Aus meinem Feng Shui Tagebuch: Abnehmen mit chinesischer Weisheit

Ge- wicht-iges

“In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist”,
sprach der große Vorsitzende Mao Tse-tung . Große Worte werfen ihre Schatten voraus. Gerd Fröbe sinnierte: Man ist nie zu schwer für seine Größe, aber man ist oftmals zu klein für sein Gewicht. Delius sagte während einer Dichterlesung auf die Frage warum er so dick geworden sei: Mein Körper ist immer noch mein Tempel, es leben nur zurzeit mehr Bewohner in ihm.

Es stimmt: um dick zu werden und Pfunde anzusammeln reicht eine genetische Grunddisposition allein nicht aus. Man muss schon selber dafür noch etwas tun. Allein die Erkenntnis: “man wachse halt  mit seinen Aufgaben”, versperrt die Sicht darauf, dass die gewachsenen Aufgaben von außen, innerlich  nicht verarbeitet wurden. Sie wurden stattdessen als Schutzpolster in Form von Fettanlagerungen gewandelt, um sie erträglich zu machen.

Kurz um, ich habe mir vorgenommen abzunehmen und plage mich jetzt mit der lästigen Umsetzung herum.

Die Macht der Gewohnheit ist eigentlich die einzige wirkliche Konstante im menschlichen Leben. Umso schwerer ist es die Bahn der gewohnten Leupe zu verlassen und gleichsam durch unberührten Schnee eine neue Spur zu erschaffen. Ernährungsumstellung, Bewegung, Sport…. hässliche Worte die wie die Brandung der rauen See an die Deiche der Erkenntnis schlagen.

Zeige mir deine Wohnung und ich sage dir wer du bist. Der Mensch prägt den Raum und der Raum prägt den Menschen. Diese alten chinesischen Feng Shui Weisheiten gelten auch für den Raum des menschlichen Körpers. Das Zeichen 27 – Die Ernährung aus dem Buch der Wandlung (I Ging) weist den Weg. Mit Ernährung ist nicht allein die physische Ebene des Essens gemeint, sondern auch die geistige Ernährung. Ernährung als Einstellung gegenüber dem Leben.

„…Aus schlechten Gewohnheiten oder falschem Denken kann sich jemand auf falsche Weise ernähren…..betrachte mit was sich ein Mensch umgibt und beschäftigt und du erkennst sein wahres Selbst…..“
Bei meiner Größe erkennt man an jedem Gramm über 90 kg als wahres Selbst einen Moppel. Der Zeitpunkt dieser Erkenntnis ist mit der gesellschaftlich akzeptierten Fastenzeit günstig gelegt. Mein chinesisches Horoskop zeigt im Januar eine starke  und günstige persönliche Phase an. Alles in allem ein günstiger Zeitpunkt für persönliche Veränderungen.
Zur Erinnerung: Wer täglich 100 Kcln zuviel isst, hat in einem Jahr 7 Kg zugenommen schreibt Stefan Frädrich, der den inneren Schweinehund als ständigen Bremser wider des besseren Wissens erkennt.

Das Orakel für den Jahresbeginn hatte mir zwei Ratschläge mitgegeben.
Zum einen die Gefahr/ der Abgrund ( Zeichen 29) und zum anderen ( sozusagen als Ergebnis) die natürliche Antwort/ das Empfangene. ( Zeichen 2) Zwei Zeichen die bei einem solchen Vorhaben hilfreich sind.
Genug Gedanken für den Kopf. Jetzt sollen Taten folgen.
Weiter geht es in Teil 2: Von der Stute lernen – Die Kohlsuppendiät und andere Schmankerl.

Sven Christeleit

www.feng-shui-owl.de 

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1 Kommentar »

  Lutz schrieb am 18 März 2007 um 11:12 Uhr:

Auch mal was ganz Anderes – diese Betrachtungsweise ;-) übers Abnehmen

Viele Grüße aus dem Bergischen Land…

Lutz Balschuweit

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