Feng Shui, Rindviecher und betrunkene Camper

Deutsche Forscher haben einmal wieder etwas Bahnbrechendes herausgefunden. Große Säugetiere scheinen die Fähigkeit zu haben, das Erdmagnetfeld zu spüren und sich danach auszurichten.

Forscher vom Zoologischen Institut der Uni Essen haben sich vier Monate lang Kühe bei Google Earth angeschaut (sicherlich eine interessante Tätigkeit) und dabei festgestellt, dass diese sich allesamt entlang der Linie zwischen Nord- und Südpol ausrichten.

Das scheint bei allen 8500 beobachteten Tieren auf 308 Weiden in Nord- und Südamerika, Russland, Australien, Afrika und Asien so zu sein. Inklusive der heiligen Kühe in Indien.

Veröffentlicht wurden diese Erkenntnisse in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

Nun liegt auch für deutsche Forscher die Vermutung nahe, dass auch Menschen das Erdmagnetfeld spüren können – welch Überraschung. Scheinbar ist Wissen aus anderen Kulturkreisen erst dann gesellschaftsfähig, wenn es durch deutsche Wissenschaftler bestätigt wurde.

Beruhigend ist es auch zu wissen, dass die Methoden der deustchen Wissenschaft genau die gleichen sind wie die der chinesischen. Denn auch Feng Shui ist durch Beobachtung entstanden, wenn auch ohne Google Earth.

Der Ansatz, dies jetzt auch bei Menschen nachzuweisen ist löblich. Nur müsste man dazu viele Menschen im Freien erwischen, es wird daran gedacht, schlafende Camper etwa bei Musikfestivals zu untersuchen.

Ob das aufgrund des zu erwartenden Alkoholspiegels solcher Probanden aber sinnvoll ist bleibe dahingestellt. Zudem spielt bei uns das Geburtsdatum eine Rolle, wie man das aus der Luft ermitteln will muss wohl noch geklärt werden.

Aber der Ansatz ist gut, warten wir ab was daraus wird.

Mehr dazu findet sich übrigens hier: https://www.zeit.de/online/2008/35/kuehe-im-magnetfeld

Roland Steiner
Kuhliebhaber
www.feng-shui-direkt.de


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4 Kommentare »

  Sven Christeleit schrieb am 26 August 2008 um 19:20 Uhr:

Tja….
die Story wollte ich auch schreiben.
Ich möchte nur anmerken: Gibt es bei Kühen keine Ost- und Westgruppen?

Mit Gruß an den schnelleren Tastenkünstler
Sven

  Maria schrieb am 26 August 2008 um 20:30 Uhr:

Ich hab mich einfach gefreut, als ich das gelesen habe.

  Gerhard Zirkel schrieb am 26 August 2008 um 22:38 Uhr:

Ja, ist ne echt nette Story. Auch wenn ich erst einmal auf das Datum geschaut habe um nicht einer alten Nachricht vom 1. April auf den Leim zu gehen.

Aber ob ernste Forschung oder Bluff, werde ich dennoch bei der nächsten Kuhweide einmal genauer hinsehen. Ob es bei Kühen Ost- und Westgruppen gibt, geht aus dem Bericht nicht hervor denn sie konnten ja Kopf und Hinterteil nicht unterscheiden.

Vielleicht stehen die einen dann einfach nach Süden und die anderen nach Norden. 🙂

Roland Steiner

  Hedwig Seipel schrieb am 27 August 2008 um 08:08 Uhr:

Hi,
es ist schon spannend, dass plötzlich wissenschaftlich wird, was die Geomantie seit Urzeiten weiß. Ich würde aber keine besoffene Camper beobachten, sondern große Höfe mit freilaufenden Hühner von oben anschauen. Man wird schnell erkennen, dass bestimmte Flächen / Spuren fast unbenutzt bleiben und in der Hühnermenge immer wieder Lücken gibt. Dort, wo die Hühner nicht hingehen wollen, gibt es sicher eine Wasserader o.ä.. Vorausgesetzt sie haben überhaupt genug Platz, um zu flüchten.

Grüße
Hetti

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