Funk Shui in der Computerbild

Das Feng Shui möglicherweise etwas mit Strahlung und Schwingung zu tun hat, hat sich derweil rumgesprochen.
“Damit ihre Feng Shui Beraterin zufrieden ist”…. schreibt die Zeitschrift Computerbild, und titelt ihren Testbericht über strahlungsarme schnurlose Telefone mit: Funk Shui
Computerbild 4/08
Nun abseits von Feng Shui und Funk Shui…….. es ist gut, dass die Industrie reagiert hat und strahlungsärmere Telefone auf den Markt bringt.
Vielleicht bin ich ja auch etwas altmodisch. Man kann auch schnurgebunden Telefonieren. Es gibt extra lange Kabel und vielleicht noch wichtiger…. extra lange Telefonhörerkabel.
Grüße

Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
Eulen Blog

Cool aber nicht Strahlungsarm: Musikhandy und hier die besten Handyangebote

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8 Kommentare »

  Gerhard Zirkel schrieb am 14 Februar 2008 um 08:57 Uhr:

Hallo Sven,

Ein “strahlungsarmes Schnurtelefon” ist wieder eines der Produkte die nicht wirklich etwas verbessern wollen, sondern der Beruhigung der Masse dienen. Jetzt wird man halt nicht mehr mit 2000 µW/m² verstrahlt sondern nur noch mit 1500.

Dafür kann man ja dann sein WLAN bis ins Gartenhaus erweitern … :)

Gerhard Zirkel

  Sonja M. Berndl schrieb am 14 Februar 2008 um 10:59 Uhr:

Hallo Sven,
für den Fall, dass die o.g. Zeitschrift zum Lesen in diesem Blog vorbeikommt: Bei “strahlungsarm” geht es nach wie vor nur um Wärmeeffekte, also nur darum, dass man seine Körper-Zellen nicht überhitzt. Das hat aber nichts mit möglichen anderen Auswirkungen auf den Menschen (als Erwärmung) weit unterhalb dieser Strahlungswerte zu tun, die in vielen Studien gefunden wurden.
Und wie Gerhard schon sagte, es geht nur um die Beruhigung der ahnungslosen Menschen.

Sonja Berndl

  Birgit Geistbeck schrieb am 14 Februar 2008 um 14:20 Uhr:

Hallo Sven,

die Strahlung gemessen in mikroWatt / qm ist bei diesen Dingern tatsächlich weniger als bei den normalen DECT Telefonen, aber immer noch genug (wenn man nach dem baubiologischem Grenzwert geht). Allerdings nur solange das Mobilteil in der Basisstation steckt, wenn man telefoniert, fährt die Leistung sofort hoch und zwar proportional zu Entfernung zur Basisstation. Also wenn ich weniger Strahlung haben möchte, muss ich erstens das Mobilteil immer in die Basistation zurückstecken und zweitens in der NÄhe der Basisstation bleiben. Da kann ich dann gleich ein Schnurtelefon nehmen.
Ich hab mal einen Vortrag von einem Arzt gehört zum Thema Hochfrequenzstrahlung. Am schlimmsten bei dieser Strahlung ist, dass Nervengewebe unwiderruflich zerstört wird und wir (mit dieser ganzen Handymania, WLan und DECT) in 10 bis 20 Jahren von Demenzkranken umgeben sein werden.

Birgit Geistbeck

  Sven Christeleit schrieb am 14 Februar 2008 um 17:38 Uhr:

Hallo Gerhard, Sonja und Birgit

Zunächst muss ich einen Druckfehler korrigieren… es sollte natürlich strahlungsarmes schnurloses Telefon heißen. Nicht das ihr euch wundert. Ich änder das im oberem Text.

Ich stimme euch zu, trotzdem ist es für mich schon ein Fortschritt, wenn DECT-Telefone angeboten werden, die nicht mit Dauerstrahlung powern, wenn niemand telefoniert.
Diese DECT- Telefone sind die häufigste Ursache für HF- Immersionen, die ich in Wohnungen messen kann.
Konsequent zu Ende gedacht, sollten Vieltelefonierer vielleicht ihren Telefonhauptanschluß doch mit einem üblichen kabelgebundenen Telefon nutzen.

Gruß Sven

  Gerhard Zirkel schrieb am 14 Februar 2008 um 17:51 Uhr:

Tja, das mit dem kabelgebundenen Telefon ist so eine Sache. Fast alle Leute die ich kenne telefonieren immer am gleichen Ort, behaupten aber steif und fest dass sie ein schnurloses Telefon brauchen.

Ich habe ein schnurgebundenes Telefon am Schreibtisch. Denn wenn ich telefoniere sitze ich ohnehin dort. Das selbe gilt auch für den Rechner. Als ich damals mein erstes Notebook bekam, wollte ich auch unbedingt WLAN, weil man damit so praktisch überall in der Wohnung arbeiten kann. Und wo hab ich dann gearbeitet? – am Schreibtisch!

Es lebe die Freiheit!

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 14 Februar 2008 um 19:39 Uhr:

Hi,
ich schweife jetzt ab…
Der Mensch ist glücklich, wenn er frei ist. Doch nicht die Freiheit an sich ist wichtig, sondern das Gefühl frei sein zu können. Deshalb kommt so oft der Widerspruch in der Praxis: ich brauche ein WLAN, weil ich frei sein will, doch eigentlich bleibe ich ohnehin am Platz (Schutzprinzip).
Und wenn ich noch ein wenig weiter denke…
Nicht immer das, was wir mögen, tut uns gut (siehe DECT). Das ist der Unterschied zwischen Wunschvorstellung und Intuition…
doch damit bin ich wirklich auf einem anderen Spielplatz, sorry.

Mit philosofischen Grüßen nach einer permanenten DECT-Einstrahlung,
Hetti

  Sonja M. Berndl schrieb am 15 Februar 2008 um 11:13 Uhr:

Hallo Sven,
“strahlungsarm” vs. als die seit einiger Zeit auf dem Markt befindlichen DECT-Telefone, die dann funken, wenn sie aus der Basis-Station genommen werden (wenn sie drauf sind und dann nicht funken ist für mich auch schon ein Fortschritt, allerdings habe ich es auch schon erlebt, dass die Handteile, wenn nicht telefoniert wird, irgendwo rumliegen nur nicht auf der Basisstation!). Das war das eine.
Das andere ist ein Tipp: Ich habe einem Geschäftskunden, der sich eine neue Telefonanlage zulegen wollte, geraten, sich ein kabelgebundenes Telefon zuzulegen. Ich habe dann den Kostenvoranschlag vom Elektriker gesehen und da war tatsächlich ein Telefon mit einem Kabel dabei, allerdings war das die Basis-Station eines DECT-Telefons! Habe ich gesagt, er soll ein Telefon verlangen, das nicht funkt. Seit dieser Erfahrung empfehle ich immer: “ein Telefon, das nicht funkt”. Das ist eindeutiger.
Liebe Grüße!
Sonja M. Berndl

  Sven Christeleit schrieb am 15 Februar 2008 um 14:36 Uhr:

Hallo Sonja,
gute Idee. Ich hatte ein schnurgebundenes Telefon auch schon einmal als HF- Immisionsschleuder durch messen entdeckt.
Man darf nicht glauben , was die Kunden erzählen. Selbber messen.

Hallo Hetti
da ich auch ständig auf mehren Spielplätzen gleichzeitig bin…. ruhig manchmal mehr davon.

Gruß Sven

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