Der Nährungszyklus der fünf Wandlungen ein Naturgesetz

Neulich bei der Gartenarbeit ist es mir wieder aufgefallen: das abgemähte Gras lag auf einem Haufen, gesammelt sozusagen zum Abtransport. Es lag mehrere Tage, weil ich einfach auch keine Zeit hatte es zur Kompostierung zu bringen. Als ich es dann schließlich von Hand in die Schubkarre geladen habe, war der Grashaufen innen ganz heiß, obwohl es draußen eher kühl war. Das lag an dem einsetzenden Fäulnisprozess. Da war er wieder, der Kreislauf: Wasser ließ das Gras wachsen, Feuer (Hitze )entsteht beim Faulen / Gähren und wenn das Gras genügend verrottet ist, wird es zu Erde usw. Ergo: der Elementezyklus ist ein Naturgesetz und keine chinesisch/ taoistisch/ konfuzianische Philosophie

Auch für den Kontrollzyklus gibt es Beispiele aus dem Leben. Neuerdings ist in Mode gekommen, den Dachfirst mit Kupferblechen zu verkleiden, damit das Dach sauber bleibt. Sauber bleibt? Es wächst kein Moos mehr auf den Dachziegeln. Metall kontrolliert Holz !

Man muß seine Umgebung nur beobachten und schon findet man unzählige Beispiele für eben diese Wandlungen und Gehweisen.

Bernhard Steinert
www.feng-shui-zentrum-süd.de
(Gastautor)

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2 Kommentare »

  Sven Christeleit schrieb am 11 Mai 2007 um 12:03 Uhr:

Hallo Bernhard

Das stimmt. Jedermanns kleiner Garten ist ein Abbild der ganzen Welt. Wir müssen es nur zulassen und beobachten.
Gruß Sven

  Julia schrieb am 16 Mai 2007 um 15:55 Uhr:

Lieber Bernhard,

die Wandlungsphasen sind vielleicht keine chinesische Erfingen – dennoch wurden sie von den Chinesen extrem genau beobachtet und notiert. Wie im Außen, so auch im Innern. Und wenn wir selber mehr entschleunigen, dann schulen wir auch unsere Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit hilft uns wiederum, so tolle Beispiele, wie Du sie genannt hast in unserer Umgebung entdecken. Und das macht wirklich großen Spaß. Alles ist im Fluß.

Grüße, Julia

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