Juli 10, 2008 at 08:24
·in Kategorie Architektur
Immer wieder taucht es auf, DAS Feng Shui Haus. Ob es nun Kunden sind, die eines haben wollen, Unternehmen die eines anbieten oder gar Fertighausfirmen die eines im Katalog haben.
Der Bedarf ist definitiv da. Denn um die Belastungen unseres modernen Lebens schadlos überstehen zu können ist halt mehr nötig als ein Dach über dem Kopf. Ein Feng Shui Haus schützt nicht nur vor Regen, es schützt auch vor negativen Einflüssen aus der Umgebung.
Aber was ist ein Feng Shui Haus eigentlich? Primär ein Haus! Ein ganz normales Haus, mit dem Unterschied, dass seine Lage, Ausrichtung, Grundriss und Einrichtung exakt auf die jeweiligen Bewohner abgestimmt sind und es diese optimal unterstützt.
Dadurch fallen die Fertighausanbieter mit dem Feng Shui Haus aus dem Katalog natürlich unten raus. Denn ein Kataloghaus ist auf niemanden abgestimmt und schon gar nicht auf seine spätere Umgebung.
Aber auch das individuell geplante Feng Shui Haus ist auf den ersten Blick ein ganz normales Haus. Immer nach dem Grundsatz „Gutes Feng Shui spürt man, aber man sieht es nicht“ wird den Passanten auf der Straße oder den Nachbarn gar nichts außergewöhnliches auffallen wenn neben ihnen ein Feng Shui Haus entsteht.
Achteckige oder seltsam geschwungene Grundrisse und Wände gehören dabei in das Reich der Designer. Der beste Grundriss ist immer noch das Quadrat, dicht gefolgt vom Rechteck.
Der eigenen Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Wer ein rundes Haus haben möchte, bekommt auch dieses mittels Feng Shui abgestimmt auf ihn und seine Umgebung.
Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Architektur, Einfamilienhaus, Haus, Quadrat
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Sokrates schrieb am 11 Oktober 2008 um 19:31 Uhr:
Gibt es andere Häuser als Feng Shui Häuser? Wenn du ein “Fengshuihaus” baust, dann musst du dann auch einen “Fengshuimenschen” finden, der darin einzieht.
Grösse nach 42.96-Teilung, BMI mit Quersumme 8, …
Ein Haus ist einmal ein Haus, dann ist es plötzlich ein Feng Shui Haus, und am Ende ist es einfach wieder ein Haus …
Sokrates
Möglicherweise muss man unterscheiden zwischen Häusern und Lebensräumen … das könnte einen eigenen Artikel ergeben.
Gerhard Zirkel
Sokrates schrieb am 12 Oktober 2008 um 10:58 Uhr:
Vielleicht müsste man auch das Haus als unterstützendes Hilfsmittel wohl einsetzen, aber die Bewohner des Hauses ganz klar in den Mittelpunkt der Betrachtungen stellen. Wenn man bedenkt, dass der Standort und die Ausrichtung des Hauses, sagen wir mal 90% des Energie Flusses bestimmen, dann kann ja die Einteilung und Einrichtung nicht mehr so viel bewirken.
Ob eine Ecke dann gerundet ist oder nicht, das sind ja dann eher Kleinigkeiten, die wir dem Innenarchitekten überlassen können.
Sokrates
Die Bewohner stehen sowieso im Mittelpunkt, denn nach denen muss sich das Haus ja richten.
Wie viel im Einzelfall von Lage und Struktur abhängen muss individuell geklärt werden. Ein wirklich schlechtes Haus kann auch durch die beste Gestaltung nicht wirklich gut werden. Aber wesentlich besser!
Es kommt darauf an, immer das optimale Zusammenspiel von Lage, Struktur und Gestaltung zu finden. Denn nur alles zusammen kann eine Umgebung ergeben, die die Bewohner optimal unterstützt.
Runde Ecken spielen dabei aber eher eine Nebenrolle
Gerhard Zirkel
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