August 31, 2007 at 10:12
·in Kategorie für Profis
Keine Bange, ich bin weder schwanger, noch habe ich vor, meiner Tochter einen neuen Namen zu verpassen. Doch mit dem Schwangersein stimmt nicht so ganz. In bin mit dem Zukunftsbild des Berufsstandes „Feng Shui Berater“ schwanger. Das ist eine kollektive Schwangerschaft mehrerer Verbände und Netzwerke, die sich zusammen getan haben, um das Kind auf die Welt zu bringen.
Mit jedem Geburtsvorbereitungstreffen kommen wir unserem Ziel näher. Das nächste Treffen findet am 27.09.2007 in Köln statt. Wer sich auch schwanger fühlt und noch nicht dabei ist, melde sich bitte schnellstmöglich bei unserer Hebamme, dem EFGB e.V. (post@efgb.de oder johannes@truestedt.com).
In meinem Kopf (oder Bauch?) entstanden in der letzten Zeit zwei Szenarien und ich kann mir, oh Schreck, keine eindeutige Meinung bilden. Deshalb teile ich meine Gedanken hier im Blog mit und hoffe, dass mir durch Kommentare geholfen wird.
Status quo:
Unter dem heute gebräuchlichen Begriff „Feng Shui Beratung“ wird eine große Bandbreite an Dienstleistungen angeboten, die sich nicht auf einen Ursprung, eine Basis zurückführen lassen. Wenn ein Klient ein „Feng-Shui- Beratungspäckchen“ erwirbt, ist nicht ganz klar, was sich darin befindet.
Ziel:
Eine klar definierte Berufsbezeichnung schaffen, die einerseits Transparenz für die Klienten und anderseits Flexibilität bei den Anbieter garantiert.
Szenario 1:
Der Begriff „Feng Shui / Geomantie Berater“ wird zur geschützten Berufsbezeichnung werden.
Folge: Der Begriff muss um zahlreiche Methoden, Systeme, Herangehensweise etc. erweitert werden, um das Angebot abzudecken.
Vorteil: Der Begriff ist bereits auf dem Markt eingeführt und unter Endverbrauchern, sowie bei Medien bekannt.
Nachteil: Alle Methoden etc. unter einen Hut zu bringen schränkt die Flexibilität und die Entwicklung ein. Je genauer das Spektrum der Methoden definiert wird, umso enger und unflexibler bleibt das Berufsbild. Die Auswahl der Methoden „was gehört zum Feng Shui /zur Geomantie?“ dürfte äußerst schwierig sein.
Szenario 2:
Es wird eine neue, methodeneunabhängige Berufsbezeichnung kreiert, ähnlich wie es bei Heilpraktikern der Fall ist. Ich nenne es für mich „Raumpraktiker“.
Folge: Die Begriffe „Feng Shui“ und „Geomantie“ können auf ihren klassischen Ursprung zurückgeführt werden. Neue Methoden, Herangehensweisen und Systeme können gezielter und transparenter bezeichnet und trotzdem in das Berufsbild aufgenommen werden.
Vorteil: Der Begriff umspannt aller Tätigkeiten, die mit Lebensraumgestaltung / -heilung zu tun haben. Jeder Berater, ähnlich wie ein Heilpraktiker, wählt seine Spezialität, seine Fachrichtung.
Nachteil: Der Begriff muss auf dem Markt erst etabliert werden. Dazu ist starke Lobbyarbeit nötig.
Die Begriffe „Ausbildung“, „Zulassung“, „Prüfung“ etc. kommen in meinen Szenarien bewusst noch nicht vor. Für mich wäre wichtig zuerst zu wissen, wohin die Reise geht. Erst dann mag ich mich mit dem „wie komme ich dahin“ beschäftigen.
Kann jemand meinen Szenarien folgen? Auf die Meinungen und Kommentare bin ich sehr gespannt.
Mit schwangeren Grüßen
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de
Stichwörter:Feng Shui, fengshui, Kind, Name, Vorname
Ähnliche Artikel:
Gastautor werden? Möchten Sie gerne einen Gastartikel auf Haus Bau Planung veröffentlichen? Kein Problem, hier finden Sie die nötigen Infos: Gastautoren ... >>
Permalink
Sandra schrieb am 31 August 2007 um 12:48 Uhr:
Hallo Hetti,
würde mal für Szenario 1 plädieren. Die Begriffe sind in Deutschland eingeführt und man könnte Feng Shui / Geomantie mit all seinen Bereichen genau abgrenzen.
Wünsche viel Erfolg bei Eurem tollen Vorhaben!
Sandra
Hallo Hetti,
Du wirst es nicht glauben, aber diese Szenarien spuken auch schon geraume Zeit durch meine Gedanken. Dabei bin ich fast sicher, nicht schwanger zu sein
Ich würde eher für Szenario 2 plädieren. Denn Feng Shui ist eine chinesische Bezeichnung für eine chinesische Wissenschaft und damit basta. Warum sollte man im Westen entwickelte Methoden unter diesem chinesischen Begriff vermarkten. Das ist aus meiner Sicht unlogisch und verwirrt nur.
Allerdings wird dann eine Menge wissenschaftlicher Arbeit notwendig sein, um historisch korrekt zu belegen, welche Methoden denn nun chinesisch sind und welche nicht. Und was macht man mit den Methoden aus Hongkong oder Taiwan? Sind die nun asiatisch oder westlich?
Was macht man z.B. mit neuen Interpretationstheorien der fliegenden Sterne? Die Methode ist chinesisch, aber die neue Theorie ist vielleicht westlich?
Nicht einfach, das Thema.
Gerhard Zirkel
Ich verstehe die Problematik zwischen den beiden Szenarien so nicht ganz.
Wieso muss die Bezeichung Feng-Shui-Berater eine Methodenfestlegung beinhalten?
Und wieso soll Raumpraktiker methodenübergreifend sein?
Das sind doch beides lediglich Begriffe und ob es eine Methodenfestlegung dazu gibt oder nicht ist doch reine Definitionssache.
Abgesehen davon will der Kunde doch in der Regel keine Feng Shui Methode, sondern ein Problem gelöst haben oder ein Ziel besser erreichen. Und mit welcher Methode das geschieht, das ist ihm doch meist völlig schnurz.
Er geht ja auch zum Heilpraktiker, weil er gesund werden will (o.k., manche vielleicht auch wegen der Unterhaltung) und nicht, weil er Akupunktur oder Homöopathie geil findet.
Von daher würde auch eine Festschreibung der Methoden der Sache nicht gerecht werden. Zumal der Kunde hier noch viel weniger Ahnung hat als bei den Heilmethoden.
Und wenn ich mir mal zum Vergleich eine schon seit Jahren etablierte Berufsbezeichnung wie den Heilpraktiker anschaue, dann stellt sich mir eh die Frage bzgl. der Sinnhaftigkeit einer geschützten Berufsbezeichnung.
Heilpraktier haben eine Ausbildung, eine Prüfung und eine geschützte Berufsbezeichung – und geben dafür viel Geld aus. Und ohne jetzt irgend jemanden persönlich zu nahe treten zu wollen, damit können 95% nicht das machen, was der Kunde will und aufgrund der Urkunde erwartet – nämlich sie heilen. Das lernen sie dann auf weiteren Seminaren zur TCM, Akupunktur, Homöopathie, etc. – sofern sie noch welche besuchen und sich leisten können.
Deshalb ist es mir viel lieber, jemand hat z.B. 15 Aufbaukurse in Homöopathie gemacht als eine HP-Prüfung. Denn dann habe ich die Chance, dass er das richtig kann und mir damit auch helfen kann. (Aber natürlich auch keine Gewähr dafür, die gibt es aber nie.)
Was nützt mir jemand, der vielleicht von allem mal etwas gehört hat und Mindeststandards erfüllt, aber das Wesentliche in keinem Bereich erreicht? – Nichts!
Die einzigen Nutznieser sind die, die die Zulassungen “verkaufen” oder sich damit vermeintliche Konkurrenz vom Hals halten. (Wobei gerade die Konkurrenz bekanntlich für die guten das Geschäft belebt und die Qualität hebt).
Deshalb finde ich es viel sinnvoller, z.B. eine Weiterbildungsdokumentation zu führen als über einen Begriff etwas abzugrenzen.
Wie wäre es mit einer neutralen Bezeichnung: Berater für östliche und westliche Geomantie und dann die einzelnen individuellen Berufsvertiefungen z.B. Klassisches Feng Shui, Baubiologie, Garten- Landschaftsplaner, Astrologe etc. etc darunter.
( also eine Verbindung der beiden Szenarien.)
Stefan Reiffs Weiterbildungsdokumentation halte ich für sehr hilfreich. Auch der Ansatz stimmt, das der Kunde eine bestimmte Verbesserung für sein Lebensumfeld erwartet, und es ihm eigendlich nicht so entscheident ist, welche Methode wirkt.
Zudem gibt es Berater die mit dem Fünftürenbagua und einfachen Rutengehenkenntnissen, die erstaunlichsten Erfolge erzielen und andere Vielausgebildete nur Durchschnittliche Erfolge haben.
Zum Thema Prüfung und Zulassung stelle ich mir vor, da kommt ein erfahrener traditioneller Feng Shui Praktiker aus Vietnam, Nepal oder sonstwo her, der seine Methoden etwas anders anwendet, und steht hier vor den Türen einer deutschen Zulassungsstelle. Wer ist denn so anmaßend dies hier bewerten zu wollen.
Ein spannendes Thema. Viel Glück dabei.
Sven
Moin,
nicht jedem Kunden ist es egal, welche Methoden zur Anwendung kommen, denn nicht jeder Kunde hat ein direktes Problem das es zu lösen gilt.
Was ist mit dem Bauherrn, der ein Haus mit 20 Wohnungen baut und diese dann als Feng Shui Wohnungen verkaufen möchte? Der ist sicher nicht begeistert, wenn er nach dem Bau merkt, dass der Berater kein Feng Shui angewandt hat sondern etwas anderes.
Solche Dinge können auch mal schnell vor Gericht landen, denn die Käufer der Wohnung könnten sich durchaus betrogen fühlen.
Allerdings sind solche Szenarien eher die Ausnahme, sollten aber nicht unberücksichtigt bleiben.
Gerhard Zirkel
Du hast du recht Gerhard,
ich habe mich unklar ausgedrückt.
Feng Shui Wohnungen sollen gebaut werden. Das es da nicht reicht baubiologische Standarts zu nutzen ( Elektrosmog, Schadstoffe) ist klar. Aber welche Art von Feng Shui oder Geomantie wird dem Bauherren nicht klar sein. Er möchte, dass seine Käufer sich in den Wohnungen wohlfühlen und wahrscheinlich etwas mit Farbe, gutem Chi Fluss eventuell guter Lage.
(Davon natürlich abgesehen, dass er sie verkaufen möchte)
Welche Feng Shui Methoden das sind, wird ihm wahrscheinlich egal sein, wenn sie denn wirken.
Sven
Gerwin schrieb am 2 September 2007 um 22:29 Uhr:
Hallo,
Frage an die Kenner der Szene in China:
Gibt es dort einen offiziellen Feng-Shui-Beruf?
So richtig mit Lehre und staatlicher Prüfung?
So weit in weiß nicht, aber ich bin ja auch nicht vom Fach und lasse mich gerne eines besseren belehren.
Irgend wie kommt mir die Diskussion bzgl. der Ausbildungsstandards, Begriffe etc. typisch deutsch vor. Das dürfte den Chinesen vermutlich genau so sonderbar vorkommen wie einem Pfälzer eine chinesische Expertenkommision , die festlegt wie ein Pfälzer Saumagen auszusehen hat.
Viel Spaß dabei!
Gerwin
Melanie schrieb am 2 September 2007 um 22:43 Uhr:
Willkommen in Deutschland!
Ja, ohne Zertifikate geht hier im Land doch nix.
Aber einen Experten erkennt man an seinen Resultaten.
Gibt es in China überhaupt noch Feng Shui? Mit guten Absichten?
Dann würden die doch die Umwelt nicht so verschmutzen oder Rechner attackieren!
Wer weiß schon, was die Symbole tatsächlich bedeuten, die auf sämtlichen Artikeln in irgendwelchen Chinaläden angeboten werden.
Schade, dass wir unsere eigene Kultur mit ihren Mythen und Bräuchen vernachlässigt haben.
Feng Shui ist Mode. Und vielleicht bekommen wir dadurch wieder mehr Zugang zur Natur.
Gruß Melanie
Moin,
Ich denke auch, das die Bestrebungen alles zu regeln und mit Zertifikaten zu versehen typisch Deutsch ist. Nicht umsonst fliegen in größeren Firmen immer zuerst die Leute, die keine Ausbildung im entsprechenden Bereich vorweisen können. Nicht selten haben die aber mehr dauf als die regulär ausgebildeten. Aber da wir nun mal in Deutschland leben und das nicht ändern können…
In China gibt es eine Menge Feng Shui. Abgesehen von Hongkong oder Taiwan allerdings eher unter der Oberfläche. Unser Reiseleiter kannte sich jedenfalls mit Feng Shui aus, wir hatten zwar kaum Zeit aber so ein bischen fachsimpeln war schon drin. Fliegende Sterne und Co. waren bekannt, beim 3-Türen-Bagua hat er mich ausgelacht – das kennt man halt in China nicht so.
Ein geregelter Ausbildungsberuf ist das dort sicherlich nicht.
Gerhard
Hallo,
ich danke allen für die sehr konstruktiven Beiträge. Gleichzeitig möchte ich aber nicht die Diskussion über “Standards notwendig oder nicht entfachten”. Ich gehe von folgendem Status aus: als Feng Shui Beraterin verdiene ich mein Geld, es ist mein Beruf und meine Existenzgrundlage. Dabei will ich in unserer Gesellschaft ernst genommen werden und mein Tun sollte im vorgegebenem Rahmen anerkannt werden. Dazu gehören rechtliche und soziale Regelwerke, die nun mal in unserem Land gültig sind. Wir leben halt in einem Land, das strenge bürokratische Rahmen besitzt. Ich habe nicht vor daran zu rütteln. Das können sicher andere viel besser. Mein Anliegen ist: den vorgegebenen, üblichen Rahmen der Berufsanerkennung in Deutschland zu nehmen und unseren Beruf so “verpacken”, dass der da rein passt. Wenn wir erstmal genauso selbstverständlich wie ein Maler, Automechaniker, Arzt oder Lehrer für die Gesellschaft werden, dann können wir weiter sehen.
Grüße
Hedwig
Hallo Miteinander!
auch wenn mit dem letzten Kommentar die Diskussion vielleicht in eine andere Richtung gelenkt werden soll, ist meines Erachtens eine Auseinandersetzung damit wichtig.
>Gleichzeitig möchte ich aber nicht die Diskussion über “Standards notwendig oder nicht entfachten”. Ich gehe von folgendem Status aus: als Feng Shui Beraterin verdiene ich mein Geld, es ist mein Beruf und meine Existenzgrundlage. Dabei will ich in unserer Gesellschaft ernst genommen werden und mein Tun sollte im vorgegebenem Rahmen anerkannt werden. Dazu gehören rechtliche und soziale Regelwerke, die nun mal in unserem Land gültig sind.Wir leben halt in einem Land, das strenge bürokratische Rahmen besitzt. Ich habe nicht vor daran zu rütteln. Mein Anliegen ist: den vorgegebenen, üblichen Rahmen der Berufsanerkennung in
Deutschland zu nehmen und unseren Beruf so “verpacken”, dass der da rein passt. Wenn wir erstmal genauso selbstverständlich wie ein Maler, Automechaniker, Arzt oder Lehrer für die Gesellschaft werden,dann können wir weiter sehen.
Hallo!
Sorry, mein Kommentar eben ist anscheindend irgend wie etwas verstrubbelt worden.
Deshalb habe ich ihn nochmal als pdf hinterlegt:
http://www.erkenntnisweg.de/fs-blog.pdf
Viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
es tut mir Leid, wenn ich mich für Dich mißverständlich ausgedruckt habe. Ich wollte keine Beratung, ob ich schwanger werden soll, sondern nur wie ich das Kind nenne. Bekannterweise kann man zwar eine Schwangerschaft abbrechen, doch das ist sicher nicht Deine Absicht. Die Diskussion die Du ansteuerst ist in vollem Gang. Wir (damit meine ich den Arbeitskreis des EFGB) haben bereits mehrfach alle, die sich konstruktiv beteiligen wollen aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Viele haben sich dazu entschieden. Vielleicht nimmst auch Du die Einladung an? Den Termin kennst Du.
Grüße
Hedwig
Hallo,
ich würde zu Variante 2 tendieren, da der Begriff Raumpraktiker neutraler ist. Leider wird man immer noch oft in die Esotherik-Ecke gesteckt wenn man sich als FengShui-Berater vorstellt. Die Bezeichnung Raumpraktiker würde vielleicht mehr Menschen ansprechen.
Grüße
Sandra Lüttgen
Hallo Hedwig, hallo Rest der Welt!
(pardon – Deutschland, die Welt interessiert das ja nicht)
Abgesehen davon, dass ich das Beispiel mit der Schwangerschaft etwas unpassend finde, nehme ich es trotzdem auf.
Da mein Browser und die Forensoftware nicht so ganz kompatibel zu sein scheinen, die Antwort auf Deine “Schwangerschaft” und die Einladung als pdf:
http://www.erkenntnisweg.de/fs-blog-2.pdf
Viele Grüße
Stefan
Bernhard schrieb am 4 September 2007 um 07:59 Uhr:
Hallo Hedwig
ich bin zwar sonst selten einer Meinung mit Stefan, aber diesmal trifft er sie zu 100% . Ein Berufsverband ist das letzte was wir brauchen. Wo man andernorts Verbände abschafft oder abschaffen will (IHK un HK) wollt Ihr so etwas wie eine Pflichtmitgliedschaft, damit dann auch “sicher” ist, daß der jeweilige Berater das richtige rät. Da kann das Kind heißen wie es will, es ist kein Wunschkind. Übrigens ist es dem Finanzamt völlig egal, aus welchen Einkünften ich meine Steuern bezahle.
Weder lässt sich Qualität noch Ethik oder Anstand erwingen.
um Feng Shui aus der Ecke der seltsamen esoterischen Lebensberatung heraus zu holen wird ein ein neuer Name für das längst quicklebendige Kind nicht ausreichen.
viele Grüße
Bernhard
Hallo Stefan,
danke für Deinen emotionalen Beitrag, in dem sicher sehr viel persönlicher Erfahrung drin steckt. Schön, dass Du hier eine Möglichkeit gefunden hast, Deiner Meinung kund zu tun.
Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin eine erfolgreiche Zukunft als Berater.
Grüße
Hedwig
Hallo Hedwig,
schön, wenn meine Kommentare Dich zumindest emotional berührt haben, eine grundlegende Einstellungsänderung wäre mir aber lieber.
Wie Du sehr richtig erkannt hast, habe ich einige Erfahrung in dem Bereich. Aber wie schon die Geschichte lehrt, halten Erfahrungen anscheinend niemanden davon ab, eigene (Irr-)Wege hartnäckig weiter zu verfolgen.
Diese persönlichen Erfahrungen seien auch jedem der sie braucht gegönnt. Schade ist nur, dass die Kolateralschäden und Konsequenzen für andere meist ein viel größeres Ausmaß haben und diese ungewollt damit konfrontiert werden.
Vielen Dank auch für Deine guten Wünsche. Auch Dir alles Gute als Berater.
Du wirst sicher verstehen, dass ich Dir bzgl. “Deiner Schwangerschaft” keinen Erfolg wünsche und wie viele andere auch hoffe, dass es keine “Geburt” gibt.
Viele Grüße
Stefan
Gerwin schrieb am 4 September 2007 um 14:21 Uhr:
Moin,
ich finde es schön, dass es auch mal kritische Stimmen zu dem Thema gibt. Vielen Dank Stefan und Bernhard!
Es ist verwunderlich, dass in einem Blog oder Forum öffentlich die Befürworter des Themas zu einem Treffen eingeladen werden, das als Gesprächskreis von Ausbildungsleitern konzipiert war. Das erweckt bei mir den Eindruck, dass hier gezielt für das Treffen eine Hausmacht gesucht wird.
Mehr als befremdlich finde ich wenn dabei noch suggeriert wird, dass es sich um die offizielle Zielrichtung des EFGB handelt. Dem ist meines Wissens nach nicht so. Und das stimmt mich sehr nachdenklich.
Falls dem so ist wie es scheint, dann ist auch der Ruf nach Regeln und Überwachung verständlich. Denn wer mit solchen Methoden arbeitet traut vermutlich auch anderen alles mögliche zu. Nur das hilft sicher nicht und würde den Bock zum Gärtner machen.
Egal ob es um persönliche Interessen oder das Pfründe-Sichern von irgend welchen Vereinigungen geht, es geht an der Basis vorbei und hoffentlich wird dem Wahnsinn bald ein Ende bereitet!
Stell Dir vor es ist Wassermann-Zeitalter mit grenzenloser Freiheit ….
…. und in Deutschland geht keiner hin.
Hallo,
vielen Dank für die Zustimmung.
@ Bernhard
Besonders freut mich, dass wir auch mal einer Meinung sind
Überrascht hat mich, dass sich einige per Telefon, bzw. Mail bei mir gemeldet und mich gedrängt haben, unbedingt zu dem Treffen zu gehen.
Dass sie selbst die Konsequenzen nicht richtig abschätzen können konnte ich ja noch verstehen, aber völlig verwundert war ich wegen der Begründung, dass sie sich wegen ihrer Verbandsmitgliedschaft selbst nicht trauen, offen Position dagegen zu beziehen.
Ja wo leben wir denn, ist das hier schon die Big-Brother-Republik?
Ich hoffe doch sehr, dass jetzt der eine oder die andere den Mut findet, nicht nur bei dem Treffen Ende September in Köln klar dagegen Stellung zu beziehen, sondern dass sich auch beim “Berufsverband für Feng Shui und Geomantie” und den anderen Interessensgruppen genügend Stimmen dagegen aussprechen.
Nur Mut, es lohnt sich!
Denn wer sich vorher nicht wehrt, darf sich hinterher nicht beschweren!
Viele Grüße
Stefan
HTML-Tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>