Qimen Dunjia – zur richtigen Zeit das Richtige tun

Wie man die Technik des Qimen Dunjia zur Analyse einer Strategie oder eines bestimmten Vorhabens nutzt hatte ich ja schon einmal geschrieben. Aber die Methode kann noch mehr.

Man kann damit auch günstige Zeitpunkte für geplante Vorhaben ermitteln. Ob das nun der eigene Hochzeitstermin (Scheidungstermin), die Existenzgründung, eine Geschäftseröffnung, ein Vertragsabschluss oder Prüfungen jedwelcher Art sind, Qimen Dunjia ermöglicht es uns den besten Termin innerhalb eines Zeitrahmens zu finden.

Je nach Erfordernissen lassen sich Jahre, Monate, Tage oder Doppelstunden analysieren. Hat man also einen günstigen Tag gefunden, lässt sich der Termin möglicherweise noch auf eine Doppelstunde des Tages präzisieren, wenn das gewünscht wird.

Die Aussagen die aufgrund der Berechnungen möglich sind, beschränken sich dabei nicht auf ein einfaches gut oder schlecht. Vielmehr werden die Vor- und Nachteile eines Termins sichtbar.

Es kann durchaus sein, dass ein Termin zwar schlecht für persönliche oder familiäre Angelegenheiten ist aber eine gerichtliche Auseinandersetzung überaus günstig verlaufen kann.

Es kommt bei der Methode des Qimen Dunjia stark darauf an, was man tun möchte und wie. Ob man mit jemandem zusammenarbeiten möchte oder gegen jemanden angeht. Ob man privat etwas tun möchte oder geschäftlich und so weiter.

Aber wie sieht das nun in der Praxis aus?

Am häufigsten dürften Berechnungen von Tagen und Doppelstunden sein, ganze Monate oder Jahre sind eher bei der Planung langfristiger Strategien interessant.

Nehmen wir als Beispiel eine geplante Hochzeit. Frau F möchte im Mai heiraten und hätte gerne den besten Tag in diesem Monat gewusst. Der Berater berechnet nun praktisch jeden Tag des Monats und analysiert diese auf Eignung für eine Hochzeit.

Daraus ergeben sich dann einer oder mehrere geeignete Termine. Steht der Tag dann fest, kann das Spiel für die Doppelstunden dieses Tages wiederholt werden. Möglicherweise lässt sich mit der richtigen Zeit noch etwas mehr aus dem Tag herausholen.

Das Berechnen der Tage eines ganzen Monats hört sich nach einer Menge Arbeit an. Ist es auch, allerdings hilft einem hier die Erfahrung, denn es gibt durchaus Konstellationen die während der Berechnung schon klar machen, dass der Tag nicht geeignet sein wird. Hier lässt sich so mancher Tag schon ausschließen bevor man ihn überhaupt komplett berechnet hat.

Natürlich kann man die Methode des Qimen Dunjia auch mit anderen Techniken kombinieren. Mit der Na Yin Methode beispielsweise oder dem Bazi Suanming. Je mehr man hier berechnet, desto genauer wird zwar das Ergebnis, desto geringer allerdings die Wahrscheinlichkeit einen Termin zu finden.

Man kann so lange rechnen, bis pro Jahr nur noch eine Doppelstunde übrig bleibt die überhaupt für irgend etwas geeignet ist. Diese Vorgehensweise hilft höchstens noch arbeitsfaulen Menschen, die dann eine perfekte Ausrede haben, nichts zu tun und führt irgendwann in den Wahnsinn.

Also nicht übertreiben!

Gerhard Zirkel
Qi-Man
www.feng-shui-direkt.de

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4 Kommentare »

  Marianne Rattay schrieb am 4 September 2008 um 13:41 Uhr:

Na Gott sei Dank,dass wenigstens 1 Doppelstunde übrig bleibt, da hat man dann genügend Zeit sich den Strick zu kaufen mit dem man seinem nutzlos gewordenen Leben ein Ende machen kann.
oder nicht so zynisch, die tägliche Wettervorhersage:Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist”
was ich damit sagen will :Zukunftsdeutungen aller Art,( ich weiß wovon ich rede,denn ich bin in diesem Metiers seit über 30 Jahren),sie mögen auf egal welchem genialen System(und ein solches ist das Qinmen Dunja ganz sicher) sind immer Science Fiction und können nur Wahrscheinlichkeiten aufzeigen. Es gibt zwar tägliche Umstände wie etwa den Sonnenauf und untergang, den man sogar präzise voraussagen kann Danach richten wir uns seit Urzeiten aber in der modernen Zeit haben wir dem auch ein Schnippchen schlagen können mit künstlichen Licht usw.
Wenn wir uns unserer schöpferischen Freiheit immer mehr bewusst werden,werden wir auch freier von irgendwelchen Zwängen, die durch ein wie auch immer geartetes Devinationssystem und vorhergesagt wurde.man kann es dennoch anwenden und berechnen , um dann zu sagen:
Nein,auch wenn alles dagegen spricht!
LG M

  Gerhard Zirkel schrieb am 4 September 2008 um 13:55 Uhr:

Hallo Marianne,

die Zukunft will hier niemand deuten. Qimen Dunjia ist kein System um Zukunftsvorhersagen zu treffen, das hätte ich vielleicht noch deutlicher herausstellen müssen.

Es geht lediglich darum einen Zeitpunkt zu finden, der die besten Voraussetzungen für eine geplante Aktion bietet. Ob das Vorhaben dann tatsächlich klappt oder nicht, kann niemand vorhersagen. Man kann mit Qimen Dunjia aber die Erfolgschancen erhöhen und eventuelle Gefahren erkennen bevor man in die Falle tappt.

Gerhard Zirkel

  Marianne Rattay schrieb am 4 September 2008 um 15:04 Uhr:

Hi Gerhard,
war doch gut, dass ich Dich zu dieser Präzission herausgefordert habe
Grüße Marianne

  Gerhard Zirkel schrieb am 4 September 2008 um 15:15 Uhr:

Allerdings. Ich werde das in weiteren Beiträgen sicher noch deutlich erwähnen. Scheinbar schlägt die Betriebsblindheit manchmal sehr schnell zu :)

Gerhard Zirkel

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