Oktober 4, 2007 at 08:05
·in Kategorie Architektur, Feng Shui
Jeder der sich ernsthaft mit Feng Shui beschäftigt hört irgendwann einmal etwas vom Gesicht eines Hauses. Nahezu jedes Haus hat bei näherem Hinsehen einen ganz bestimmten Gesichtsausdruck.
Es gibt Häuser die freundlich dreinschauen, andere wirken eher distanziert andere wirken edel. Und dann gibt es noch die, die böse schauen:

Wenn man an so einem Hauseingang vorbeifährt, sitzt einem das kalte Grauen im Nacken. Insbesondere bei Dämmerung macht das Teil keinen sehr guten Eindruck. Was der Architekt bei diesem Entwurf wohl empfunden haben mag?
Vermutlich hat ihn an diesem Tag seine Frau verlassen, seine Katze ist gestorben oder er hatte was gegen die Leute gegenüber. Vielleicht hat er auch zu viel “Kampfstern Galactica” gesehen. Wer weiß?
Gerhard Zirkel
Bewunderer klassischer Stadtarchitektur
www.feng-shui-direkt.de
Linktipp:
Durchstanzbewehrung
Stichwörter:Architektur, Blick, böse, Haus, Perlen
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Claudia schrieb am 4 Oktober 2007 um 08:51 Uhr:
Also, ich musste sofort an Darth Vader denken, noch bevor ich das mit Kampfstern Galaktica gelesen hatte…
Bei der Gestaltung der Autos ist das Design der Frontpartie in einer positiven Art ganz essentiell verankert: Kein Industrie-Designer würde es heute noch wagen, ein Auto mit “bösem Bilck” zu konstruieren!
Das ist dann übrigens für uns Mütter auch wieder ein Problem, denn die Kinder können nur schwer glauben, dass ein Auto, das so freundlich schaut, wirklich soooo gefährlich sein kann!
Liebe Grüße, Claudia
Hallo Claudia,
wenn wir schon bei Darth Vader sind,so habe ich noch ein Beispiel,dass mich fatal an dessen Maske erinnert. Als ich vor einigen Jahren vor dem Goetheaneum in Dornach stand, konnte ich mir diesen Vergleich nicht verkneifen.Besonders die Vorderansicht schaute mich muffig und finster an.
Und das, obwohl die Steiner Anhänger so von ihrer menschen orientierten Baukunst überzeugt sind.
Steiner selbst war zu seiner Zeit von dem damals noch neuartigen Baustoff so begeistert,dass er das Goetheaneums nach dem Brand des ursprünglichen Holzgebäudes, vollständig aus Beton modellieren ließ. Es ist so eher eine künstlerische Plastik als ein ein Bauwerk.
bericht und Bilder unter:
de.wikipedia.org/wiki/Goetheanum
Grüße Marianne
Christiane schrieb am 4 Oktober 2007 um 15:45 Uhr:
Hallo Marianne,
ich war im Jahr 2000 im Götheanum und fand, das Gebäude auch im Inneren geradezu beklemmend und war froh, wieder draußen zu sein. Von oben betrachtet hat es geradezu die Kontur eines Totenkopfes…
Viele Güße
Christiane
Hallo Christiane,
ehrlich gesagt, wirkte ganz Dornach auf mich museal und sehr steif. Ich glaube ,dass kommt heraus ,wenn man nach einer bestimmten Ideologie baut. Ich schätze viele Errungenschaften
der Anthroposophen sehr aber dort ist es einfach to much. Und das Goetheaneum atmet zudem noch den schwülstigen Zeitgeist,aus dem es stammt.Aber beispiele für gebauten Zeitgeist lassen sich viele finden.Besonders interessant wird es dann ,wenn man sich daran macht,diese Gebäude mit Feng Shui zu überprüfen.Das G. hat soviel ich mich erinnere und auf den Bildern sehen kann keine Schidkröte ,weil es oben auf der Spitze des Berges steht.Absicht oder?
Grüße marianne
Hallo Christiane + Marianne,
nichts gegen die Anthroposophen – aber bei denen sind halt manche etwas “verSteinert”
Mit den besten Wünsche für freundlich dreinblickende Häuser in euerer Nachbarschaft,
Stefan
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