Gut ausgeschlafen und durch ein leckeres Frühstück gestärkt haben wir uns alle im großen Saal zum gemeinsamen Musizieren getroffen. Johannes erklärte die Spielregeln, jeder suchte sich ein passendes Instrument aus und es ging los.
Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, weil ich nicht allzu viel mit Musik am Hut habe (außer ein wenig Trommeln). Zu meiner Überraschung bildete sich aus den einzelnen Instrumenten eine klasse Harmonie, die Johannes gelenkt und gesteuert hat. Dank kräftiger Unterstützung einiger „Profis“ auf ihren Instrumenten, hier zählte Sven mit seiner tollen Solo-Nummer auf der Flöte eindeutig dazu, ist das Projekt absolut gelungen. Spaß hatte es ohnehin gemacht. Am liebsten hätten wir den ganzen Tag so weiter musiziert.
Nun ging es aber an die Arbeit. Die Gruppen formierten sich ein wenig neu und nicht alle Themen wurden auch nahtlos vom Vortag übernommen.
In unserer Gruppe Berufsbild beschäftigten wir uns zuerst mit den Aspekten der Eigen- und der Fremdwahrnehmung. Dabei sammelten wir Begriffe, mit denen einerseits wir uns bezeichnen und anderseits Nennungen, mit denen wir von außen konfrontiert werden. Besonders die zweite Gruppe von Begriffen war sehr spannend. Von Hexen über Spinner bis hin zu Betrüger reichte die Palette der Fremdwahrnehmung. Für uns war es ein eindeutiger Hinweis darauf, dass für das Image und die Aufklärung über die Arbeit eines Geomanten noch sehr viel zu tun gibt. Diese Aufgabe nahm sich die Gruppe der Sprache vor, in der einige Rohtexte für diverse Zielgruppen erstellt wurden.
Die Zeit rannte davon, das letzte gemeinsame Plenum diente einer Zusammenfassung der Ergebnisse und der Weichenstellung für die künftige Arbeit. Ohne aus dem Nähkästchen plaudern zu wollen, nehme ich mir das Recht einige Punkte „inoffiziell“ zu nennen. Also: am nächsten Aschermittwoch treffen wir uns am selben Ort wieder (bitte schon heute im Kalender vermerken, weil wir mit noch mehr Teilnehmern rechnen). Bis dahin arbeiten alle Arbeitsgruppen weiter zusammen. Die Website „Stimme der Geomantie“ wird zu einem Arbeitsportal mit diversen Kommunikationsmöglichkeiten ausgebaut. Hier werden auch gemeinsam verabschiedete Ergebnisse publiziert.
In den Gruppen wurden darüber hinaus eigene Schritte und Aktivitäten beschlossen, die zur gegebenen Zeit sicher von den Paten der Gruppen kommuniziert werden.
Alles in allem finde ich das Symposium sehr gelungen. Das Gefühl „wir machen alle mit und können damit etwas bewegen“ begleitete mich während der gesamten Veranstaltung. Ich habe viele alte Freunde und Bekannte getroffen und mindestens genauso viele neue dazu gewonnen. Schon deswegen hat sich die weite Reise nach Bad Pyrmont für mich gelohnt. Ich hoffe, im nächsten Jahr sehen wir uns alle wieder und Sie sind / Du bist auch dabei.
Bis dahin, ran an die Arbeit
Hedwig Seipel
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