Mai 4, 2007 at 07:32
·in Kategorie Unterhaltung und Kurioses
Da wird einem doch der Kaffe sauer, liest man gleich am frühen morgen schon solche Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/452/112340/
Es ist ja prinzipiell gut, dass Feng Shui bei Bauherren schon selbstverständlich ist. Feng Shui? Oder nur das, was manche unter Feng Shui verkaufen?
Mit Mozart beschallte und von einem gut gelaunten Menschen geklöppelte Kristalle im Boden zu begraben ist dann wohl eher der Hardcore-Esoterik zuzuordnen als dem Feng Shui.
Und wieder wundert es mich nicht, dass man als Feng Shui Berater hierzulande schief angeschaut wird.
Ich geh mir jetzt nen neuen Kaffee holen und versuche mich von diesem Artikel zu erholen.
Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de
Stichwörter:Artikel, Irrglauben, Nachrichten, Zeitung
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Hallo Gerhard,
Du warst wieder ein Tick schneller als ich, weil mir der Kaffee im Hals stecken geblieben ist und beim Husten kann man schlecht tippen.
Da Du vor Ort bist, wirst Du sicher die wunderbare Wirkung der kristalinen Mozartklänge erspüren können. Auf Deinen Bericht bin ich sehr gespannt.
Und jetzt gehe ich zu OBI. Die haben in der Aquaristik-Abteilung günstige Rosenquarze. Die brauche ich nur noch glatt klopfen und heute Nachmittag bei meiner Neubauberatung schnell in die Baugrube werfen. Gut Glück!
Hedwig Seipel
Guten Morgen Gerhard,
das ist weder Feng Shui noch Esoterik sondern Wassili Pantazoglou, ein bisschen durchgeknallt und so weiter .Was mich daran ärgert ist, dass da durchaus alte Methoden aus der geomantischen Baukunst Europas , zum Beispiel das Polarisieren von Steinen (ich erwähnte es auf dem Symposium bei der Podiumsdiskussion) mit so manchen new age Schnick Schnack verquast werden, dass sich eigntlich dei Balken biegen müssten.Aber eines kann ich Dir sagen, er verdient damit ein Schw,,,…Geld. Ich hoffe Du brauchst jetzt nicht anstatt Kaffee etwas stärkeres am frühen Morgen.
Wassili hat übrigens auch ein Buch geschrieben, das ich mal rezensieren durfte. Brrr,wer es grusilig mag..es handelt von vielen unterirdischen schwarzen Strömen, Gräbern u.ä Da braucht man viele Bergkristalle, Brasilien wir kommen und kaufen .Das trägt auch ain bisschen bei zur Verteilung der Reichtümer auf der Erde.
Trotzdem noch einen schönen Tag
Marianne
Unter dem Artikel in der SZ gibt es übrigens eine Kommentarfunktion. Man muss sich nur kurz registrieren und kann dann kommentieren.
Vielleicht macht das ja der eine oder andere, ich hab jedenfalls schon.
Gerhard Zirkel
Hallo Gerhard,
super Tipp, habe gemacht.
Es wäre beinah einer Stellungnahme des Verbandes Wert, oder?
Grüße
Hedwig
Eine Stellungnahme des Verbandes wäre tatsächlich angebracht.
Marianneeeeeee…..!
Gerhard Zirkel
Hallo,
ich kann hier im Blog zwar meine persönlichen Kommentare abgeben(s.o.) aber als offizielle Sprecherin des Verbandes werde ich mich hüten ,Kollegen zu kritisieren, das ist nicht political correct, denn es gibt ja nur den Artikel und ich war nicht dabei.Ich denke ,es reicht ja ,wenn Ihr scharf geschossen habt.
LG marianne
Hallo ihr Lästerhasen,
was der Feng Shui Kollege dort tatsächlich macht, bleibt unserem Auge verborgen. Ein Zeitungsartikel gibt letztlich nur das wieder, was der Reporter verstanden hat und sieht. Das Abschirmen von Wasseradern und störenden Erdkräften kann nach Yes Lim durch Bergkristalle geschehen. Als sein Schüler hat er die Methode wahrscheinlich gewinnbringend weiterentwickelt.
Ich selber arbeite nicht mit dieser Technik, aber wer von uns weiß schon , ob die Steine nicht allein eine Kulisse sind.
Zudem erinnere ich an den Vortrag von Grand Master Yap Cheng Hai über das Miteinander und die Achtung von Berufskollegen untereinander. Eine Kurzinfo dazu habe ich schon im Blog geschrieben. Zu Finden unter der blogeigenen Suchfunktion Suchen.
Gruß Sven
Hallo Sven,
nein, hier geht es nicht um Lästern. Was im Geheimen “verborgen bleibt” mag seine Gründe haben. Was aber für mich in diesem Fall zählt, ist das Bild, das Verbraucher = potentielle Klienten von der Tätigkeit bekommen. Sicher hat jeder von uns seine Art zu wirken und die will ich nicht in Frage stellen (zumindest nicht an dieser Stelle), doch mit allem, was ich tue, hinterlasse ich einen Eindruck bei “Nichteingeweihten”. Ich möchte mit meinem Tun und meiner Art zu wirken nicht in den selben Topf, wie in dem Artikel beschrieben, geworfen werden. Deshalb äußere ich meine Meinung und das ganz laut. Ich bin nicht gegen “Steine und Mozart ” generell, ich habe nur etwas gegen eine allgemeine Meinungsverbreitung, das so etwas Feng Shui ist. Ich habe auch Erfahrungen mit Journalisten und weiß, daß man hier auf die Art der Berichtserstattung durchaus Einfluss nehmen kann. Manchmal leider auf Kosten der eigenen Profilierung und hier dürfte das Problem liegen.
Viele Grüße
Hedwig Seipel
o.k.
Sven
Hallo Sven,
auch ich sehe das wie Hedwig. Mag schon sein, dass der Herr Kollege da etwas wirklich sinnvolles gemacht hat, hinter der sichtbaren Kulisse. Aber in diesem Falle zählt halt die Kulisse und die ist denkbar schlecht für das Berufsbild des Feng Shui Beraters.
Und wenn man davon ausgeht, dass die Süddeutsche Zeitung für ihre seriöse Berichterstattung bekannt ist, ist diese Kulisse (falls es eine ist) sicher kein Versehen des Verfassers.
Gerhard Zirkel
Auch andere berichten, dieser Artikel hört sich irgendwie besser an:
http://www.property-magazine.de/news.php?fuseaction_newsbase=details&news_ID=5107&articlesuche=
Gerhard Zirkel
Aha
Sven
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