Zirbenholz – Gesund für Kreislauf, Schlaf, Befinden und vegetative Regulation

Im folgenden ein Text, den uns der „Zirbenschreiner“ Konrad Kreitmair freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Zum Thema Zirbenholz:

Die positiven Eigenschaften des Holzes der „Königin der Alpen“ werden seit Jahrhunderten geschätzt und genutzt. Erstmalig wurde dieses Erfahrungswissen einer empirisch wissenschaftlichen Analyse unterzogen. Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft mbH JOANNEUM RE-SEARCH evaluierten im Auftrag eines interregionalen Forschungsprogramms in einer Blindstudie die Auswirkungen von Zirbenholz auf Belastungs- und Erholungsfähigkeit an 30 gesunden Erwachsenen.

Institut und Methoden

Die Umsetzung modernster Sensortechnologien und Auswertungsmethoden des IND erschließt neue Möglichkeiten in der Messung von Stress und Erholung im normalen Tagesablauf, ob am Arbeitstisch, in der Freizeit oder während des Schlafs. Das am Institut angewandte und laufend weiterentwickelte Messmethodenrepertoire ermöglicht es unter anderem, das autonome Nervensystem sowie Funktionen des Stammhirns nichtinvasiv zu beobachten. Die Herzfrequenz ist die wichtigste Stellgröße eines komplexen
Regelnetzwerkes, an dem Herz, Kreislauf, Atmung, Temperatur, Stoffwechsel und psychomentale Einflüsse beteiligt sind.

Versuchsablauf

Ein balanciertes, gekreuztes Messwiederholungsdesign wurde in psychischen und physischen Belastungssituationen im Labor und über 24 Stunden in Alltagssituationen der Versuchspersonen durchgeführt. Die Herzfrequenz und ihre Variabilität, vegetative Parameter und die biologische Rhythmik der Erholung wurden untersucht. Psychometrische Methoden wurden zur Messung der Befindlichkeit, Vigilanz und subjektiven Schlafqualität eingesetzt.

Ergebnisse

Bei der Testbatterie im Labor zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen Zirbenholzzimmer und identisch gestaltetem Holzdekorzimmer. Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschließenden Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen Erholungsprozess.

Im Zirbenbett schläft sich’s besser!

Eine anschließende Längsschnittsuntersuchung bestätigte den signifikanten Einfluss des Einrichtungsmaterials auf körperliches und psychisches Befinden. Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett im Vergleich zu einem Holzdekorbett.

Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenholzbett lag bei 3500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.

Diese physiologischen Ergebnisse stimmten mit der subjektiven Einschätzung der Versuchspersonen überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und erstaunlicherweise eine höhere „soziale Extrovertiertheit“ berichteten.

Vielleicht ein Grund, warum Gaststuben früher mit Zirbenholz verkleidet waren. Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt. Für das edle Holz der „Königin der Alpen“ tun sich neue Anwendungsfelder auf.

Die vielfältigen Möglichkeiten der Zirbe kann man auf der Internetseite des Zirbenschreiner Konrad Kreitmair (www.zirbenschreiner.de) aus Painten bei Regensburg bewundern. Der Schreinermeister beantwortet gerne auch Ihre Fragen zur Zirbe.

(Quelle: www.zirbe.info)


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2 Kommentare »

  Carola Mang schrieb am 8 Oktober 2010 um 10:24 Uhr:

hallo zusammen,
alle Aussagen treffen zu 100 % zu. Zirbenholz ist eine Sensation. Kein Holz ist schöner.

gruss
cm

[…] Hotelgäste sogar nachbauen lassen. Eine Reaktion, die nachvollziehbar wird angesichts von wissenschaftlichen Untersuchungen, die dem Schlafen im Zirbenholzbett eine signifikante Absenkung der Herzrate sowie eine […]

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