April 21, 2008 at 15:28
·in Kategorie für Profis
Jeder der sich mit Feng Shui beschäftigt hat und besonders die werten Kollegen wissen, dass ein Großteil der Wirkung einer Immobilie auf den Menschen mit der Struktur des Gebäudes festgelegt wird.
Von daher erfreut sich Feng Shui auch im Bereich der Bauplanung wachsender Beliebtheit, denn man baut meistens nur einmal im Leben und dann soll es schon perfekt sein.
Sinnvoll anwendbar wäre Feng Shui natürlich auch im Bereich der Bestandsimmobilien, für ein gekauftes Haus oder eine gekaufte Wohnung gelten schließlich die gleichen Prinzipien wie für einen Neubau.
Nur in diesem Bereich wird Feng Shui noch arg Stiefmütterlich behandelt. Seit Jahren schon suche ich den Kontakt zu Maklern, meist vergebens. Als Begründung bekomme ich oft zu hören „Nach Feng Shui fragt eh keiner“.
Aus Sicht der Makler ist die Ablehnung einer Zusammenarbeit schon verständlich, was bringt es auch eine Dienstleistung anzubieten an der offenbar keiner Interessiert ist. Aber ist das wirklich so?
Auf der anderen Seite habe ich immer wieder Kunden, die eine Wohnung oder ein Haus kaufen und mich dann hinzuziehen, ich solle es nach Feng Shui einrichten. Wenn ich denen dann sage, dass 80% des Feng Shui schon durch das Gebäude an sich und die umgebende Landschaft festgelegt sind, gibt es lange Gesichter. „Das hätten wir mal vorher wissen sollen“.
Es ist nicht so, dass diese Immobilien alle schlecht wären, die meisten sind ganz in Ordnung oder sogar recht gut. Aber viele meiner Kunden hätten mit einer gezielteren Suche eine bessere Bleibe finden können oder zumindest mehr Sicherheit beim Kauf gehabt.
Aus dieser Situation ergibt sich ein gewisser Teufelskreis. Einerseits wissen die Kunden gar nicht, dass man Feng Shui schon vor dem Kauf einer Immobilie einsetzen sollte.
Andererseits werden sie darüber auch nicht informiert, denn das könnten am besten die Makler. Die wollen aber nicht, weil keiner danach fragt. Wie auch, wenn es keiner weis?
Dazu kommt dann noch die ungünstige Kommunikation des Feng Shui Themas in den letzten Jahrzehnten. Die einschlägigen Medien in der Immobilienbranche wollen von Reichtums- und Beziehungsecken, achteckigen Häusern und palettenweise Windspielen nichts mehr hören.
Das Feng Shui nicht mit solcherlei Gerümpel zu tun hat, dringt nur ganz langsam zu den Redaktionen vor, wenn überhaupt.
Hat zufällig jemand die Lösung für das Problem parat?
Gerhard Zirkel
Berater für klassische Feng Shui Immobilien
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Bestandsimmobilien, Gebäude, Haus, Hausbau, Immobilien, Wohnung
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Sylvia schrieb am 21 April 2008 um 16:20 Uhr:
Hi Gerhard,
also, wenn Du die Windspiellösung in den WInd schlägst, dann hilft vielleicht das:
Einen Artikel in einer Immobilienzeitschrift, in dem Du in einer modernen, verständlichen Sprache die Vorteile eines vorab ” FS Immobilien Checks” erläuterst.
oder:
Maklerbüro direkt ansprechen, eine Abendveranstaltung: ” Wie FS Sie und Ihre Kunden beim Immobilien An-u. Verkauf unterstützen kann.”
Oder: Immobilien schneller verkaufen mit FS, Warum lässt mein Haus sich nicht verkaufen ?
Was kann ich -mit Hilfe von FS Techniken -tun, um meine Immobilie schneller an den Mann zu bringen ? usw.usw.
Da kannst auch gleich das Qimen Dunjia reinpacken, für den Zeitpunkt, Richtung etc.
Bin momentan grad tief beeindruckt ob der Ergebnisse, die QMDJ produziert.
Scheinbar aussichtlose Anliegen wandeln sich – wie durch Zauberhand -von selbst.
Ist schon irgendwie ein starke Energie, die man da angreift.
Windige Grüße aus dem Lebenstor
Sylvia
Windspielhasser, aber Freund von tonlosen Klangschalen
Hi Sylvia,
Artikel zum Thema Feng Shui werden von Immozeitschriften nicht gewünscht. Einzige Alternative wäre ein bezahlter PR-Artikel mit zweifehaftem Erfolg.
Maklerbüros haben, zumindest in München, keinerlei Interesse auch nur mit jemandem zu reden, der nicht eine halbe Million für eine Wohnung ausgeben möchte. Arrogant ist da gar kein Ausdruck, aber die nächste Immobilienkrise wirds schon richten
Qimen Dunjia ist in der Tat eine spannende Sache. Stell deine berechneten Charts doch mal ins Forum, dass isses da nicht so leer.
Gerhard Zirkel
Hi Gerhard,
mit Maklerbüros etc. mache ich die selbe Erfahrung wie Du. Ich denke, die Abneigung der Makler resultiert aus der Befürchtung, dass wir einem potentiellen Kunden von einer Wohnung abraten würden. Dazu kommt noch, dass Makler FS eher als “noch mehr Bedingungen, die stimmen müssen” betrachten und damit eher zum Hindernis als zum Vorteil beim Verkauf degradieren. Außerdem glaube ich, dass Makler immer noch nicht wirklich im Wettbewerb stehen. Die 3,7 bis 5% pro Vertrag kriegen sie ohnehin. Warum also sich das Leben noch mit FS schwer zu machen. Ein Makler hat sein Geschäft gemacht, wenn der Kunde den Vertrag unterschrieben hat. Zu dem Zeitpunkt wohnt der Kunde aber noch nicht drin und kann noch gar nicht einschätzen, wie die Wohung zu seinem Leben passt. Wenn es so weit ist, ist der Makler über alle Berge. Warum soll sich also ein Makler Gedanken darüber machen, wei es dem Kunde in der Wohnung geht? Ich denke anders darüber, doch ich bin keine Maklerin.
Wo die Kasse nocht recht problemlos klingelt, wird nur das Minimum gemacht und FS gehört nicht dazu.
Grüße
Hetti
Hallo1
Wie der “Zufall” es so will, habe ich mich heute in einem anderen Zusammenhang auch mit dem Thema Immobilienmakler befasst. Ob wir heute auf der nicht-ionisierenden gleichen Wellenlänge geschwungen sind?
Zu den Beiträgen oben fällt mir spontan als Idee ein: Vorteile für den/die MaklerInnen: irgendwie in die Richtung, dass die KundInnen ganz entzückt sind, dass sie die Immobilie bekommen, in der sie sich dann wirklich wohlfühlen. Und das spricht sich dann rum, i. s. von Mundpropagande “Das ist der/die Makler, der / die irgendwie genau das Richtige für einen hat… Also suchen wir bei dem bzw. bieten dem unsere Immobilie zum Makeln an…”
Ich werde darüber schlafen und diese Idee mal reifen lassen. Und wie ich heute in “Gehirn und Geist” gelesen habe, ist wissenschaftlich erwiesen, dass “darüber schlafen”, wirklich neue Erkenntnisse und Einsichten bringen kann. Ein Lob dem Schlaf! Vielleicht sollten auch Makler über die Feng-Shui-Idee schlafen?
@Sylvia: “…um die Immobilie schneller an den Mann zu bringen.” Darf es auch die Frau sein, oder kaufen bei euch in Österreich nur Männer Immobilien?
Herzliche Grüße!
Sonja M. Berndl
Feng Shui & Elektrobiologie
Ich denke, Hetti hat das Problem gut beschrieben. Die Makler und insbesondere die in München, haben es gar nicht nötig irgendetwas zu tun.
Gerade hier in München verkaufen sich die unmöglichsten Bauten zu jedem Preis fast von selber. Manchmal frage ich mich, ob die Käufer eigentlich denken, bevor sie kaufen. Aber wenn die Bauherren schon mit “repräsentativ wohnen” werben …
Gerhard Zirkel
Sylvia schrieb am 22 April 2008 um 09:03 Uhr:
Guten Morgen alle miteinander ! (Also Männer & Frauen
)
@Gerhard: …aber die nächste Immobilienkrise wirds schon richten
Ja, und die Amerikaner machen es uns vor.
Auch hierzulande klettern die Preise den Berg rauf, aber die Luft wird oben dünn.
Eine FS Kollegin und Freundin, die auch gleichzeitig Maklerin ist, nennt ihr Projekt
“home staging” , verbindet so FS mit Immobilienverkauf.
Hier ein link zu ihrer Seite, falls jemand mal gucken möchte:
http://www.vandaslivingroom.at
Stimmt natürlich, daß der Handlungsbedarf oder der Wunsch nach Veränderung nicht so ausgeprägt ist, wenn ohnehin alles läuft.
Außerdem frag ich mich grad, ob es nicht günstig für den Makler oder die Maklerin (für Claudia
) sein könnte, wenn Menschen ständig umziehen, das bringt Provision.
Hm, soeben wurde ein neues Geschäftsmodell geboren:
Wir beraten die Makler, wie sie ihren Kunden zu möglichst unpassenden Projekten verhelfen 
Da schaut dann noch mehr Geld für sie raus.
Nicht so gut, oder ?
Bei uns in der Bausparkassenzeitung wird das Thema schon aufgegriffen.
Ich hab nach wie vor das Gefühl, daß es die Sprache ist, respektive die Begrifflichkeiten, die
Menschen oft abweisend reagieren lässt und nicht so sehr das dahinter liegende Prinzip.
Liebe Grüße from the dark side of feng shui
Sylvia, weiblich, alleinige Hausbesitzerin ( Claudia !!!!!!!!!!!!!!!)
Sylvia schrieb am 22 April 2008 um 09:08 Uhr:
Na, irgendwie schlaf ich noch, bitte im Text Claudia durch Sonja ersetzen.
Entschuldigt bitte die Verwechslung.
Schnarch, müde
Hi Gerhard,
Du kennst Dich doch bestens mit Blogs aus. Gibt es vielleicht einen “Makler-/Immobilien-Blog”?
Vielleicht könnten wir dann dort ein wenig “Unruhe” stiften
.
Grüße
Hetti
Sylvia schrieb am 22 April 2008 um 13:22 Uhr:
Hi Hetti,
Darf ich auch mit ?
Unruhe stiften – also wenn ich nichts gut kann, aber das wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt.
Ich kann binnen kürzerster Zeit überall das totale Chaos verbreiten, echt.
wilde Grüße aus Wien
Sylvia, die es liebt, wenn kein Stein auf dem anderen bleibt
Hi Sylvia,
aber sicher. Wir mischen das Makler-Völkchen so richtig auf
).
Jetzt brauchen wir nur noch einen Blog-Tipp vom Gerhard.
Liebe Grüße
Hetti
Also wenn wir die Immobilienfritzen aufmischen, wird das nix mit der Zusammenarbeit
Immoblogs gibts wie Sand am Meer, einfach mal “Immobilien Blog” googlen … Ich werde mir mal ein paar auf den Feedreader legen. Mal sehen ob was brauchbares dabei ist.
Gerhard Zirkel
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