Fliegende Sterne sind nicht gleich Fliegende Sterne, denn unter dem allgemein gebrauchten Begriff verbergen sind mehrere Methoden. Spätestens dann, wenn wir in diversen Fachforen spannende Diskussionen verfolgen oder uns mit anderen Feng Shui Praktikern austauschen, stellen wir vielleicht fest, dass andere etwas ganz anderes tun als das, was man selbst gelernt hat. Woran liegt es?
Nun, der Begriff „Fliegende Sterne“ oder auf gut englisch „Flying Stars“ ist nicht genau genug, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Methoden wieder zu geben. An dieser Stelle kommt man leider nicht ohne etwas Chinesisch aus.
Zusammenfassend lassen sich Fliegende Sterne wie folgt aufteilen:
San Yuan
- Yin San Yuan
basiert auf den 64 Hexagrammen, kombiniert mit den Erdzweigen und Himmelsstämmen, Anwendung für Grabstätten und Gebäuden mit postmortalem Charakter. - San Yuan Xuan Kong
basiert auf dem System der 9 Paläste und der Kombination aus Berg- und Wasserstern, berücksichtigt auch die jährlichen und monatlichen Sterne, Anwendung für Wohn- und Geschäftsgebäude. Diese Methode zählt zu den gebräuchlichsten und wird in den meisten Ausbildungen behandelt.
Xuan Kong
Klassische Methode, die auf den 9 Palästen und der Kombination aus Wasser- und Zeitstern. Bekannt ist diese Vorgehensweise vor allem durch die Bücher von Eva Wong.
San Ho (oder auch San He)
Basiert auf dem San Ho Luo Pan, untersucht die Erdzweige und die Himmelsstämme, sowie die 9 Sterne der Blick und Sitzrichtung, dazu kommt die Bedeutung von Bergen und Wasserformen.
Wie leicht zu erkennen ist, einfach ist es mit den Sternen nicht. Ob sie deshalb entweder nur gehasst oder sehr geliebt werden?
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de





