Manch einer kennt die Regeln der Feng Shui Lehre , weiß aber nicht immer genau wie sie anzuwenden sind. Oder er oder sie traut sich nicht, sie für einen großen Gebäudekomplex einzusetzen.
Da ist es sinnvoll, erst einmal im Kleinen anzufangen.
Vielleicht einfach mal mit einem kleinen Häuschen. Und weil gerade Frühling ist, vielleicht einfach mal beim Aufstellen eines Vogelhäuschen, oder Vogelnistkästchen.
Feng Shui beim Aufhängen eines Vogelnistkastens
Sitting und Faceing.
Während die erstaunlichsten Theorien bei menschlichen Häusern vorherrschen, in welche Richtung ein Gebäude ausgerichtet ist… ist es bei einem Vogelkasten ziemlich eindeutig. Das Gesicht ist Vorne beim Eingang und dieser liegt gegenüber der Rückseite des Häuschen. Der Rücken ist üblicherweise am Stamm des Baumes angebracht. Die natürliche Landschaftsschildkröte einer Vogelnisthilfe.
Da der Rücken die Ausrichtung bestimmt, und niemand auf die Idee käme ein Vogelhaus seitwärts an einen Baum anzubringen, oder gar mit dem Flugloch zum Stamm, ist eigendlich klar wie die Ausrichtung ist. (Das gilt im Prinzip genauso für menschliche Behausungen.)
Phönix, Schildkröte, Tiger und Drache
Das Gesicht des klassischen Vogelkastens ist beim Eingangsloch, der Sitz auf der Rückseite, die üblicherweise dem Baumstamm zugewandt ist.
So liegt es auch nach dem Landschaftfengshui richtig. Die Schildkröte schützt von hinten, der Phönix ( oder die Meise) kann nach vorne frei fliegen. Der Vogelkasten selbst hat ein eigene schützende Tiger und Drachenseite.
Äste und Blätter verstärken die Wirkung und schützen vor Fressfeinden. Ein See in Blickrichtung verspricht Insekten als Nahrung und ein angenehmes Klima, ist also förderlich.
Vermeiden von Cha Chi
Die Himmelsrichtung der Blickrichtung ergibt sich aus den Hauptwindrichtungen des Regens und den Sturmrichtungen einer Gegend.
Da der Wind in unseren Gegenden häufig von Westen weht, ist eine Blickrichtung nach Osten häufig sinnvoll.
Zudem wärmt die frühe Morgensonne des Ostens das Vogelhaus von der Kälte der Nacht. Wenn Mittags die Sonne das Häuschen zu überhitzen droht, liegt es schon längst wieder im angenehmen Schatten des Baumstammes.
Die Fliegenden Sterne
Ob nun das Baudatum des Hauses oder das Einzugdatum des Vogels als Berechnungsgrundlage genommen wird ist unerheblich.
Ich gehe davon aus, dass das Vogelhaus im Winter gereinigt wird und einige Zeit offen herumsteht. So gilt immer die aktuelle Periode, wahrscheinlich sogar nur der Jahresstern.
Die Schwierigkeit eines Vogelhauses , das an einem Baumstamm angebracht wird ist die, dass die Bergsternenergie nur schlecht wirkt, da der Bodenkontakt nur über den Umweg der Rückseite, also über den Baumstamm kommt.
Auch ist es nicht förderlich, das das Häuschen quasi freischwebend angebracht wird. Es ist von Windenergien leichter angreifbar und es fehlt dem Haus einfach die Erdung.
Eine Höhle in einem Baum ist darum allemal besser. Wobei wir dann aber wieder bei der Frage des Baudatums währen.
Nun diese Frage, und auch die Frage des Einflusses des Geburtsdatums eines Vogels auf das wohlergehen seiner Kinderaufzucht, lasse ich jetzt einmal außen vor. Leben die Erwachsenen Vögel doch vornehmlich unter freien Himmel, und die Behausung wird nur individuell für die neu geborenen Kinder verwendet. Sozusagen jedesmal frisch.
Bei Eulen ist das anders, die benötigen die Höhlen als Tagquartier und suchen sich den Standort auch mit Hilfe der Magnetgitterbahnen der Erde aus, die sie Nachts buchstäblich sehen können. Aber das ist ein anderes Thema, demnächst in einem anderen Blog.
Mit Grüßen, und nehmt diesen Bericht als Anlass, genügend unterschiedliche Nistmöglichkeiten für unsere Vögel im Garten aufzustellen, oder besser: lasst durch natürliche Prozesse , Brutmöglichkeiten entstehen.
Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
www.eulennetzwerk.de





