September 21, 2008 at 09:11
·in Kategorie Wort zum Sonntag
Nicht erst seit Peter Licht gibt es diesen Satz und derzeit scheint er sich zu häufen. Egal um was es geht, angefangen von nervenden Mitmenschen über den Kampf gegen die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensräume bis hin zu unhaltbaren Lebensbedingungen – da kamma nix machen!
Immer und immer wieder dieser Satz.
Liegt es an der zunehmenden Gehirnwäsche machtgieriger Großkonzerne die uns eintrichtern keinerlei Chance gegen irgendwas zu haben? Oder geht es uns viel zu gut und wollen wir gar nichts machen? Ist es zu anstrengend?
Und noch viel schlimmer, die wenigen Menschen die etwas „dagegen“ machen werden oft noch ausgelacht. Was kann man schon gegen „die Konzerne“ machen? oder gegen „die Politiker“ oder gegen „die Rezension Rezession“ oder „die Chinesen“.
Man müsste dazu sein Gehirn benutzen, dann käme man schon darauf – aber wer will das schon?
Wir können alles machen! Wir müssen nur endlich damit anfangen. Gegen ungeeignete Lebensbedingungen kann man beispielsweise Feng Shui anwenden, gegen die Rezension Rezession hilft möglicherweise Qimen Dunjia, gegen machtgierige Konzerne kann man deren Produkte ignorieren, gegen die Politiker kann man andere Politiker wählen und gegen die Chinesen muss man eigentlich gar nichts tun, warum auch?
Also hiermit der Aufruf etwas zu machen – was man will, wann man es will und wie man es will! Und wenn man dafür ausgelacht wird, kamma halt nix machen.
Gerhard Zirkel
Macher
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Dunjia, Feng Shui, Konzerne, Peter Licht, Qimen, Wettentspannen
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Sylvia schrieb am 21 September 2008 um 09:53 Uhr:
Peter Licht, … ich erinnere mich dunkel.
>>Was kann man schon gegen „die Konzerne“ machen? oder gegen „die Politiker“ oder gegen „die Rezension“ oder „die Chinesen“.<>gegen die Rezension hilft möglicherweise Qimen Dunjia<<
Eine interessante Idee, die nährerer Erläuterung bedarf. Vielleicht kann auch Fachfrau Sylvia etwas Erhellendes dazu beisteuern.
Energetische Grüße
Lorenz
Gleichzeitig möchte ich anfügen, dass – meiner Erfahrung nach – wenig gegen die Rezension hilft.
Manche Verlage haben sich zwar gegen den Versand von Rezensionsexemplaren entschieden, aber auch das ist kein Allheilmittel. Schließlich kann sich der Rezensent das Werk immer noch andersweitig beschaffen und die unheilvolle Rezension verfassen.
Umso interessanter wären für mich Eure Überlegungen, wie man die Rezension bekämpfen kann oder ihre Entstehung wirksam erhindern kann.
Hallo Lorenz,
die Erklärung für die Rezension ist die unreflektierte Übernahme der automatischen Rechtschreibkorrektur von unterentwickelten Textverarbeitungsprogrammen
Rezensionsexemplare wollen wir keinesfalls verhindern, woher sollte ich denn sonst meine ganzen Bücher bekommen …
Gerhard Zirkel
Sylvia schrieb am 21 September 2008 um 11:31 Uhr:
Hallo Lorenz,
Ich könnte eventuell etwas zum Thema Rezession schreiben, aber das kann hier unmöglich gemeint sein
Zur Rezension: Ja, klar, der Zeitpunkt, zu dem Du das Buch an den Verlag schickst, könnte hier Tür & Tor öffnen. Eventuell kann man auch über die Richtung arbeiten.
Beispiel aus der Praxis: Wir haben Prüfungstermin errechnet, Prüfling bekommt dann einen Text, den er kurz davor übersetzt hatte.
Früher nannte man das Glück, heute heißt es Qimen Dunjia.
Stehe gerne für allfällige Berechnungen zwecks Überprüfung dieses Sachverhalts zur Verfügung. Bei Deinem nächsten Buch machen wir das. Wär doch gelacht, wenn wir Dich nicht in die Bestsellerliste katapultieren könnten. So entgehst Du dann auch gleich der Rezession.
Viele Grüße
Sylvia
@Lorenz:
Und nie vergessen: Qimen Dunjia ist viel älter und wirkungsvoller als Sheng Fui!
Gerhard Zirkel
Hi Gerhard,
gerade bin ich über eine neue Yasni-Bekanntschaft auf ein interessantes Projekt gestoßen. Es ist ein willkommenes Gegengewicht zu “da kamma nix machen”. Schaue unter http://diegesellschafter.de/filmwettbewerb/film.php?uk=qk10ewvja93m4 einen tollen Beitrag dazu.
Grüße
Hetti
[...] ich das Thema auf meinem Primärblog schon angesprochen hatte: http://www.haus-bau-planung.de/2008/09/21/da…chen/ kam von Kollegin Hedwig Seipel ein sehr guter [...]
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