Gartenschuppen

Hallo,

endlich motiviert das Wetter zur Gartenarbeit. Da ich eine stolze Besitzerin von einem großen Garten bin, beginnt für mich die schönste Zeit des Jahres. Zugegeben, nicht alle Gartenarbeiten zählen zu meinen Lieblingstätigkeiten. Dazu gehört z.B. das Aufräumen vom Gartenschuppen.
Meinen Gartenschuppen gibt es seit ca. 3 Jahren. Die drei Jahre vergingen wie im Flug, so schnell, dass ich kein einziges Mal geschafft habe den Schuppen aufzuräumen. Man konnte nach wie vor bequem reinkommen und ich fand immer alles, was ich suchte. Gleichzeitig entwickelter er sich zum echten Biotop oder besser gesagt, zum Spinnenparadies. Kurz gesagt, vor etwa einer Woche habe ich den Schuppen endlich aufgeräumt und in einen Top-Gebrauchszustand verwandelt. Keine Angst, die Spinnen dürfen weiter drin leben und ihre “Häuser” blieben heil.
Nun, soweit nichts besonderes, oder doch?
Mein Schuppen steht im Nordwesten des Grundstücks. Eigentlich recht zum Lebensthema “Hilfe und hilfreiche Menschen” passend. Ein Schuppen ist auch etwas “Hilfreiches” und ich möchte auf ihn nicht verzichten. Nur der Zustand meiner “Hilfe” war, vorsichtig formuliert, unter aller Sau. Kein Wunder, dass ich im letzten Geschäftsjahr zwar sehr viel erreicht habe, doch das meiste nur aus eigener Kraft, ohne Unterstützung anderer. Irgendwie habe ich mich daran gewöhnt und als o.k. empfunden. Unmittelbar nach der Ausfräumaktion kamen mir Ideen in den Sinn, die sehr stark in Richtung Kooperationen, Netzwerken, Vermitteln etc. gingen. Ich began nachzudenken, ob ich wirklich alleine für mich den Weg frei machen muss oder ob mir vielleicht jemand helfen kann.
Es war vor gut einer Woche. In den wenigen Tagen erhielt ich 3 sehr interessante und vielversprechende Kooperationsangebote. Außerdem verstärkten sich Anfragen nach Seminaren für bestimmte, in sich geschlossene Zielgruppen.
Zufall oder Gartenschuppen? Egal, nächste Woche kümmere ich mich um den Komposter. der daneben steht.

Mit gärtnerischen Grüßen
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

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12 Kommentare »

  Sven Christeleit schrieb am 4 Mai 2008 um 15:00 Uhr:

Hi Hetti,
hübscher Gartenbeitrag. Ich bin schon auf deine Anmerkungen zum Kompost gespannt.
Häufig stehen diese, ( je nach Feng Shui Theorie) im Garten in der Partnerschaftecke., also im Südwesten oder auf 1 Uhr von der Rückseite aus gesehen.

Sven

  luis schrieb am 4 Mai 2008 um 16:39 Uhr:

liebe Hedwig,
Der Dativ ist dem Genetiv sein Feind…

“…eines großen Gartens…” “…des Gartenschuppens…”

gruß Luis

  Hedwig Seipel schrieb am 4 Mai 2008 um 17:46 Uhr:

@ Sven,
bei mir steht im SW eine schöne Holzbankschaukel für verträumte Stunden ;-) . Mein Kompost sammle ich im NW, denn die kleinen Tierchen sind echte Hilfe im Garten.

@Luis,
upps, es funktioniert doch mit dem Schuppen. Schon wurde mir sogar in Deutsch geholfen,
des Wächters wachsames Auge ;-) .

Grüße
Hetti

  Sven Christeleit schrieb am 4 Mai 2008 um 18:23 Uhr:

@ Hetti
dann ist ja alles gut °v).

Mit vorsommerlichem Gruß
Sven

  Lorenz Meyer schrieb am 6 Mai 2008 um 16:41 Uhr:

Einige nützliche Tipps für Schuppen findet man auch unter http://www.netdoktor.de/schuppen/tipps.htm

Viele Grüße, Lorenz

  Andre schrieb am 20 Juni 2008 um 01:42 Uhr:

Meinen Gartenschuppen habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr aufgeräumt. Aber gerade das ist ja eigentlich der Charme, den ein solchen Schuppen vermittelt – es muss halt nicht alles perfekt sein im eigenen grünen Paradies :-)

  Claudia schrieb am 23 Juni 2008 um 10:54 Uhr:

Liebe Hedwig,
eine ähnliche Erfahrung wie du mit deinem Gartenschuppen habe ich auch schon gemacht. Ich hatte beispielsweise in diesem Frühjahr eine Wahnsinnslust, in meiner Nordecke eine Terrasse einzurichten. Zugleich fingen wir (mein Mann und ich) an, ein Gästebad herzurichten – auch in der Nordseite. Beide Aktionen waren etwa gleichzeitig fertig und sind sehr schön geworden. Erst als plötzlich meine Umsätze in die Höhe schnellten (ohne dass ich mehr Werbung gemacht hätte als vorher), fiel mir auf, dass ja die Nordecke die Karriereenergie fördert und hier ein Zusammenhang bestehen kann.
Aber jetzt kommt die Krux und hier hoffe ich auf eure Tipps: Wie schon vorher oft passiert, fraßen unerwartete Ausgaben den Großteil wieder auf (Drucker kaputt, Auto…). Wo liegt die Blockade? Meine Südostseite (Reichtum) ist in Ordnung – da fehlt nichts…
Etwas konsterniert – aber voller Zuversicht
Claudia

  Hedwig Seipel schrieb am 23 Juni 2008 um 17:18 Uhr:

Hallo Claudia,

danke für die sehr interessante Geschichte. So auf Anhieb zu erkennen woran es liegen mag, ist sehr schwer. Doch als ich Dein Text gelesen habe, schoß mir direkt der “Sekundärer Wohlstandsbereich” in den Kopf. “Sekundärer Wohlstandsbereich” bedeutet ungefähr: schnelles Geld, das man aber auch schnell wieder verlieren kann. Die Richtung des sekundären Wohstandsbereich in der aktuellen Periode ist der Osten. Aktiviert wird sie durch Wasser von außen, möglichst echtes. Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass wenn der Sek. Wohlstand aktiviert ist (man hat Wasser in dieser Richtung) und man unternimmt gleichzeitig andere Maßnahmen, die den Wohlstand stärken, dann kann es schnell wieder vorbei sein.
Das ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten. Eine genauere Analyse der Sterne und vielleicht auch noch der Wassertore könnte die Sache schon eher klären. Wie tief steckst Du im Feng-Shui-Wissen?

Viele Grüße
Hedwig

  Claudia schrieb am 25 Juni 2008 um 00:36 Uhr:

Liebe Hedwig,

danke für die schnelle Antwort, die ich allerdings jetzt erst öffne (sorry). Ein paar Begriffe sind mir nicht wirklich klar.
1. Meine Haustür geht nach NO, ich bin also vorsichtig mit Wasser im Osten, also rechts von der Haustür. Hier im Osten ist auch das Gartentürl und ein – wie ich finde – freundlicher Weg, den ich sorgfältig sauber halte. Es wächst dort viel Efeu (Wasser), Keramiktöpfe mit den Zimmerpflanzen und mit Dahlien und blau blühende Stauden in den Beeten. Wasser von außen könnte das für heute angekündigte Unwetter bringen ;[ – was verstehst du genau unter “Wasser von außen” und bitte, was kann dann schnell wieder vorbei sein?
2. Unter “schnelles Geld” verstehe ich zusätzliches Einkommen, das keine solide erarbeitete Basis hat. Die genannte Umsatzhausse hingegen gründete auf einer kurzfristigen Zunahme der Buchungen meiner regulären Kurse im Februar, setzte sich in den folgenden Monaten aber nicht in der Höhe fort. Könnte der neue Hühnerstall unserer Nachbarn gleich neben meiner Nordterrasse Einfluss nehmen? Es laufen plötzlich Ratten quer durch meinen Garten genau zu den Hennen. Bei aller Toleranz – ich suche noch die Interpretation der Botschaft, die diese Tierchen mir bringen sollen, und dann schnell weg damit… Allerdings – wir sind ja hier beim Thema “Aufräumen des Gartenschuppens” – ich kann ja nicht den Hühnerstall der Nachbarn samt “Gästen” entsorgen. Hier geht es jetzt um Schutz, damit sind wir eigentlich bei einem neuen Thema.
Ich bin begeisterte Hobbyfengshuiliese und weiß mir recht gut zu helfen – aber bei fliegenden Sternen und Wassertoren geht mir die Puste aus.
Hoffentlich habe ich jetzt mein Kommentarkontingent nicht überstrapaziert. Wenn ja, entschuldige ich mich. – Wie geht es übrigens deinem Komposter? Haben sich deine helfende Kräfte stabilisiert?
Herzliche Grüße
Claudia

  Hedwig Seipel schrieb am 25 Juni 2008 um 11:38 Uhr:

Hallo Claudia,

eine Erklärung der Sterne und der Wassertore würde tatsächlich den Kommentarrahmen sprengen ;-) .

Kurz zu Deinen Fragen: Wasser außen bedeutet Wasser (möglicht echtes) in der Landschaft in der gewünschten Richtung. Es muss nicht unmittelbar am Haus sein, es kann auch z.B. ein Bach unweit vom Grundstück sein. Dass etwas wieder schnell weg ist bedeutet, dass sich der Reichtum nicht hält, sondern nur kurzfristig hilft und danach weg ist (z.B. durch unerwartete Kosten aber auch Betrügereien oder falsche Investitionen).
Zu den Ratten und den Hühner kann ich Dir so nichts konkretes sagen. Wir hatten im letzten Jahr auch ein Rattenproblem, doch die Gründe waren recht pragmatisch. Der Kammerjäger berichtete von echten Rattenplagen, die durch zu milde Winter immer stärker werden. Dadurch suchen sich die Ratten immer wieder neue Reviere.
Meine positive “Hilfe”-Erfahrungen halten an. Es hat sich recht viel getan und das nicht nur in Hinblick auf Hilfe. Doch das wäre auch wieder ein anderes Thema.

Alles Gute für Dich, schreibe bei uns gerne wieder,

Hedwig

  Claudia schrieb am 25 Juni 2008 um 19:35 Uhr:

Hallo (auch) Claudia!

VIelleicht helfen Dir ein paar Anregungen zur Symbolik der Ratte:

Die Ratte ist robust, hat Instinkt und lehrt uns, hinzuschauen und die Dinge zu beobachten. Sie fordert uns auf, nicht mehr vor uns selbst wegzulaufen, sondern uns zurückzuziehen und uns selbst zu beobachten. Vielleicht gibt es Orte (auch im Inneren), die “verdreckt” sein können und aufgeräumt werden müssen, damit sie nicht gefährlich werden können; Stichwort Dämonen und Müllplätze.
Was man sieht, kann man wandeln.

Die Ratte ist flink, schlau und sehr beweglich, taucht überall auf und ist daher mächtig. Sie scheut die Dinge nicht, vor denen sich andere abwenden; sie sieht und wandelt.

Die Ratte symbolisiert die Fähigkeit, sich um sein Zuhause, sein “Lebenswasser” und seine Emotionen zu kümmern. Es geht um Grenzen setzen, Revier aufbauen und verteidigen; keiner schadenden Kraft mehr Zutritt zu gewähren.
Themen der Ratte sind: Sein Leben aufbauen und sichern, Schätze im Inneren finden und nutzen.
Die Ratten leben zwar oft in Rudeln, sind aber doch Individualisten, mit einem siebten Sinn ausgestattet, der sie immer etwas voraus sein lässt. Unauffällig ist sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ratten haben einen ausgeprägten Überlebenstrieb, sie wissen, was zu retten ist und was nicht.
Weitere Stichworte: feinsinnig, untrüglicher Instinkt, führt in der Dunkelheit, kennt zahllose Wege, führt zu neuen Ufern.

Darüber hinaus ist die Ratte ja auch das erste Zeichen in der chinesischen Astrologie – somit stehen sie für Aufbruch und Neubeginn.

Es gäbe noch unendlich viel mehr Assoziationen, vielleicht magst Du Dich ja mit der Thematik auseinander setzen? Z.B. Sprichwörter: “Die Ratten verlassen das sinkende Schiff”, “rattenscharf”, “Rattenschwanz…”

Ich bin ja der Meinung, dass man nicht ohne Grund über solche Hinweise stolpert, meistens haben einem die Tierchen oder Pflänzchen dann was zu sagen – ganz im Sinne des Spruches: “Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch”

Ganz liebe Grüße, (auch) Claudia

  Claudia schrieb am 25 Juni 2008 um 19:38 Uhr:

P.S. – @ Sven:

Ich habe seit Kurzem im Garten den Pfennig-Gilbweiderich.
Direkt unter der Kinderschaukel und offensichtlich an einem Ameisen-Knotenpunkt.
Der war da letztes Jahr definitiv nicht. Ich schwöre es!
Gibt es da eine Botschaft hinter der Pflanze?

LG, Claudia

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