgend einem Blog? :)

Gerhard Zirkel

  Michael Michalowski schrieb am 26 November 2008 um 23:47 Uhr:

Was für ein genialer Schreibtisch! Hätte ich den bloß nur gesehen, bevor ich mir meinen neuen gekauft habe! Im Stehen zu arbeiten muss genial sein :)

  Sonja M. Berndl schrieb am 27 November 2008 um 19:44 Uhr:

Ich glaube, wenn ich es mir so recht überlege, dass man so einen großen Schreibtisch wie Hedwig ihn jetzt hat, wahrscheinlich nicht alle halbe Stunde rauf- und runterfährt um mal im sitzen und mal im stehen zu arbeiten. Oder irre ich mich da? Oder funktioniert das vollautomatisch? Dann wäre es was anderes.

Als ich noch als Angestellte in Leitungsfunktion gearbeitet habe, hatte ich aus Gründen des Gesundheitsschutzes für einen Mitarbeiter auch einen “etwas anderen” Schreibtisch besorgt. Neben dem normalen Sitzschreibtisch gab es zusätzlich noch ein Stehpult zum Arbeiten, so dass er je nach Lust und Laune bzw. Beschwerden mal stehen und mal sitzen konnte. Das hat er auch genutzt. Diese Kombination stelle ich mir im Arbeitsalltag irgendwie einfacher zu Handhaben vor.

Herzliche Grüße!
Sonja M. Berndl

  Hedwig Seipel schrieb am 27 November 2008 um 19:57 Uhr:

Liebe Sonja,
ich kann inzwischen auf wenige Tage des Nutzen zurück blicken und bin begeistert. Das rauf und runter geht einfach per Knopfdruck mithilfe eines sehr energiesparsamen Motors. Inzwischen arbeite ich mind. 50% der gesamten Zeit im Stehen, wobei es fast stündlich wechselt. Am besten finde ich im Stehen kommunikative Aufgaben wie Telefonieren und das Beantworten von Emails zu erledigen. Durch die betont Yang-Position bin ich schneller und effektiver. Außerdem klingt meine Stimme bei Telefonaten entschlossener und frischer, eben Yang-mäßig. Bei “nachdenklichen” Aufgaben wie Einsendeaufgaben von Studenten zu korrigieren oder Textkorrekturen zu machen, sitze ich lieber (ruhiges Yin). Ich habe auch nicht gedacht, dass der Schreibtisch so meine Arbeitsweise verbessern wird. Es ist, wie Gerhard bereits geschrieben hat, Feng Shui in Reinkultur.

Viele Grüße
Hedwig

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