April 27, 2008 at 08:34
·in Kategorie für Einsteiger, für Profis
Keine Sorge, der Blog beschäftigt sich immer noch mit dem Thema Feng Shui. Das Buch, das ich jetzt vorstelle hat erst auf den zweiten Blick mit dem Thema dieses Blogs zu tun.
Denn gerade im Feng Shui ist ja der Umgang mit dem Kompass ein wichtiger Punkt. Es kann also nicht schaden, ein wenig Hintergrundwissen zu haben, insbesondere die Deklination hat ja schon des Öfteren für Verwirrung gesorgt.
Das vorliegende Buch richtet sich vorwiegend an Wanderer in den verschiedensten Geländearten und erklärt Schritt für Schritt wie Karten zu lesen sind, welche Karten es überhaupt gibt, welche Gitter, Teilungen und Maßstäbe verwendet werden und wie man sich damit zurechtfindet.
Für uns Feng Shui Berater sind vor allem das Kapitel über den Kompass, seine verschiedenen Ausführungen und Bauarten sowie mögliche Messfehler interessant. Denn Nicht jeder Kompass funktioniert an jedem Ort unseres Planeten einwandfrei.
Erklärt wird u.A. was eine Inklination ist und wieso ein chinesischer Kompass in Australien nie richtig funktionieren wird. Eine Tatsache, die wohl nur den wenigsten bewusst sein dürfte.
Zudem ist die mögliche Ablenkung eines Kompasses in Gebäudenähe vielleicht größer als man meint. Die deutsche Bundeswehr schreibt beispielsweise bei Kompassmessungen einen Mindestabstand von 200m zu Stahlbetonbauten vor!
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die genaue Erklärung der verschiedenen Missweisungen, allen voran die für uns wichtige Deklination. Nicht nur, dass es Theorien gibt, nach denen man gerade bei älteren Gebäuden zuweilen mit der damaligen Deklination rechnen muss, braucht man sie auch in anderen Fällen.
Ist eine Messung vor Ort nicht möglich, in Stadtgebieten mit vielen magnetischen Störungen beispielsweise, weicht man Heutzutage gerne auf Google-Earth oder Katasterpläne aus. Beide Varianten sind sehr genau, berücksichtigen aber den geographischen Norden.
Für unsere Zwecke benötigen wir aber die Ausrichtung des Erdmagnetfeldes vor Ort, das vom geographischen Norden signifikant abweichen kann. Das Buch zeigt auf, wie die Deklination vor Ort bestimmt werden kann und wie sie in das Ergebnis eingerechnet wird.
Des Weiteren liefert das Buch wichtige Hinweise zum Verhalten in Notfällen, möglicherweise kommt einer von uns bei der Suche das DEM Grundstück einmal in entlegenere Gebiete. Da kann es nicht schaden wenn man weis wie man mit einem Rettungshubschrauber kommuniziert oder wie die wichtigsten Morsezeichen funktionieren.
Fazit:
Obwohl sich das Buch vorwiegend an Wanderer richtet, kann ich die Lektüre jedem Feng Shui Interessiertem und jedem Berater nur wärmstens empfehlen. Gerade das Wissen über den Kompass und seine Tücken wird in vielen Ausbildungen zu wenig berücksichtigt und in den meisten Bücher überhaupt nicht erwähnt.
Dabei kann eine Abweichung von wenigen Grad über das Gelingen der ganzen Beratung entscheiden. Wer keine Lust auf das Lesen von trockenen Fachbüchern hat, der sei hiermit beruhigt. Trotz des teilweise nicht einfachen Stoffs, liest sich das Buch angenehm leicht.
Der Einband ist übrigens wetterfest ausgelegt, also auch auf der Baustelle oder im Gelände verwendbar.
Wolfgang Linke
Orientierung mit Karte, Kompass, GPS
2007. 240 Seiten, ca. 116 Abbildungen,
12 Tabellen
Format 12 x 19 cm. Flexibel Gebunden.
€ [D] 16,90; € [A] 17,40; SFr 29,90
ISBN 3-7688-1710-5
Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Buchtipp, Deklination, Feng Shui, fengshui, GPS, Karte, Kompass, Lopan, Missweisung, Navigation
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Sylvia schrieb am 28 April 2008 um 09:33 Uhr:
Hi Gerhard, eigentlich auch Hi Hetti !
@Hetti: Ich träum von einem Lopan Seminar, daß Du -über Skype oder sonstwie technisch
nach Österreich oder auch sonstwohin – halten wirst.
Steht zwar noch in den Sternen, aber zu denen hast Du ja allerbeste Beziehungen, oder ?
Wieviel Teilnehmer sollten das sein ? Bräuchten wir nur noch einen fixen Tag mit einer ebensolchen Uhrzeit, z.B. immer zwei Stunden jede Woche.
Ich denk, da gibt es Interessenten. Wenn Du das machen möchtest, gib Bescheid.
@Gerhard: Gut , wie immer.
vermessene genordete Grüße
Sylvia
Hi Sylvia,
so ein wenig hellseherisch bist Du schon. Nein, nicht dass ich sofort virtuelle Lo Pans anbiete, doch mit der Idee eines “blended learnings” gehe ich mehr als schwanger. Zur Zeit absolviere ich eine Ausbildung zu sogenanntem “European Net Trainer” und habe vor, künftig viel mehr auf dem Gebiet zu machen. Da könnte eine Lo Pan – Idee schon reizvoll sein. Nun ja, vorläufig ist es noch Zukunftsmusik . So als Übergang, wäre doch das angebotene Fernstudium genau das richtige, oder?
Grüße
Hetti
Sylvia schrieb am 29 April 2008 um 08:31 Uhr:
Hi Hetti,
Ich hab jetzt keine Ahnung, wie so ein Fernstudium genau abläuft.
Meine Idee wär die: Ich hab jetzt einige Freunde &innen, Kollegen &innen usw., die zwar einen Lopan besitzen, sich aber nicht so richtig detailliert damit auskennen.
Und kleine Portionen an zu erlernbarer Materie sind sehr attraktiv. Zwei Stunden pro Woche auch durchaus ein Zeitlimit, den man oder frau sich -auch im Hinblick auf Kind & Kegel – freimachen kann.
Via Skype fallen keine Telefonkosten an, das Programm kann sich jeder gratis runterladen.
Ich bin jetzt nicht auf dem letzten Stand der Dinge, aber Konferenzschaltungen mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig sind auf jeden Fall möglich.
Reisekosten, etc. fallen weg, gelichzeitig verströmt es aber doch Lebendigkeit, weil man Dich ja sieht & hört und gleichzeitig ein Austausch mit den anderen Teilnehmern möglich ist.
Und den Stoff von zwei Stunden kann man sich locker von Woche zu Woche merken, ohne die ganze Woche büffeln zu müssen.
Das Projekt heißt dann Hetti’s LoPAL “LoPan Air Learning” und wird ebenso erfolgreich wie das gleichnamige notebook von Apple.
Und den Engpaß “Zeit” löst Du damit auch, sowohl Deinen, als auch den der Kunden.
Fixierst Du die Teilnahme über einen längeren Zeitraum mit passablen Kosten, ergibt sich dann ein fixes Einkommen, was für Dich “nur” 8 Stunden pro Monat (ohne Vorbereitung) bedeuted.
Ist aber nur eine Idee.
Viele Grüße aus dem Marketingbüro
Sylvia
Hi Sylvia,
ich betrachte es als eine ganz toll ausbaufähige Idee. Bevor wir aber die Details über die so heiß begierte Plattform in aller Öffentlichkeit klären und damit der Konkurrenz ein fertiges Konzept liefern, mailen wir doch privat weiter.
Ein Fragezeichen hat das ganze: habe die Herrschaften alle den selben Lo Pan? Wenn nein, fällt die Idee ins Wasser, weil ich dann selbst alle die Geräte haben müßte, um die Ringbeschriftung zu kennen (und sie darf für mich nicht in chinesisch sein).
Grüße
Hetti
Sylvia schrieb am 30 April 2008 um 08:48 Uhr:
Guten Morgen, Hetti,
Wir haben alle den gleichen Lopan vom Marc. In unserer Ausbildung (nicht beim Marc) mußten wird den zwangsläufig kaufen, die inneren Ringe wurden besprochen, die äußeren leider nicht mehr.
So ist die Beschriftung nicht chinesisch, das Verständis aber schon.
Wir können gerne privat mailen, bin aber momentan nur über’s webmail unterwegs, mein Lapi hat sich mit Eurem energetischen Computerwirrwarr (Sven & Hetti) offensichtlich per Ferne solidarisch erklärt, deswegen steht seit gestern abend ein funkelnagelneues Mac book pro bei mir zu Hause.
Ich hab keinen Tau vom Mac System, hab sicherheitshalber auch gleich Windows für Mac dazugekauft. Muß mich kurz mal einarbeiten, neues Breitband ist auch im Anzug.
Also schreck Dich nicht, meine e-mail adresse ist eine aon. 9….Nummernkombination, wahrscheinlich mußt Du mich aus dem Spamfilter retten.
Ich meld mich nächste Woche, morgen muß ich ein Seminar vorbereiten für Fr & Sa.
Liebe Grüße
Mac Sylvi
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