August 3, 2008 at 14:58
·in Kategorie Wort zum Sonntag
Vorgeworfen wird mir ja so einiges. Da bin ich einmal zu direkt, ich habe zu wenig Einfühlungsvermögen, ich bin zu teuer/zu billig etc..
Je mehr Erfolg ich gerade im Internet habe, desto deutlicher bekomme ich den Neid mancher Kollegen zu spüren. Alles halb so schlimm, ich mach das ja nicht primär um bei Kollegen beliebt zu sein…
Aber kürzlich sind mir doch etwas die Gesichtszüge entgleist, als man mit vorwarf ich würde diesen Blog ja nur betreiben um Geld zu verdienen!
Bei solchen Vorwürfen wundert es mich dann fast nicht mehr, dass manche Kollegen jammern das sie kein Geld verdienen würden. Denn da fehlt es an der richtigen Grundeinstellung.
NATÜRLICH betreibe ich den Blog um Geld zu verdienen! Ich oute mich jetzt mal und sage sogar, dass ich alle meine Webprojekte nur betreibe um Geld zu verdienen. Und auch auf die Gefahr hin, jetzt völlig aus der Rolle zu fallen:
Ich betreibe mein ganzes Gewerbe nur um Geld zu verdienen!
BOAH! Jetzt bin ich bei manchen Kollegen wohl völlig unten durch. Aber Leute, wenn ich kein Geld verdienen wollte, könnte ich mir den Aufwand mit Gewerbe, Werbung, Finanzamt etc. sparen und einfach im Familienkreis für lau arbeiten. Dummerweise könnte ich dann weder meine Miete noch etwas zu essen bezahlen.
Geld steht sicherlich nicht im Mittelpunkt meines Lebens und soll das auch gar nicht. Alle die Klienten die ich bislang für wenig Geld oder Leistung gegen Leistung beraten habe, können das bestätigen.
Aber wenn man sich als Gewerbetreibender vorwerfen lassen muss, man wolle ja nur Geld verdienen, dann fragt man sich doch was für Leute da in der selben Branche tätig sind und ob die wirklich da hingehören.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag wünscht
Gerhard Zirkel
Kapitalist
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Geld, Gewerbe, Vorwürfe, Werbung
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Gerhard,
das Bestreben mit dem Blog Geld verdienen zu wollen, ist wohl eine ganz persönliche Entscheidung, die ich respektiere, aber nicht teile.
So besteht das erklärte Ziel von http://www.sheng-fui.de nicht in der Aufhäufung von weltlichen Reichtümern, sondern in der (kostenlosen) Aufklärung aller Sinnsuchenden. Und dies ist uns Lohn genug.
Energetische Grüße
Lorenz Meyer
luis schrieb am 3 August 2008 um 20:59 Uhr:
Kommentar entfernt wegen Beleidigung – siehe Kommentarregeln
Gerhard Zirkel
Hi Gerhard,
und weißt Du was das Schlimmste ist, Du zeigst sogar, dass man mit Feng Shui Geld verdienen kann!!! Ich glaube, das ist es, was so neidisch macht. Neid? Upps, das hatten wir schon neulich.
@Lorenz,
virtuelle Existenzen brauchen auch nur virtuelle Brötchen.
Grüße
Hetti
Guten Morgen Gerhard,
da bin ich ja froh das ich kein Feng Shui mache. Im I Ging ist Geldverdienen erlaubt, wenn ich es mir auf korrekte Weise verdiene.
Bedenke: “Neid bekommen die Erfolgreichen” – “Mitleid die Gestrauchelten” Deshalb ist mit mir Neid lieber!
Hubert Geurts
Sylvia schrieb am 4 August 2008 um 10:00 Uhr:
@Lorenz: Manchmal ist das, was man zurückbekommt, auf eine andere Weise wertvoll.
Ginge es im Leben nur um Geld verdienen & Reichtum, würde das Bagua wohl im 4.Palast stoppen.
Du scheinst bereits im 9.Palast zu verweilen, wo Ruhm & Anerkennung, vor allem aber Bewußtheit winken.
Auch: winke, winke !
@Sheng Fui blog: Ich seh das so, daß hier einfach Energien ins Fließen gebracht werden, sei es auf der Blogbetreibe seite oder auch unter den Kommentatoren. Esoterisch ausgedrückt würd ich sagen, daß hier ein Kraftfeld entsteht, daß alle ein Stück mitträgt.
Durch diesen Austausch werden auf anderen Ebenen Kräfte frei, ganz im Sinne einer engpasskonzentrierten Strategie, wie es Prof. Mewes mal herausgefunden hat.
@Gerhard: Es gibt Menschen, die mit FS Geld verdienen möchten und andere, die das lieber sein lassen.
Das ist beides in Ordnung, wenn es für die betreffenden Personen stimmig ist.
Hinter dem Satz: “Du machst das ja nur, um Geld zu verdienen”, steht meiner Meinung nach was anderes. Da schwingt eventuell die Unterstellung mit, daß einem die zu beratenden Menschen egal sind, man hat nur die Eurozeichen im Sinn.
Eines der elementarsten Grundprinzipien wurde hier nicht verinnerlicht, nämlich, daß immer auch beides nebeneinander stehen darf, das verbindende “und” und nicht “entweder-oder”.
Yin & Yang, die beiden Seiten der “TAO Münze”.
Geld verdienen mit FS UND ein guter, sein Gegenüber achtender Mensch zu sein.
Beides ist gleichzeitg möglich.
Dahinter schlummern Glaubenssätze, die noch Kinderschuhe anhaben:
Entscheide Dich: Entweder ….. ODER ….
Entweder Arbeit oder Vergnügen, etc.
Vielleicht plagt die Neider auch der Kummer, daß ihr Können zu wenig weltliche Resonanz findet – in Form von Geld z.B.
Im Bekanntenkreis hab ich auch einige wunderbare “Esoteriker”, die in der Anderswelt alles mögliche zustande bringen, -bloß es kommt wenig davon auf die Erde. Es materialisiert sich zu wenig. Wir sind halt noch immer Erdlinge.
Noch.
Viele Grüße
Sylvia – wieder mal in Überlänge
Sylvia hat es auf den Punkt gebracht. Hier in Europa ist die Einstellung vertreten dass Geld verdienen schlecht ist. Ein guter Mensch arbeitet für lau, nur ein böser will Geld dafür haben. So bekam es manch einer von uns von seinen Eltern eingetrichtert, der Kirche sei dank!
Mit dieser Einstellung fährt man langfristig aber gegen die Wand, denn auch eine fundierte Ausbildung kostet Geld und wer nicht leben kann, kann auch nicht arbeiten. Entweder Oder – die typisch europäische Einstellung. Ich verbinde beides indem ich die bestmögliche Beratung anbiete und ein angemessenes Honorar dafür nehme.
Zudem haben zumindest meine Businesskunden ebenfalls nur Dollarzeichen in den Augen. Denn der Zweck einer Geschäftsberatung ist nun mal Geld, auch wenn das manche Geschäftsführer nicht direkt zugeben.
In meiner Zeit im Qualitätsmanagement ist mir das besonders deutlich aufgefallen. Immer dann, wenn es darum geht die Zielsetzung eines Unternehmens zu Papier zu bringen, fangen sie an mit “guten Produkten”, “tollem Service”, “Qualität” und so weiter. Das Urziel eines Unternehmens bleibt dabei völlig aussen vor: Geld verdienen!
Möglicherweise hat die Verbreitung dieser Einstellung auch System. Denn jede funktionierende Wirtschaft braucht eine dicke Schicht abhängiger Bauern
Gerhard Zirkel
Sylvia schrieb am 4 August 2008 um 15:12 Uhr:
Ausgeglichenheit, also Stimmigkeit auf beiden Seiten hat immer etwas mit Austausch zu tun.
Warum soll jemand eine Leistung vollbringen und nichts dafür erhalten ?
Unterm Strich hinterläßt so eine Vorgehensweise ein schales Gefühl zurück, weil einer dem anderen “was” schuldet. Das muß jetzt nicht unbedingt Geld sein, aber immer nur geben, ohne was zu nehmen, das ging nur seinerzeit bei Jesus und der Fischvermehrung.
Hinter der Geschichte liegen vielleicht Zweifel, die Feng Shui als “System” an und für sich betreffen.
Ein guter Freund von mir ist ein absoluter “Könner” was Reiki betrifft, er nimmt auch kein Geld, es reicht ihm, was er von den Kunden zurückbekommt. Hat einen normalen Job, verdient sein Geld anderwertig. Für ihn wäre es schon zuviel “auch noch Geld” zu bekommen, weil so seine persönliche Energiebilanz nicht mehr stimmen würde.
Auch ein Zugang. Muß ja nicht sein.
Aber Gerhard, da ich weiß, daß Du auch ja auch alles Mögliche & Unmögliche in Zahlung nimmst, wenn Menschen Dich um eine Beratung bitten und das Geld nicht haben, – machst Du aus meiner Sicht alles “gold”richtig.
Das schätze ich sehr an Dir.
Maria schrieb am 5 August 2008 um 14:51 Uhr:
Hallo? Hat sich schon mal jemand drüber beschwert, dass Ärzte mit ihrer Kunst Geld verdienen? Auch Psychologen verdienen Geld mit ihrer Arbeit, manche nicht mal schlecht!
Auch Pfarrer und Pastoren werden BEZAHLT! Sogar Prostituierte dürfen für ihre Leistung Geld nehmen, und wenn sie einen netten Zuhälter haben, sogar einen Teil davon behalten!
Auch ich darf einen Teil des Geldes, das ich für Beratungen bekomme, behalten. Danke, Finanzamt!
Hallo Maria,
wie schaffst du es, dass dir das Finanzamt einen Teil Deines Honorars lässt? Gibts da einen Trick?
Gerhard Zirkel
Claudia schrieb am 5 August 2008 um 15:34 Uhr:
Oh, und Metzger!
Da wird geschlachtet und gemordet und alles ist gesellschaftlich anerkannt – weil der große Teil des Volkes Fleisch essen will… ist es eben OK für die meisten Leute… ich esse auch Fleisch und ich kenne einen sehr netten Metzger – ich will nur mal darauf hinweisen, dass es in jedem Beruf Grenzen gibt, die man sich nicht immer bewußt macht.
Und das “Produkt” für das die Pfarrer bezahlt werden ist auch sehr sehenswert. In anderen Ländern würde man das vielleicht für esoterischen Schnick-Schnack halten – aber bei uns Tradition, Tradition!
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