Gut bzw. besser Schlafen gen Norden??

Wer sich mit Feng Shui schon intensiver beschäftigt hat, weiß, dass der Norden durch das Element Wasser repräsentiert wird.

Gemäß Elementezyklus steht das Wasser-Element für den Winter, die Ruhephase der Natur. Dies und die Tatsache, dass der Norden (Winter) den höchsten Yin-Punkt – die höchste Form der Inaktivität – spiegelt, lässt den Schluss nahe kommen, dass der Norden die ideale Schlafrichtung ist und der Mensch hier zur Ruhe kommen kann. Klingt einleuchtend, aber kann man diese Aussage wirklich so pauschal für ALLE Menschen gelten lassen?

Geburtsdatum und förderliche Schlafrichtungen:

Wie zwischenzeitlich bekannt, lässt sich alles im Leben in Elementen darstellen. Das betrifft auch das Geburtsdatum eines Menschen. Anhand des Geburtsjahres lassen sich ein Geburtselement und ein Zielelement ableiten. Letzteres wird als Lebens-Kua bezeichnet und nach einer Formel – geschlechtlich (männlich/weiblich) differenziert – berechnet. Die meisten Feng Shui Bücher enthalten eine Tabelle mit der entsprechenden Lebens-Kua. Wer selbst rechnen möchte:

1. Beispiel – weiblich, geboren 08.02.1962
– nach * Wechsel des Kalenderjahres am 04.02.1962

Quersumme des Geburtsjahres
bis Jahrgang 1999: Ergebnis + 5/ Quersumme des Ergebnisses
6 + 2 = 8 + 5 = 13 = 4 Kua – Element Holz

(ab Jahrgang 2000: Ergebnis + 6/ Quersumme des Ergebnisses)

2. Beispiel – männlich, geboren 08.02.1962
– nach * Wechsel des Kalenderjahres am 04.02.1962

Quersumme des Geburtsjahres
bis Jahrgang 1999: 10 – Quersumme des Ergebnisses
6 + 2 = 8 / 10 – 8 = 2 Kua – Element Erde

(ab Jahrgang 2000: 9 – Quersumme des Ergebnisses)

* Chinesischer Jahreswechsel ist immer Anfang Februar. Gemäß Beispiel rechnen Januar-Geborene mit dem Geburtsjahr 1961.

Menschen mit der Lebens-Kua 1 (Wasser), 3, 4 (Holz) oder 9 (Feuer) sind der Ostgruppe zugeordnet. Ihre förderlichen Richtungen entsprechen dem Osten, Südosten, Süden und Norden. In eine dieser Richtungen soll der Blick während einer aktiven Tätigkeit, z. B. am Arbeitsplatz, gerichtet sein oder beim Schlafen das Kopfende hinweisen.

Menschen mit der Lebens-Kua 2, 5, 8 (Erde), 6, 7 (Metall) sind der Westgruppe zugeordnet. Ihre förderlichen Richtungen entsprechen dem Südwesten, Westen, Nordwesten und Nordosten. In eine dieser Richtungen soll der Blick während einer aktiven Tätigkeit, z. B. am Arbeitsplatz, gerichtet sein oder beim Schlafen das Kopfende hinweisen.

Was stellen wir also fest?

Nur die Menschen der Ostgruppe mit der Lebens-Kua 1, 3, 4 oder 9 können gut oder besser z. B. gen Norden schlafen. Darüber hinaus bieten sich aber auch der Osten, Südosten und Süden als gute bzw. förderliche Schlafrichtung an.

Für die Menschen der Westgruppe mit der Lebens-Kua 2, 5, 8, 6 oder 7 ist die Schlafrichtung gen Norden dagegen weniger gut bzw. förderlich. Das Bett und Kopfende dieser Gruppe sollte gen Südwesten, Westen, Nordwesen oder Nordosten ausgerichtet sein.

Also: Nichts wie ran. Ich wünsche viel Spaß beim Testen !!

Petra Stoeppler
www.reiki-fengshui.de

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6 Kommentare »

  Gabriele Drossos schrieb am 28 August 2007 um 10:14 Uhr:

Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es riskant mit diesen Berechnungen alleine eine Emfehlung zur Schlafrichtung/Ausrichtung des Arbeitsplatzes etc. abzugeben.
Mindestens ebenso wichtig sind die Gegebenheiten der Landschaftschule: was hilft mir die berechnete Schlafrichtung, wenn in meinem Rücken z.B. Türen oder Fenster sind?

Herzliche Grüße
Gabriele

  Sonja M. Berndl schrieb am 28 August 2007 um 13:36 Uhr:

Ergänzend zum Kommentar von Gabriele hier eine Erfahrung, die ich mit Synergieeffekten aus Feng Shui und Elektrobiologie gemacht habe: Bei einer Business-Beratung wäre nach Feng Shui ein bestimmtes Büro ideal für die Chefin gewesen, die Elektrosmog-Messung hat aber ergeben, dass genau dieser Raum durch naheliegende Mobilfunksender extrem belastet war. Da eine technische Abschirmung aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, haben wir ein Büro in einem anderen Gebäudeteil ausgewählt. Nach Feng Shui war das zwar nicht optimal, aber zumindest elektrobiologisch besser. Mit Hilfe von Feng Shui haben wir das Büro dann optimiert. Das Ergebnis: die Kundin fühlt sich in dem Büro sehr wohl, obwohl die HImmelsrichtung “an und für sich nicht stimmt”. Wie Gabriele schon sagte: es ist immer wichtig, mehrere Faktoren zu berücksichtigen und dann zu einem einheitlichen Ergebnis zusammenzufassen.
Herzliche Grüße
Sonja

  Gerhard Zirkel schrieb am 29 August 2007 um 18:30 Uhr:

Klar, muss man für eine vollständige Betrachtung einer Wohn- oder Arbeitsumgebung mehrere Aspekte berücksichtigen.

Was nützen die Richtungen, wenn man die fliegenden Sterne ausser Acht lässt?
Was nützen die fliegenden Sterne, wenn man die umgebende Landschaft nicht betrachtet?
Was nützt das beste Feng Shui, wenn man auf seinem WLAN-Transmitter schläft?

Letztendlich kommt es immer darauf an, die Methoden sinnvoll zu kombinieren und das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.

Gerhard Zirkel

  Melanie schrieb am 2 September 2007 um 14:04 Uhr:

Hallo zusammen,

möchte mich den o.g. Worten anschließen und noch etwas hinzufügen:

Wissenschaftler und z.B. das Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried haben (schon 1991) herausgefunden, dass die Schlafqualität und der Erholungseffekt besser wird, wenn man das Bett in unseren Breitengraden nach der Nord-Süd-Achse ausrichtet, weil sich die Tiefschlafphase verlängert.
Die REM-Latenzzeit wird um durchschnittlich 7 % verlängert.
Außerdem wurde festgestellt, dass der menschliche Körper in dieser Schlafrichtung am meisten rote Blutkörperchen bildet.

Dabei ist es egal, ob der Kopf gegen Süden oder gegen Norden gerichtet ist.

Das Institut bestätigt damit eine uralte Bauernregel, die besagt, dass man mit dem Kopf möglichst nach Norden schlafen soll.

Es kommt wohl darauf an, dass der menschliche Körper im Gleichgewicht mit dem Erdmagnetfeld liegt, also “im Fluss” ist.

Das Erdmagnetfeld ist übrigens die elementarste Energie, von der alles Leben abhängt. (Werner Heisenberg, Physiker und Nobelpreisträger)

Zur Überprüfung, ob es sich um einen guten Schlafplatz handelt sollte man auf die Qualität des Wachwerdens achten, ob man sich erholt und erfrischt fühlt und entspannt aufstehen kann.

Ich denke, Elekrosmog ist ein wichtiges Thema, insbes. für den Schlafplatz an dem der Mensch ungeerdet nächtigt und sich während der Schlafphase regenerieren soll.

Eine ganzheitliche Betrachtung, individuelle Beratung vor Ort und die sinnvolle Kombination sämtlicher Methoden ist m.E. unerlässlich.

Herzliche Grüße, Melanie

  Heiko schrieb am 23 Januar 2013 um 19:27 Uhr:

Was ist, wenn meine Frau ein anderer Schlafrichtungstyp ist also ich? Gibt es auch Ehebetten die darauf eingehen?

  Gerhard Zirkel schrieb am 23 Januar 2013 um 19:29 Uhr:

Ein spezielles Ehebett ist in dem Fall wohl übertrieben. Derjenige mit der “schlechteren” Schlafrichtung muss eben anderweitig unterstützt werden. Wie das im Einzelfall aussieht ist aber von Fall zu Fall verschieden.

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