November 25, 2007 at 17:20
·in Kategorie Allgemein
Schon mal was davon gehört? Keine Panik, es ist weder Satire noch etwas Unanständiges. Eine interessante Anwendung für Websites. Lesen Sie mehr unter: http://www.adr-blog.de/?p=179.
Gerhard, es wäre sehr spannend das Ergebnis für die Blog-Site zu sehen.
Grüße
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de
Stichwörter:Feng, Gui
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Permalink
Sylvia schrieb am 25 November 2007 um 20:23 Uhr:
8 an alle!
Weltweit.Wirksam.Werben.
Vielleicht kann das ja jemand – zur Abwechslung mal – brauchen:
Werbetrends & Konsumverhalten wechseln sehr rasch.
Um dem Aufmerksamkeitverhalten der Konsumenten auf die Schliche zu kommen, hat man mit Hilfe von Augenkameratests den Blickverlauf beim Betrachten von Werbematerial aufgezeichnet.
Spannend dabei war, daß , als man die Leutchen nach den Tests befragte, sie z.T. ganz andere Blickverläufe wiedergegeben haben, als die Augenkamera gefilmt hat.
Entweder hatten sie nicht alle Tassen im Schrank, oder – was wahrscheinlicher ist – Ihre Blickabfolge war ihnen gar nicht mehr bewußt.
Interessant ist, daß für die Betrachtung einer Internetseite andere Kriterien gelten als für die Betrachtung von Foldern und Zeitungswerbung !
Sehr spannend, gell ?
Da kann man sich jetzt natürlich eine “logische” oder psychologische Begründung dazu ausdenken, aber schneller geht’s, wenn man die empirischen Werte einfach zur Kenntnis nimmt.
Der wichtigste Unterschied zu anderen Werbemedien ist (ja, ist eigentlich klar, aber ..)
Im Internet SUCHT NICHT IHR Eure Zielgruppe, sondern EURE ZIELGRUPPE SUCHT und findet hoffentlich Euch.
Gut:
Die Internet Präsentation lebt, im Idealfall jeden Tag neu, anders , spannend , aktuell
(wie dieser Blog halt)
User heute: Männer & Frauen aller Altersklassen und Bildungsgrade, sowohl beruflich als auch privat.
(War früher anders)
4 Typen haben sich heraus kristallisiert:
Der Rechercheur: Sucht viele Informationen und steigt tief ins Thema ein
Der Profi: Sucht ohne Umwege Lösungen und erwartet ein sofortiges Feedback
Der Surfer: Will viele Eindrücke in kurzer Zeit und hat oberflächliches Interesse
Der Freak: Sucht Unterhaltung, Spiel und Spaß, probiert jede neue Technik aus und kennt alle PC Tricks
Wen sprecht ihr an ?
Rechercheur & Profi sind sehr stark auf dem Vormarsch.
Beide freuen sich über kurze Ladezeiten
Noch schneller als andere Werbeträger muß die Internet Werbung sofort erkennbar einen Nutzen bieten.
Z.B. Downloads, Preisvorteile etc.
Ansonsten wird sie von Informationssuchern als STARK störend und von Surfern & Freaks als langweilig empfunden.
Die Internetwerbung (Werbebanner) wird lt.Studie am allerstörendsten empfunden.(im Vergleich zu anderen Werbemedien)
+: Große kontrastreiche Standardschrift und große, einfache Bilder (Ladezeiten)
Die Betrachtungsreihenfolge im Internet ist:
Headline
Text
Bilder (u.U. durch den späteren Aufbau zuletzt)
Das ist sonst anders ! z.B. Prospekt o.ä.
Bild 70-80%
Headline 10-20 %
Text 10%
Bild wird 30-50 mal schneller verstanden als Text und bleibt länger hängen.
Männliche Gehrinhälfte Gerinnhälfte ?)zu 99% ausgelastet, Text, etc, weibliche Seite Kapazitäten frei, krallt sich die Bilder !
Die weibliche Seite ist schneller !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Web-Präsentation wirkt nacheinander, nicht nebeneinander wie im Druck.
Alle Info’s kommen stufenweise und sind günstigerweise dramaturgisch “spannend” aufbereitet:
z.B.
1. Begrüßungsseite
2. Erste Orientierung mit sehr wenig Text und Bild
3. Grobe Info & viele Bilder
4. Genaue Detail Info
5. Individuelle Interaktion
++ wichtig: Übersichtlichkeit der Gesamtpräsentation (Navigation !)
Sprache: (für alle Medien)
Kurz, einfach und verständlich, keine Asthmatikersätze (mehr als 22 Wörter)
Durch Bilder Worte entstehen lassen (Menschen handeln überwiegend nach Gefühlen) zauberhafte Winterlandschaft statt Schnee (Scheißschnee bildet hier die Mitte)
Tut so, als ob ihr an dem Wohlergehen Eurer Kunden interessiert wärt.
Ups.
Komma durch Punkt ersetzen, falls Satz zu lang.
Viel mit Verben (z.B. ermöglichen) texten !
Verben wirken aktiver als Substantive (z.B Möglichkeit) !
Wirkt dynamischer & menschlicher.
“Ich schaffe Ihnen die Möglichkeit …” ist passiver als “Ich ermögliche Ihnen…”.
-ung, -heit, -keit Endungen lösen Passivität aus !
Tja, die Zeit läuft,
Innerhalb von 2 Sekunden fällt die Entscheidung beim Prospekt betrachten, ob Mistkübel oder weiterlesen.
Für ein Prospekt (4-6 seitig) habt ihr 6-8 Sek. Zeit, bis der erste Eindruck sich (hoffentlich) eingedrückt hat.
Das gäb’s ja noch viel zu erzählen, aber die Seite & Eure Aufmerksamkeitspanne geht zu Ende,
Zum Schluß noch. Beim Prospekt /mehrseitigem Werbematerial ist die Rückseite die zweitwichtigste !!!!
95% der Frauen & 90% der Männer gucken dort als zweites drauf.
Also: Nützen ! -und nicht die Familienwappen, ganze Stadtanfahrtspläne im Vistkartenformat und sonstigen Quitsch Quatsch draufpacken, sondern etwas, was Euch wichtig ist & eine Aufforderung an den Kunden
z.B.
Flattersatz ist leichter lesbar als Blocksatz…
Ja, ich hör schon auf,
Sylvia, die wieder mal in den Topf mit den Sprechperlen gefallen ist
Na, eine Gute Nacht Geschichte von IKEA geht vielleicht noch:
Als die Hamburger Agentur Weigertpirouzwolf den Slogan ” Wohnst Du noch oder lebst Du schon ? im Rahmen der Online Marktforschung auf Herz & Nieren getestet hat, waren die Ergebnisse niederschmetternd.
Bei ” Passt dieser Claim zu Ikea ? und bei der Frage nach der Ikeakompatibilität schnitt besagter claim am SCHLECHTESTEN ab.
Trotzdem wählten die Ikea Entscheider gerade diesen claim aus, mit der Begründung:
Wenn wir einen claim wählen, von dem man meint, er passe zur Marke, entwickelt sich diese nicht weiter.
Man will ja neue Kundenschichten ansprechen.
Wenn man auffallen will, darf man nicht immer gefallen…..
Dabei geht es keineswegs immer um Provokation.
Hallo Sylvia,
das ist eigentlich eine eigene Story für den Blog, als Gastschreiberin. Wenn du das möchtest dann melde dich. Danke für die Tipps.
Vielleicht wird ja noch etwas mit meiner Slogan-Idee: Artgerechtes Wohnen.
Hallo Hedwig,
Was du immer alles findest….. echt schön.
Gruß Sven
Hi Hetti,
die Seite ist echt ganz nett. Die Analyse des Blogs ist allerdings ziemlich unspektakulär, was vermutlich daran liegt, dass sie ziemlich einfarbig ist.
Bei Blogs sieht das mit der Aufmerksamkeit ohnehin anders aus als bei einer “normalen” Website. Viele Leser rufen ihn gar nicht direkt auf, sondern über einen Feedreader. Oder sie finden einzelne Beiträge über diverse Suchdienste.
@Sylvia:
Dein Kommentar wäre echt einen Gastbeitrag wert gewesen. Wenn du mal Zeit hast, schreib doch mehr in der Richtung, dann machen wir ne Serie draus.
Gerhard Zirkel
Claudia schrieb am 26 November 2007 um 00:22 Uhr:
Zum Thema “Die Zielgruppe sucht uns/mich” habe ich einen Buchtipp: Das Leuchtturm-Prinzip.
Liebe Grüße, Claudia
(gute nacht)
Sozusagen das hier: (Werbung)
Das Leuchtturm-Prinzip. Wie Sie die richtigen Kunden gewinnen
Gerhard Zirkel
Claudia schrieb am 26 November 2007 um 08:33 Uhr:
genau. Ich war zu müde, um den Titel rauszusuchen. Danke, Gerhard.
Das Buch ist genial. Kennst Du es?
LG, Claudia
Hi Claudia,
nein, noch kenne ich es nicht. Es steht aber schon auf meiner virtuellen Liste
Gerhard Zirkel
sylvia schrieb am 26 November 2007 um 15:53 Uhr:
Zwilling an Zwilling !
Bis Du Dir sicher, daß Du das möchtest ?
Respektive : Seid ihr Euch dessen bewußt, was ihr Euch da eintretet ?
Liebe Grüße
Sylvia, eine (echte & spam) 7 in Ihrem Element
Claudia schrieb am 27 November 2007 um 08:47 Uhr:
Hi Sylvia, was meinst Du damit?
Liebe Grüße, Claudia
sylvia schrieb am 27 November 2007 um 09:29 Uhr:
Guten Morgen, Claudia !
Bist Du auch Zwilling ?
Wenn ich schreib, wird kein Stein am anderen bleiben, fürchte & hoffe ich.
Aber da sitzen ja noch andere Menschen im Boot, auf die gilt es Rücksicht zu nehmen.
Die Grenzen sind eine heikle Sache, jeder zieht sie woanders, da geht es für viele ans “Eingemachte”, so kann das Lachen im Hals schon mal stecken bleiben.
Ich schreibe völlig aus dem Augenblick heraus, was grad kommt von “oben”.
Ich kann aber nicht anders, auch bei den Beratungen, beim Erstellen von Konzepten -kurz, bei der Arbeit mit Menschen bringt -für mich- der gegenwärtige Augenblick die Lösung.
Wenn man aufmerksam ist & bleibt, und sich vom Kunden nicht in die Irre führen lässt mit seinen Wünschen & Schilderungen, ist man sehr schnell beim Kern des Menschen und seinem eigentlichen Ansinnen.
In diesem Moment ist alles da, vorausgesetzt ich kleb nicht an Systemen und Konzepten fest.
Versteh mich nicht falsch, Systeme sind gut und wichtig, ich liebe sie, aber sie sind nur die eine Seite der Medaille. Manchmal wird dabei der Mensch – um den geht es mir in erster Linie – übersehen.
Ich liebe es, Engpässe zu öffnen und Menschen zu ihrer Berufung zu bringen, an den Ort, wo die Seele hinmöchte und nicht nur der Intellekt.
Dafür setz ich mich auch schon mal in die Nesseln, ist aber gut für die Durchblutung.
Ich mach es wie ein guter S chi fahrer: Ich nehm’s wie’s kommt.
Verschiedene Zugänge stehen mir hier zur Verfügung: Feng Shui, Marketing & Werbung, Logoentwicklung (Logo ist der Brennpunkt, – die kleinste holografische Einheit – in dem man den Zustand eines Unternehmens betrachten kann), die Psychologie und nicht zuletzt meine Wurzeln : die Quantenphysik, aus der Ecke komm ich ja.
Alles zielt auf’ s gleiche ab. ” ….”
Das mein ich damit.
Liebe Grüße
Sylvia, another brick in the wall
8 – samkeit, das war & ist die Aufgabe
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