Bernhard´s Reichtum

Ich mach immer was andere zu mir sagen, na ja meistens. Drum wollte ich auch nicht widersprechen, als kürzlich eine Bekannte zu mir kam und mich mahnte meine Reichtumsecke zu aktivieren.

Kann ja nicht schaden, und weil’s mir egal war und ich zudem ein experimentierfreudiger Mensch bin und es, wenn’s funktioniert, ja nur gut sein, kann hab ich die mir angegebene Ecke beleuchtet, ein Schale voll Münzen hineingestellt und jetzt wollte ich noch ein Bild, welches Reichtum symbolisiert dazu geben.

Also bin ich in Google Bildersuche und hab Reichtum eingegeben. Irgendwie, nach Seite 12 hab ich festgestellt, dass es ganz schön schwierig ist, allgemeinen Reichtum in einem Bild zu komprimieren. Vor allem weil es so viele verschiedenen Arten von Reichtum gibt.

Das Bild mit der Rolex am Arm? Zu einseitig- was soll ich auch mit so einem Ding. Wie visualisiere ich finanziellen Reichtum und existenzielle Sicherheit ? Nach einigen Stunden hab ich’s aufgegeben. Selbst die Bildersuche Geld oder Gold war nicht besonders erfolgreich. Ich hab dann für mich entschieden, dass ich meinen Reichtum in mir trage und ihn deshalb nicht an eine Ecke delegieren kann. Wenn aber trotzdem jemand ein bild für mich hat, ich hänge es gerne auf…

Bernhard Steinert

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9 Kommentare »

  Hedwig Seipel schrieb am 18 Februar 2008 um 08:14 Uhr:

Hi Bernhard,

versuche doch in Deinem Inneren zu googeln und finde heraus, mit welchem Symbol Du persönlich Deinen Reichtum verbindest. Für den einen mag es die Rolex sein, für den anderen eine einsame Insel im Pazifik und für noch einen anderen an der Spitze vom Google zu stehen.
Reichtum an sich ist kein Ding, sondern das Gefühl, das wir mit “reich sein” verbinden.

Viel Erfolg beim Finden,
Hedwig

  Bernhard schrieb am 18 Februar 2008 um 08:32 Uhr:

Hallo Hedwig
Danke für Deinen Tipp. So betrachtet bin ich ja reich, ich hab nur zu wenig Geld es zu zeigen :-)
Gruß
Bernhard

  Gerhard Zirkel schrieb am 18 Februar 2008 um 08:35 Uhr:

Hi Hetti,

der einzig wahre Reichtum ist Gold. Und da auch nicht die absolute Menge, es reicht schon etwas mehr davon zu haben als der Nachbar.

Die Topposition bei google läuft letztendlich auch nur auf Gold hinaus. Im Feng Shui Bereich etwas weniger, in anderen Bereichen etwas mehr … man muss sich halt jeweils die richtigen Nachbarn aussuchen :)

Gerhard Zirkel

  sylvia schrieb am 18 Februar 2008 um 09:22 Uhr:

Hallo Bernhard !

Motiviert durch Deine Gedanken zum Thema Reichtum hab ich beim google den Begriff Reichtum eingegeben und war gespannt, was da zu mir kommen wollte:

Bin gleich wieder auf diesen Blog zurückgeworfen worden, weil bei mir als erstes die “gespeicherten google Ergebnisse” aufgetaucht sind.

Hm, hat dieser Blog also was mit Reichtum zu tun ?

Als nächstes belehrte mich Wikipedia, was Reichtum alles ist, faselte was von materiellen & immateriellen Gütern, die das Leben bereichern.

Gestaunt hab ich über die Aussage, daß Reichtum den “Überfluß” an geistigen oder gegenständlichen Werten bedeuted.

Überfluß hieße dann, daß was zuviel da ist, was man nicht mehr fassen kann, wie eben ein Eimer überläuft, wenn er das Wasser nicht mehr aufnehmen kann, weil er bereits “genug” hat.

Das Adjektiv ist reich, als re ich, also wieder ich ?

Als Gegenteil zaubert Wiki das Wort Armut hervor, also Ar mut, hat das dann was mit Mut zu tun ?

Irgendwo hab ich mal einen sehr interessanten Artikel gelesen zum Thema Geld, da hieß es, daß Geld an sich gar keinen Wert hat, es ist bloß ein Platzhalter für Dinge & Möglichkeiten, die man dann hat – und es das ist, was wir letzendlich suchen.

Und daß es eine Grenze gibt, aber der das ganze dann wieder kippt, man genießt es nicht mehr, sondern hat mehr Angst, es wieder zu verlieren.

Menschen, die viel im Außen sind, brauchen auch viel im Außen.

Am besten find ich Deinen Satz: “Weil’s mir egal war”, daß bedeuted für mich Reichtum, wenn man das von sich sagen kann.

Wenn es gleichgültig ist im besten Sinn des Wortes, “gleich gültig”.

Liebe Grüße aus Wien

Sylvia

  Lorenz Meyer schrieb am 18 Februar 2008 um 18:31 Uhr:

Liebe Feng-Shui-ler,

ich mische mich ungern in die Debatte von Fachleuten ein, aber Bernhard kann auf zweierlei Weise geholfen werden.

Unter http://www.sheng-fui.de/feng-shui/die-ungeschminkte-wahrheit-ueber-die-so-genannte-reichtumsecke/
ist ein geeignetes Bild zu finden, das er gerne (für private, nicht-gewerbliche Zwecke) nutzen mag.

Des weiteren empfehle ich – nach Betrachten der Beitragsüberschrift – die Lektüre des Wikipediaeintrags über das so genannte (Verzeihung…) Deppenapostroph unter http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis

Aus der Reichtumsecke von ewigem Wissen, Freude und Zuneigung verabschiedet sich

Euer Lorenz
Sheng Fui – Besser und wirksamer als Feng Shui!

  Hedwig Seipel schrieb am 18 Februar 2008 um 20:36 Uhr:

Hi Lorenz,

nett Dich hier zu treffen. Ganz in alter Sheng- Fui-Manier, schauen womit die Konkurrenz ihr Reichtum macht, um mit aller Kraft aus der eigenen Ecke herauszukommen.

Doch verabschiede Dich bitte nicht für lange. Deine Beiträge sind eine echte Erfrischung.

Grüße
Hetti

  Bernhard schrieb am 19 Februar 2008 um 09:37 Uhr:

Lieber Lorenz,
Danke daß du die Schreibweise meines Namens bestätigst und auch den Apostroph zur Hervorhebung desselben als in der neuen Rechtschreibung für zulässig

Gruß
Bernhard

PS: Säcke schreibt man mit ä in der alten wie neuen Rechtschreibung

  Lorenz Meyer schrieb am 19 Februar 2008 um 11:08 Uhr:

Lieber Bernhard,

Dein obiger Satz erscheint mir grammatikalisch unvollständig.

Ist dieses Weglassen von Worten am Satzende ein bewusstes Stilmittel, um Reaktionen zu provozieren?

Wenn dies so ist, dann muss ich Dir sagen, dass

Lorenz Meyer
Sheng Fui – Besser und wirksamer als Feng Shui! Viel besser!

  Bernhard schrieb am 19 Februar 2008 um 11:38 Uhr:

Hi Lorenz,

es ist unbedingt:
ein Stilmittel!
ja ?
könnte sein!
weiß nicht?

Bernhard
der nach den Geld´säcke´rn gräbt

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