Was nicht alles unter dem Namen Feng Shui verkauft wird. Feng Shui Handtücher, Feng Shui Bettwäsche, Feng Shui Buddhas, Feng Shui Windspiele, Feng Shui Brunnen, Feng Shui Pyramiden und so weiter…
Es scheint, als ob man Gegenstände gleich welcher Art, alleine durch die Verwendung des Begriffes Feng Shui besser und teurer verkaufen könnte.
Und die Leute die das Zeug kaufen sind dann auch noch felsenfest davon überzeugt gerade einen Gegenstand erworben zu haben, den die Chinesen vor 5000 Jahren schon genau so benutzt haben. Vor allem bei der Feng Shui Bettwäsche aus Mikrofaser ist das zwar nur schwer vorstellbar, aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es ein paar solcher Konsumspezialisten. Wenn man die dann darauf anspricht, was denn die eine oder andere Feng Shui Neuerwerbung mit Feng Shui zu tun hätte, kommt neben allen möglichen anderen Erklärungen immer das gleiche Argument mit: “Im Feng Shui geht es doch um unsere Umgebung und Gegenstand XYZ ist doch Teil unserer Umgebung, also auch Feng Shui”
Nun, dieses Argument entbehrt nicht einer gewissen Logik, aber müssten dann nicht alle Gegenstände Feng Shui Artikel sein? Haben wir dann nicht alle Feng Shui Autos in der Garage und Feng Shui Fernseher oder Feng Shui Kühlschränke?
Vielleicht machen wir es uns viel zu kompliziert. Treffen wir doch einfach die Annahme “Feng Shui ist überall”, ähnlich wie “Gott ist überall”. Das sagt zwar nichts aus, man kann damit aber auch nichts falsch machen.
Die Mühe, Ausbildungs- oder Qualitätsstandards für Feng Shui Berater zu finden kann man sich dann auch sparen, wenn alles Feng Shui ist funktioniert auch jede Methode und sei sie noch so wenig durchdacht.
Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Überall und Alles
www.feng-shui-direkt.de





