Pollenallergie

Gerade komme ich von einer Expertenrunde. Es ging um das Forschungsvorhaben “ Studie zum wissenschaftlichen Erkenntnisstand über das Allergiepotential von Pollenflug der Gehölze im öffentlichen Grün der Städte und Gemeinden und möglichen Minderungsstrategien.“ Gefördert vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Ich war nicht als Experte sondern als Grünpraktiker mit dabei. Mehr zufällig. Mit Experten aus den Bereichen Medizin, Wetterkunde, Biologen, Baumschulen, Landschaftsarchitektur aus ganz Deutschland und der Schweiz, gemeinsam an einem Tisch zu diskutieren, war für mich sehr lehrreich und hat zugleich viel Spaß gemacht.

Ich weiß jetzt, dass es wohl möglich eine Verbindung von Pollen und Feinstaub im innerstädtischen Bereich gibt, das Muttermilch für Kinder allergiesenkend ist, ebenso die Impfung, dass die Lungenkrebsgefahr in der dritten Welt durch die Holzfeuerstellen beim Kochen für die Frauen besonders Hoch ist, und dort auch viele Kinder mit Asthma leben.

Die allergieauslösensten Gehölze in unserer Region sind die Birke, die Haselnuss und die Erle , dies ist in Tokio eine weit verbreitete Pinie und in Israel der Olivenbaum.
Mein Kaminofen fördert die Feinpartikelimmesion ( hab ich gerade erst als positive Heizlösung gekauft, war wohl nichts) und mein Diesel- PKW ohne Filter auch ( O.k. das war mir bekannt).

Die Birke vor dem Haus trägt zwar zur Verbreitung der Birkenpollen bei, sie aber abzusägen bringt für die Verminderung des Allergiepotential nicht sehr viel bei, da der Birkenpollen von überall her, also auch von sehr weit weg , herantransportiert werden kann ( Grundrauschen) und die auslösende Wirkung von Mensch zu Mensch verschieden ist. ( Siehe umweltbedingte Konstellationen, die die Allergie durch genetische Vorgaben auslösen )

Wissenschaftlich bewiesen ist vieles in der Allergieforschung noch nicht, es gibt aber Tendenzen. In 10 Jahren wissen wir hoffentlich mehr, falls mehr in diese Richtung geforscht wird. Das Allergierisiko bei Kleinkindern und Rentnern steigt.

Was hat das Thema mit Feng Shui zu tun?
Dr. Norman Sinclair La Rosa vom Marienhospital in Münster sagte:“ Wind verteilt die Pollen und Wasser bindet die Pollen.“ Damit meinte er, das an heißen trockenen Tagen in versiegelten Innenstadtflächen und bei Hochdruckgebieten sich die Pollen und somit auch die allergieauslösenden Pollen stark verbreiten ( oft über hunderte von Kilometern) und bei Regen die Pollen gebunden werden und zu Boden fallen, und somit die allergene Wirkung stark gemindert wird.

Irgendwie kam mir dieser Satz bekannt vor.
Dr. Joseph Yu – Physiker und Feng Shui Meister aus Kanada sagte ähnlich: Der Wind zerstreut die Energie und das Wasser sammelt die Energie. Feng Shui.

Nun … das ist zwar nicht ganz das selbe, aber die Verbreitung von Pflanzen über tausende von Kilometern durch Pollen in eine Verbindung mit Chi zu bringen ist naheliegend, der Segen des Wassers und die Bindung der Pollenenergie auch.
Spannende Parallele.

Mit grünen Grüßen

Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
www.eulennetzwerk.de

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17 Kommentare »

  Hedwig Seipel schrieb am 1 April 2008 um 09:06 Uhr:

Hi Sven,

ein schöner Beitrag, fast philosophisch ;-) . Ich sehe noch eine weitere Parallele: das Chi der Pollen ist konstruktiv = Sheng Chi, weil sie für die Vermehrung der Pflanze sorgen.
Nicht die Pollen haben ein Problem mit Menschen, sondern wir Menschen mit den Pollen, weil wir uns oft gegen die Natur stemmen. Durch die Interaktion des Menschen wird das Chi der Pollen zu Sha Chi und wirkt auf uns destruktiv. Um die Ursache zu beheben, hilft aber nicht die Bäume zu entfernen, sondern den Menschen wieder ins Lot zu bringen. Ich denke, viele Allergiger vergessen es.

Grüße von allergiefreien Hetti

  Marianne Rattay schrieb am 1 April 2008 um 09:30 Uhr:

Hallo Sven,
ich kann Hetti nur zustimmen und mit dem Satz ergänzen:”Allergie beginnt immer im Kopf”
Auf ein blütenreiches Jahr
Marianne

  Gerhard Zirkel schrieb am 1 April 2008 um 10:21 Uhr:

Hallo Marianne,

heutzutage beginnt Allergie zumeist in der chemischen Industrie … aber das darf man eigentlich nicht so laut sagen.

Gerhard Zirkel

  sylvia schrieb am 1 April 2008 um 10:37 Uhr:

Hi Gerhard !

Am 1. April darfst Du das schon.

Polly

  Birgit schrieb am 1 April 2008 um 10:46 Uhr:

Hallo Sven!

Dass Impfen das Allergierisiko senkt, halte ich für ein Märchen. Das kam bestimmt von einem der Ärzte. Meines Wissens lassen Impfungen das Allergierisiko immens steigen.

Birgit, Impfkritiker

  sylvia schrieb am 1 April 2008 um 16:08 Uhr:

Hi Hetti, Sven & Co !

…” das Chi der Pollen ist konstruktiv = Sheng Chi”
Was hat das Thema mit Feng Shui zu tun?

Na: Hats chi ! natürlich, da ist der Zusammenhang zwischen Pollen und Feng Shui !

Polly, allergiefrei, aber doch auf manches allergisch

  Bernhard schrieb am 1 April 2008 um 18:16 Uhr:

Sylvia, Deine Kommentare sind die schönsten:

Hat´s Chi? Ja, s´hat Chi, Polly Chi, Chi Lli (= scharfes Chi), Chi kken Chi, Chi in Chi Na

na na Chi Nesisch für Beginners

Bernhard Chi Nase

  Sven Christeleit schrieb am 1 April 2008 um 19:02 Uhr:

Hallo Birgit,

ich habe gestern kurz darüber nachgedacht, ob ich das mit der Impfung so schreiben soll. Es war in der Tat eine Aussage des referierenden Arztes, der es im Rahmen zahlreicher wissenschaftlicher Studien dies als Argument aufführte. Ich habe Widerspruch erwartet.

Gruß Sven

  sylvia schrieb am 2 April 2008 um 09:17 Uhr:

Hi Bernhard !

Ja, und was daraus entsteht ist manchmal noch besser !

Sylvia – Polly – Hluchovsky, schade daß cho vorkommt und nicht das beliebte chi, dafür hab ich den Himmel hintendranhängen :) ))

  bernstein schrieb am 2 April 2008 um 16:50 Uhr:

Hallo Sylvie
ab sofort sei Dein Künstlername Skychi

Gruß
Bernhard

P.S. @ Gerhard : die Regstrierung funktioniert wirklich toll

  Sven Christeleit schrieb am 2 April 2008 um 18:32 Uhr:

Hallo Sylvia, hallo Bernhard,
bei den vielen Namen die sich Sylvia in den letzten Monaten in verschiedenen Blogs selbst gegeben hat, kann einem solch verrücktem Vogel eigentlich kein einengender Name gerecht werden.
Am Ende des Lebens steht vielleicht doch nicht der Weg sondern das Gehen.

Gruß Sven

  sylvia schrieb am 3 April 2008 um 09:29 Uhr:

Hi Bernstein (Leonard ?), Hi Sven !

@ Bernstein: Danke für den Namen ! .. und ist dir schon mal aufgefallen, daß wenn man “S chi ß” vor was hat, da auch jede Menge chi drinnensteckt ?

@ Sven: “Am Ende des Lebens steht vielleicht doch nicht der Weg sondern das Gehen.”
Ja, oder das Fliegen. Wenn ich flieg, dann kann ich alle Wege sehen, Leute beim Gehen beobachten und das Ziel von allen Richtungen anvisieren.

Liebe Grüße
Sylvia, a smile in the sky

  bernstein schrieb am 3 April 2008 um 16:08 Uhr:

Hallo Skychi
und wenn man Chi umdreht kommt Ich heraus…

@ Sven: sehr tiefgehend. Am Anfang und am Ende des Weges steht das Gehen. Ein Weg wird erst durch Gehen ein Weg. Den Weg gehen um am Ende doch zu gehen? Ist das Gehen am Ende des Weges gar der Weg?
Ein Pladoyer für die Sterblichkeit?
Darüber lohnt sich nach zu denken…

Gruß
Bernhard

  Sven Christeleit schrieb am 3 April 2008 um 17:55 Uhr:

Hi Bernhard, Hi Sylvia
Bernstein ist ein schöner Nickname. Ich habe nur so ganz allgemein gesprochen, den Sinn von Nicknamen nicht verstanden, wenn ich dann doch öffentlich bekannt bin.

Ein Pladoyer für die Sterblichkeit?
Natürlich. Sonst währen wir immer noch zwei Zellen in einem Urmeer auf einem sonst nackten Felsbrocken der um einen Feuerofen kreist.
Noch was zum Gehen. Zum Gehen gehört das stolpern.

Gruß Sven

  bernhardhttp://www.feng-shui24.net schrieb am 3 April 2008 um 20:02 Uhr:

Hallo Sven
Zum Stopern gehört das Wiederaufstehen, jeder der mal gestolpert ist weiß das. Ich werd Deinen Satz in meine Sprüchsammlung aufnehmen.
Ganz am Rande ist Bernstein zwar mein Nickname aber eben aus der Abkürzung meines Vor- und Nachnamens. Ich find das passt ganz gut.
Gruß
Bernhard

  Sven Christeleit schrieb am 3 April 2008 um 20:35 Uhr:

Hallo Bernhard

Oh danke.
Ich finde auch, dass dein persönliches Wortspiel ganz gut passt.
Übrigens: Menschen stolpern meistens über Maulwurfshügel…. bemerkte schon vor etwas längerer Zeit Konfuzius.

Hallo Sylvia,
ich denke es braucht vielleicht doch keinen extra Zitateblog. Intern integriert ist er viel schöner.

Gruß Sven

  sylvia schrieb am 4 April 2008 um 08:38 Uhr:

Morgen !

@Maulwurfshügel: Die liefern doch auch gleichzeitig ein superfeinkrümmelige Erde, die ich dann manchmal mit in den Garten nehme.

@Stolpern: Für Hans-guck-in-die-Luft eine Möglichkeit, der Erde wieder ein Stück näher zu kommen ?

@Urmeer: Das Meer kehrt zurück
…Sachte tropfen Sekunden ins Meer der Unendlichkeit, Wellenkreise weiten sich, sind zu sehen, zu erahnen und endlich nur noch zu erträumen. War es nicht erst gestern, als vor fünfzehn Millionen Jahren warme Meeresfluten gegen die Hänge des Wienerwaldes schwappten und sich das Bild einer unbegreiflichen Stadt in den Wassern spiegelte ?
Später verlief sich das Meer, die Menschen kamen und der alte Ozean sickerte immer tiefer in die Erinnerung. So vertrocknete die uralte Küstenlandschaft nach und nach.
Die alte Villa blickt verträumt und ein bißchen wehmütig auf das Häusermeer herab und der Berg wird wieder ein wenig zur Insel.
Manchmal so gegen zehn Uhr abends, wenn die Nacht zeitlos und hellsichtig werden kann, kann man auf dem grasigen Landvorsprung fast die alte Brandung spüren, das längst vergessene Rauschen und Rauschen und Plätschern ist nicht zu hören, aber doch zu erfühlen.
Im Garten der Villa liegt ein hölzener Fischkutter, nicht gestrandet, sondern leise auf Grund gelegt.
So ist das Meer zurückgekommen, für einen tiefen Augenblick, verschwand und ließ als Geschenk ein stilles Kunstwerk zurück, die Arche. Der alte Kutter riecht nach Tang und Teer, nach Fisch und Salz – der Urnahrung der Menschen.
Sein erfahrener Kiel erzählt von bedächtig durchpflügten Wellen, und die müden Planken kennen sich mit Wassermännern, Nixen und Seemannsliebchen aus.
Wer an Bord geht, soll die Netze seiner Gedanken und Träume auswerfen, einen üppigen Fang für sich behalten oder freigiebig mit den Mitreisenden teilen.
Manchmal lässt sich der Anker auch für längere Fahrten lichten, wenn man reinen Herzens ist und sich nun wünscht, die Reise möge zu den Sternen gehen.
Dann nimmt die Arche Kurs auf ungeahnte Gestade, keht nach sieben Ewigkeiten in der Morgendämmerung erfüllt zurück und alles ist so, wie es immer war.

…….

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