Welcher Kompass?

Feng Shui braucht einen Kompass. Diese Feststellung mag bei zahlreichen Feng-Shui-Berater mit energischem Kopfschütteln verneint werden. Wie toll aber, daß jeder von uns eigene Meinung und Erfahrung hat und diese auch frei kommunizieren darf.

Ich stehe dazu und brauche einen Kompass. Sobald ich es bei meinen Vorträgen oder Veranstaltungen erläutere, kommen immer wieder die selben Fragen: wo kaufe ich einen? wie muß er sein?

Einem erfahrenen Praktiker antworte ich direkt: schaue Dich nach einem guten Lo Pan um. Für andere, die in Feng-Shui nur reinschnuppern wollen und sich mit der Materie rein privat beschäftigen, wäre es eine überdimensionierte Empfehlung. Hier reicht ein Wanderkompass für wenige Euro völlig aus.

Wenn Sie also einen Kompass für Feng Shui suchen, dann beachten Sie folgende Merkmale:

1. Die Skala zum Ablesen soll unbedingt in Grad (360°) dargestellt sein. Marschzahlen oder ähnliche Merkmale sind für Feng Shui ohne Bedeutung.

2. Die Skala sollte gut lesbar sein, d.h. die Himmelsrichtungen müssen sich eindeutig zuordnen lassen.

3. Die Magnetnadel oder die Messscheibe (je nach Modell) muß frei und ohne Blockaden sich drehen können (nichts verbogen, geknickt o.ä.).

4. Dem Gerät sollte eine Bedinungseinleitung beilegen oder Sie lassen sich vom Verkäufer den Kompass erklären.

5. Günstig ist, wenn der Kompass in einer rechteckigen Platte montiert ist. So können Sie eine eventuell schräge Haltung des Handgelenks beim Messen besser korrigieren (paralelle Haltung zum Körper).

6. Zu teuer darf er auch nicht sein. Angemessen sind Preise zwischen 5,- und 20,- Euro.

7. Wo kaufen? Am besten in Sport- oder Wanderausstattung-Geschäften. Beim Optiker dürfte der Preis etwas höher liegen. Regelmäßig finden Sie auch entsprechendes Angebot bei bekannten Discounter oder Kaffeeanbieter.

So, jetzt dürfte einer erfolgreichen Messung nichts im Wege stehen.

Viele Grüße

Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

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4 Kommentare »

  Sven Christeleit schrieb am 24 April 2007 um 19:02 Uhr:

Hallo Hedwig,
ich stimme dir zu, verstehe aber deine Eingangserläuterung nicht. Gibt es professionelle Feng Shui Berater in Deutschland die keinen Kompass benutzen?
Ich lasse mich ja gerne belehren. Aber ohne die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen werden grundlegende Einflüsse nicht beachtet. Genauso werden grundlegende Einflüsse nicht beachtet, wenn die Landschaft und die Kräfte des Ortes nicht mit in die Beratung einfließen.
Mag sein, dass sehr erfahrene Meister dies auch ohne Kompass erspüren., aber die kenn ich hier nicht, beziehungsweise sie machen etwas anderes, aber nicht Feng Shui.
Für mich gilt also auch. Der Kompass wird genutzt.
Die Grundlage einer Beratung ist immer auch die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen und der magnetischen Ausrichtung.
Und jetzt hört mal auf mit dem Jammern das es andere anders machen.

Gruß Sven

  Hedwig Seipel schrieb am 24 April 2007 um 20:46 Uhr:

Hallo Sven,

wir wollen doch hier keine Namen oder Schulen nennen. Bei Gelegenheit flüstere ich Dir die Antwort ins Ohr ;-) .

Grüße
Hedwig

  Gerhard Zirkel schrieb am 25 April 2007 um 07:09 Uhr:

Ich bin schockiert! sollte es tatsächlich Leute geben, die Feng Shui ohne Kompass betreiben?

Da weis man ja gar nicht, in welche Richtung der Glücksfrosch schauen soll… :-) Da könnte man ja gleich auf die Idee kommen, Rechtecke über den Grundriss zu legen.

Wer übrigens einen Lo-Pan sucht, kann ja mal hier schauen: http://www.luopan-shop.de/

Gerhard Zirkel

  hey schrieb am 19 Januar 2009 um 20:35 Uhr:

lol

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